DE168397C - - Google Patents

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DE168397C
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layers
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/795Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers the base being of macromolecular substances

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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach einem bekannten amerikanischen Verfahren zur Herstellung photographischer Häutchen wird eine Gelatinehaut in eine Lösung von Nitrocellulose eingetaucht, getrocknet und mit einer lichtempfindlichen Schicht belegt. Bei diesem Verfahren ist ein Verziehen der Gelatinehaut unvermeidlich, was seine Verwendung zur Herstellung ebener oder glatt aufzurollender Schichten unmöglich
ίο macht. Auch wäre dieses Verfahren und namentlich das nachträgliche unvermeidliche Aufbringen auf eine feste Unterlage zum Aufgießen einer lichtempfindlichen Emulsion bei langen Bahnen mit erheblichen Schwierigkeiten und Umständlichkeiten verbunden. Nach einer anderen Ausführungsart des Verfahrens werden auf eine feste Unterlage nach jeweiliger Trocknung der Reihe nach Nitrocellulose - Lösung, Gelatinelösung und nochmais Nitrocellulose-Lösung aufgegossen. Da beobachtet wurde, daß die Verbindung zwischen den beiden unteren, durch Aufgießen von Gelatine auf den Rückstand der Nitrocellulose-Lösung erzeugten Schichten eine bedeutend schwächere ist als jene zwischen den beiden oberen, durch das Aufgießen von Nitrocellulose-Lösung auf Gelatine erzielten Schichten, so ist der Schutz der Gelatine gegen Bäder und weitere Behandlung nur auf der einen Seite ein zuverlässiger.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von Häutchen für photographische und andere Zwecke, welches die Vorteile beider genannter Verfahren vereinigt, ohne deren Nachteile aufzuweisen.
Nach diesem Verfahren werden auf einer festen Unterlage durch Aufgießen von Gelatine und nachheriges Aufgießen einer Nitrocellulose-Lösung zwei Teilhäutchen gebildet und die schwach angefeuchteten Gelatineschichten der beiden von der Unterlage abgezogenen Teilhäutchen durch Zusammenquetschen in innige Verbindung gebracht. Soll ein derart hergestelltes Häutchen für photographische Zwecke dienen, so wird auf eines der beiden Teilhäutchen vor dem Abziehen von seiner festen Unterlage eine lichtempfindliche Gelatine-Emulsion aufgegossen.
Das vorliegende Verfahren ergibt Hautchen, welche aus einer doppelten Gelatineschicht mit beiderseitig festhaftender Schutzschicht aus dem Rückstand von Nitrocellulose-Lösung besteht und welche der Einwirkung von Bädern zu widerstehen vermögen und keine Neigung zum Aufrollen haben.
Das Verfahren soll an Hand der Zeichnung näher beschrieben werden.
Zuerst wird eine provisorische Unterlage hergestellt. Zu diesem Zweck wird auf Papier, Glas usw. (c in Fig. 2) eine Gelatinelösung d aufgetragen und getrocknet. Alsdann wird auf diese Lösung eine Lösung von Nitrocellulose in Alkoholäther, in Methylalkohol oder in einem anderen Lösungsmittel aufgetragen und wieder getrocknet. Nach
dem Trocknen dient der Rückstand e der Nitrocellulose-Lösung als provisorische Unterlage für das auf ihr herzustellende Teilhäutchen, und es kann diese Unterlage des öfteren verwendet werden. Auf diese Unterlage gießt man eine wäßrige, zwecks Erzielung der nötigen ■Geschmeidigkeit und Festigkeit des Häutchens einen Zusatz von Glyzerin und bekannten Härtungsmitteln enthaltender Gelatinelösung a,
ίο deren Dicke nach der gewünschten Dicke des zu erzielenden Häutchens zu bemessen ist, und läßt den Aufguß trocknen. Auf diese getrocknete Gelatineschicht wird eine Lösung b von Nitrocellulose aufgegossen und auch dieser Aufguß trocknen gelassen. Infolge des Eindringens der Lösung b in die Gelatine a entsteht zwischen diesen beiden Schichten eine innige Verbindung.
Die innig verbundenen' Schichten α und b werden nun von der Nitrocelluloseschicht e der Unterlage abgezogen und bilden das eine Teilhäutchen. In der gleichen Art und Weise wird ein zweites gleichartiges Teilhäutchen erzeugt. Hierauf werden die bloßgelegten Gelatineschichten α der beiden Teilhäutchen leicht angefeuchtet, zusammengebracht und zusammengequetscht, wodurch das Häutchen fertiggestellt ist (s. Fig. 1).
Derartige Häutchen lassen sich auf Maschinen in Rollen von beliebiger Länge und in einer Breite von 1 m und mehr herstellen. Auf die Kollodiumschicht des einen Teilhäutchens läßt sich vor dem Abziehen von der Unterlage eine lichtempfindliche photographische Schicht (wenn nötig mit Hilfe eines Untergusses) aufgießen.
Das Verfahren könnte auch noch derart vereinfacht werden, daß man ein einziges von der Unterlage abgezogenes Teilhäutchen in der Mitte mit der Gelatineschicht nach innen gerichtet umbiegt und die umgebogenen Teile zusammenquetscht.
Wollte man bisher eine doppelt starke Gelatineschicht erzielen, so bedurfte es eines zweimaligen Aufgusses, während man beim vorliegenden Verfahren zur Erzielung einer Doppelschicht mit einem einzigen Gelatineaufguß auskommen kann.
Das Aufquetschen der beiden Teilhäutchen beansprucht in der Praxis keinen Mehraufwand an Zeit, indem es gleichzeitig mit dem Schneiden des fertigen Häutchens in Teilstücke vorgenommen werden kann.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Verfahren zur Herstellung von beiderseitig mit aus dem festen Rückstand einer Nitrocellulose-Lösung bestehenden Schichten überzogene Gelatine-Häutchen für photographische und andere Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer festen glatten Unterlage durch Aufguß von Gelatinelösung und nach dem ersten dieser Schicht folgenden Aufguß einer Nitrocellulose-Lösung zwei Teilhäutchen gebildet und die schwach angefeuchteten Gelatineschichten der beiden von der Unterlage abgezogenen Teilhäutchen durch Zusammenquetschen in innige Verbindung gebracht werden.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf eines der beiden Teilhäutchen vor dem Abziehen von seiner festen Unterlage eine lichtempfindliche Gelatine-Emulsion aufgegossen wird.
  3. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges von der Unterlage abgezogenes Häutchen mit der Gelatineschicht nach innen gerichtet umgebogen wird und die umgebogenen Teile nach dem Anfeuchten der Gelatineschicht aufeinander gequetscht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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