DE168280C - - Google Patents
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- DE168280C DE168280C DENDAT168280D DE168280DA DE168280C DE 168280 C DE168280 C DE 168280C DE NDAT168280 D DENDAT168280 D DE NDAT168280D DE 168280D A DE168280D A DE 168280DA DE 168280 C DE168280 C DE 168280C
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- Germany
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D3/00—Tobacco smoke filters, e.g. filter tips or filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces of cigars or cigarettes
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wird ein Kartonstück in der bei Zigarettenhülsenmaschinen üblichen Art und Weise einfach
gerollt, so tritt infolge der Elastizität des Kartons ein Zurückfedern namentlich
der äußeren Kante des Kartonstückes ein, wodurch zunächst ein Unrundwerden des -Mundstückes veranlaßt wird. Die Folge davon
ist, daß die Naht der Hülse durch die scharfe Kante des Mundstückes besonders
ίο stark beansprucht wird und schließlich das
Mundstück verhältnismäßig leicht aus der Hülse herausgestoßen werden kann. Nun kann man aber Papier oder dergleichen dadurch
gegen Aufrollen schützen, daß man es über eine scharfe Kante zieht, wobei das letzte
Ende eine Biegung erhält, so daß dasselbe dicht gegen das Mundstück anliegt und so
die beschriebenen Übelstände vermieden werden.
Dieser Grundgedanke hat zwar auch bereits bei Maschinen zur Herstellung von
Zigarettenhülsen Anwendung gefunden, doch wird mittels der diesem Zweck dienenden bekannten
Vorrichtungen der beabsichtigte Zweck nicht erreicht, insofern, als dies Biegen oder
Kräuseln des Kartonbandes nicht bis zum äußersten Ende desselben durchgeführt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Vorrichtung, bei welcher die erwähnte, an sich bekannte Maßnahme durchgeführt wird,
und zwar besteht diese Vorrichtung aus zwei Platten, von denen die eine beweglich ist
und zwischen welchen das Ende des Kartonbandes so eingeklemmt wird, daß es nur mit
einer geringen Biegung herausgezogen werden kann, wodurch das Kräuseln bezw. das
Biegen des Kartonbandes erzielt wird und dieses dicht gegen das Mundstück anliegt.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung an der Mundstückwickelvorrichtung einer Zigarettenhülsenmaschine
nach dem System Wictorsohn angebracht, und zwar ist Fig. 1 eine
Vorderansicht der Vorrichtung und Fig. 2 eine Seitenansicht derselben in vergrößertem
Maßstabe.
Bei der Wictorsohn'schen Zigarettenhülsenmaschine wird die Papierspirale bekanntlich
durch Aufwickeln des Kartons auf eine innerhalb eines geschlitzten Rohres 1 angeordnete
gezahnte Spindel erzeugt, die das innere Ende des Mundstückkartons erfaßt. Die Zuführung
des in die Mundstückspirale zu verwandelnden Kartonbandes erfolgt durch zwei einen spitzwinkligen Einführungsschlitz
bildende Führungsstücke 2, 3 (Fig. 2). Vor diesem Einführungsschlitz ist gemäß vorliegender
Erfindung eine Platte 4 angeordnet, welche mit einem winkelförmig dazu stehenden
Schenkel 5 verbunden ist, der in einem Schlitz 6 des die Einführung des Kartonmundstückes
in die Hülse bewirkenden Schiebers 7 auf- und abbewegbar ist. Die Auf- und Abbewegung des Schenkels 5 bezw. der
Platte 4 wird einerseits durch eine Feder 8, andererseits durch einen Hebel 9 (Fig. 1) bewirkt.
Der letztgenannte Hebel 9, ein Winkelhebel, ist um den Punkt IO drehbar und ruht
mit seinem kleineren Arm mittels einer Rolle 11
auf einer Hubscheibe 12. Der lange Arm dieses Hebels 9 ist mit einem Schlitz 13 versehen,
in welchem ein am Schenkel 5 befestigter Zapfen 14 beweglich angeordnet ist.
Vermittels der Hubscheibe 12 und des Hebels 9 wird eine Aufwärtsbewegung und mittels der
Feder 8 eine Abwärtsbewegung der Platte 4 veranlaßt.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
In der Normalstellung der Teile steht die Platte 4 so, daß das in die Papierspirale zu
verwandelnde Kartonstück frei in den von den Stücken 2 und 3 gebildeten Einführungsschlitz
eintreten kann. Hierbei wird die vordere Kante des Kartonbandes von der gezahnten
Spindel in dem Schutzrohr 1 ergriffen und so ein Aufwickeln des Kartonbandes
auf das Schlitzrohr in bekannter Weise veranlaßt. Ist dieses Aufwickeln so
weit erfolgt, daß die hintere Kante des Kartonbandes noch etwa 3 bis 5 mm aus dem
aus den Stücken 2 und 3 bestehenden Einführungsschlitz hervorsteht, so erhält die
Platte 4 durch die oben beschriebene Einrichtung eine Abwärtsbewegung, durch welche,
da sich die Platte 4 dicht hinter den Führungs-• stücken 2 und 3 entlang bewegt, das hintere
Ende des Kartonbandes einerseits von der hinteren Fläche des Führungsstückes 3, andererseits von der Platte 4 eingeklemmt
wird, wie dies durch die in Fig. 2 gezeigte strichpunktierte Linie, die das teilweise aufgewickelte
Kartonband zeigt, veranschaulicht wird. Während dieser Tätigkeit der Platte 4 hat das Schlitzrohr 1 das Aufwickeln des
Kartonbandes ruhig weiter ausgeführt und zieht, nachdem die Platte 4 das freie Ende
des Kartonbandes eingeklemmt hat, auch dieses aus dem Schlitz zwischen der hinteren
Fläche des Einführungsstückes 3 und der Platte 4 heraus. Hierbei wird aber das letzte
Ende des Kartonbandes über die Kante 15 des Einführungsstückes 3 gezogen und hierdurch,
wie es etwa die Messerschneide in dem eingangs erwähnten Beispiel tut, etwas gekräuselt
bezw. gebogen. Bei dem auf diese Weise hergestellten Mundstück wird also die äußere Kante des Kartonbandes dicht auf der
Oberfläche der Spirale aufliegen und nicht abfedern, wie dies bei den bisherigen Mundstückspiralen
unvermeidlich war. Die Platte 4 hat natürlich, nachdem sie ihre Wirkung ausgeübt
hat, sofort wieder unter Vermittelung der Hubscheibe 12 eine Aufwärtsbewegung
ausgeführt, so daß, nachdem die zuerst fertiggestellte Mundstückspirale von dem Schlitzrohr
ι abgeschoben worden ist, sofort ein neues Kartonband zur Herstellung einer weiteren
Papierspirale in den Einführungsschlitz eingeführt werden kann. Um ein Abbiegen der Platte 4 zu vermeiden, ist diese in einer
Führung 16 beweglich, die an dem oberen Einführungsstück 2 befestigt ist.
Claims (2)
1. Vorrichtung für Zigarettenhülsenmaschinen zur Sicherung des letzten
Endes des Mundstückes gegen Aufrollen durch Hinwegführen desselben über eine scharfe Kante, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ende des für ein Mundstück zur Benutzung kommenden Kartonbandes zwischen
zwei Platten eingeklemmt und dann durch die Wirkung des an sich bekannten Wickelrohrs herausgezogen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der
Platten (4) auf- und abverschiebbar ist und durch eine Führung (16) gegen Abbiegen
gesichert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE168280C true DE168280C (de) |
Family
ID=433519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT168280D Active DE168280C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE168280C (de) |
-
0
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