DE168201C - - Google Patents

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DE168201C
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ratchet wheel
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wheel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/12Freewheels or freewheel clutches with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like
    • F16D41/14Freewheels or freewheel clutches with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like the effective stroke of the pawl being adjustable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist der, die durch eine dauernd vorwärts und rückwärts schwingende Sperrklinke bewirkte, absetzende Drehbewegung eines Sperrades während einer bestimmten Anzahl von Schwingungen der Sperrklinke nur einmal erfolgen zu lassen.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß jede Rückwärtsschwingung der Sperrklinke
ίο dazu benutzt wird, eine zum Sperrad konzentrische Stellscheibe um einen bestimmten, gleichbleibenden Betrag zu drehen. Diese Stellscheibe wirkt derartig auf die Sperrklinke ein, daß dieselbe bei ihrer Vorwärts-Schwingung so lange außer Eingriff mit ihrem Sperrade bleibt, bis ein bestimmter Teil des Umfangs der Stellscheibe die Sperrklinke mit dem Sperrade in Eingriff kommen läßt.
Eine -schematische Darstellung des Gegenstandes der Erfindung ist in den Fig. 1 bis 4 gegeben, und zwar bedeutet 1 ein mit der zu drehenden Welle 2, beispielsweise der Farbkastenwalze einer Buchdruckmaschine, fest verbundenes Sperrad. Zwei um die Welle 2 schwingende und von der Zugstange 3 gedrehte Lenker 4, 5 tragen um den Bolzen 6 lose drehbar die Sperrklinke 7, welche mit einem Ansatz 8 über die Breite des Sperrrades 1 hinausragt. Der durch die Bewegung der Zugstange 3 dem Lenkerpaar 4, 5 erteilte Ausschlagwinkel wird so gewählt, daß derselbe in 3600 ohne Rest aufgeht; in .dem gezeichneten Beispiel ist derselbe demnach zu 60° angenommen worden.
Auf der Welle 2 sitzt eine in Fig. 4 für sich sichtbare Stellscheibe, welche aus einem in diesem Fall mit sechs Einkerbungen versehenen Sperrad 10 und einer mit einer Abflachung 11 versehenen glatten Scheibe 12 besteht, deren Durchmesser größer ist als der über die Sperrzähne gemessene Durchmesser des Sperrades 1.
Diese Stellscheibe ist so angeordnet, daß die Verlängerung 8 der Sperrklinke 7 auf dem glatten Rand der Scheibe 12 liegt, während eine auf einer Verlängerung des Bolzens 6 lose drehbare schmale Sperrklinke 13 mit dem Sperrad 10 zusammenarbeitet. Dieses letztere, sowie die Scheibe 12 sitzt lose auf der Welle 2, wird aber in geeigneter Weise, etwa durch Bremsung, derart gehalten, daß es die ihm von der Sperrklinke 13 erteilte jeweilige Stellung zuverlässig beibehält.
Die Sperrklinke 13 nimmt also an der Schwingbewegung der Sperrklinke 7 teil, ist aber dieser entgegengesetzt gerichtet, gleichwie auch die sechs Zähne des Sperrades 10 die entgegengesetzte Richtung haben wie diejenigen des Rades 1. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun, ausgehend von der in Fig. ι veranschaulichten Stellung, die folgende :
Die Zugstange 3 ist in ihrer höchsten Stellung, während die Sperrklinke 7, 8 in einen Zahn des Sperrades 1 eingreift und bei der nun erfolgenden Abwärtsbewegung der Zugstange 3 das Sperrad 1, also auch Welle 2 in der Pfeilrichtung um 6o° dreht. Die
Stellscheibe ίο, 11, 12 nimmt eine derartige Stellung ein, daß die Abflachung ii neben der Sperrklinke 7, 8 liegt, also den Eingriff derselben in die Zähne des Rades 1 gestattet. Diese Stellung bleibt auch während der ganzen Dauer der Vorwärtsbewegung der Sperrklinke unverändert, da ja, wie aus der Figur ersichtlich, die Sperrklinke 13 auf dem glatten Rand des Sperrades 10 entlang gleitet und erst dann wieder in den nächsten Zahn desselben einfällt, wenn das Lenkerpaar 4, 5 seine Bewegung vollendet hat, d. h. die Stellung nach Fig. 2 erreicht ist. Jetzt beginnt wieder die Aufwärtsbewegung der Zugstange 3, welche ein Zurückgleiten der Sperrklinke 7, 8 über die Zähne des Rades 1 zur Folge hat, während die Stellscheibe 10, 11, 12 durch die Sperrklinke 13 in der in Fig. 2 sichtbaren Pfeilrichtung verdreht wird. Ist diese Hubbewegung der Zugstange wieder vollendet, so hat die Sperrklinke 7, 8 wieder die Anfangsstellung nach Fig. 1 erreicht, die Stellscheibe 10, 11, 12 ist aber jetzt so verdreht worden, daß die Abflachung 11 eine Stellung einnimmt, wie sie in Fig. 4 sichtbar ist. Da nun der unter dem Ansatz 8 liegende Umfang der Scheibe 12 höher liegt als die Zähne des Sperrades 1, so gleitet bei wieder eintretender Vorwärtsschwingung dieser Ansatz auf dem Umfang der Scheibe 12 entlang, / ohne die Zähne des Rades 1 zu berühren, so
daß also die Sperrklinke eine Drehung desselben nicht hervorrufen kann. Bei der nächsten Rückwärtsschwingung wird die Scheibe 10, 11, 12 wieder um 60° verdreht und die Sperrklinke 7, 8 wird, da der Umfang der Scheibe 12 eine weitere Unterbrechung nicht hat, so lange vom Eingriff in das Sperrad ι abgehalten, bis die Abflachung 11 wieder neben ihr zu liegen kommt und die Sperrklinke 7, 8 wieder freigibt. Es ist klar, daß dies im vorliegenden Beispiel bei jedem sechsten Hub einmal der Fall sein muß.
Es ist für die Erfindung sowohl belanglos, wie groß der jeweilige Verdrehungswinkel der Stellscheibe 10, 11, 12 ist, als auch, ob die Scheibe 12 mehr als eine Abflachung besitzt, oder auch, ob die Abflachung so ausgebildet ist, daß dieselbe in ihrer Größe verstellbar eingerichtet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltwerk mit Sperrad und vor- und zurückschwingender Sperrklinke, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Rückwärtsschwingung der Sperrklinke (7, 8, 13) eine Stellscheibe (10, 12) weiter geschaltet wird, die derartig auf die Sperrklinke (7, 8, 13) einwirkt, daß diese so lange außer Eingriff mit ihrem Sperrade (i) bleibt, bis ein bestimmter Teil des Umfangs der Stellscheibe (10, 12) die Sperrklinke (7, 8, 13) mit dem Sperrade (1) in Eingriff kommen läßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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