DE167642C - - Google Patents
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- DE167642C DE167642C DENDAT167642D DE167642DA DE167642C DE 167642 C DE167642 C DE 167642C DE NDAT167642 D DENDAT167642 D DE NDAT167642D DE 167642D A DE167642D A DE 167642DA DE 167642 C DE167642 C DE 167642C
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- bell
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- HSFWRNGVRCDJHI-UHFFFAOYSA-N alpha-acetylene Natural products C#C HSFWRNGVRCDJHI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H21/00—Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
- C10H21/08—Safety devices for acetylene generators
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Erfindung
betrifft eine Einrichtung an Acetylenentwicklern, welche den Zweck hat, Explosionen im
Falle eines im Aufstellungsraum des Ent-Wicklers entstehenden Brandes zu verhüten.
Die Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Hahnschlüssel eines in ein besonderes
Ablaßrohr des Entwicklers eingeschalteten Hahnes mittels einer geeignet durch den Auf-Stellungsraum
des Entwicklers gespannten Schnur aus leicht brennbarem Material in gehobener Stellung, d. i. in Schlußlage des
Hahnes, gehalten und durch ein Gewicht belastet ist, so daß beim Durchbrennen der
Schnur der Hahn selbsttätig geöffnet und das Gas nach außen hin abgelassen wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Einrichtung bei einem Acetylenentwickler, dessen
Beschickung mit Karbid durch das Sinken der Glocke selbsttätig bewirkt wird.
Fig. ι ist eine Ansicht des Entwicklers;
Fig. 2 und 3 zeigen Einzelteile der Anordnung.
Der Entwickler besteht in der bekannten Weise aus dem Vergaser 10, in welchen die
außen an einem Gestänge feststellbar geführte Glocke 11 eingesetzt ist. Von dem
Reiniger aus zweigt ein besonderes Rohr 3 ab, welches aus dem Aufstellungsraum des
Entwicklers nach außen geführt ist.
In das Rohr 3 ist ein Hahn 1 eingeschaltet und der Schlüssel 2 desselben durch ein Gewicht
belastet, welches den Schlüssel in die Öffnungslage des Hahnkükens einzustellen strebt.
An dem äußeren Ende des Hahnschlüssels 2 ist eine Schnur 7 aus leicht brennbarem Material befestigt, welche in geeignet vielen
Windungen durch den Aufstellungsraum des Entwicklers geführt und derart festgelegt
wird, daß der Hahnschlüssel 2 in gehobener Lage gehalten wird, der Hahn 1 also geschlossen
ist.
Bei dem dargestellten Entwickler, bei dem die Beschickung selbsttätig beim Sinken der
Glocke vor sich geht, ist die Schnur 7 an einem Hebel 5 befestigt, 'welcher beim Durchbrennen
der Schnur die sinkende Glocke abfängt und also eine neue Beschickung des Entwicklers verhindert. Der Hebel 5 ist
doppelarmig und in einem oben an dem Vergaser 10 befestigten Bock 4 drehbar gelagert.
Der Lagerbock 4 kann in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise ausgebildet sein. Als Begrenzungsanschläge
für den Ausschlag des am inneren Ende belasteten Hebels 5 dienen zwei Bolzen 8 und 9 (Fig. 2 .und 3).
Das Ende der Schnur 7 wird — wie Fig. 1 erkennen läßt — derart an dem äußeren Arm
des Hebels 5 befestigt, daß dieser bei geschlossenem Hahn 1, d. h. also bei gehobenem
Hahnschlüssel, die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Stellung einnimmt.
Bei dieser Hebelstellung kann die Glocke 11
ungehindert sinken, und der Betrieb geht in gewöhnlicher Weise vor sich.
Brennt die Schnur 7 im Falle eines Brandes an irgend einer Stelle durch, so sinkt der
Schlüssel 2 unter der Wirkung seines Gewichtes nach unten und öffnet den Hahn 1,
während gleichzeitig der Hebel 5 nach unten ausschlägt und sich auf den unteren Anschlagbolzen
9 auflegt.
Infolge der durch das Rohr 3 stattfindenden Abführung des Gases ins Freie sinkt die
Glocke 11 so lange, bis sie mit einem seitlich an ihr vorgesehenen Anschlag 6 auf das belastete
Ende des Hebels 5 trifft, welches in gesunkener Stellung in die Bahn des An- [ Schlages 6 hineinragt.
Die Glocke ist nunmehr abgestützt, so daß ein weiteres Sinken nicht mehr stattfinden
kann, die Beschickungsvorrichtung also nicht in Tätigkeit tritt.
Das vorhandene Gas ist bald durch das Rohr 3 abgeführt, so daß, da keine neue
Entwicklung stattfindet, ein Explodieren des Entwicklers, selbst wenn er von den Flammen
umspült wird, völlig ausgeschlossen ist.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Einrichtung zur Verhütung von Explosionen bei Acetylenapparaten, dadurch gekennzeichnet, daß der Hahnschlüssel (2) eines in ein besonderes, nach außen geführtes Ablaßrohr (3) eingeschalteten Hahnes (1) mittels einer geeignet durch den Aufstellungsraum des Apparates gespannten Schnur (7) aus leicht brennbarem Material in gehobener Stellung, d. i. in Schlußlage des Hahnes, gehalten und durch ein Gewicht belastet ist, so daß beim Durchbrennen der Schnur der Hahn (1) selbsttätig geöffnet und das Gas nach außen hin abgeführt wird.
- 2. Ausführungsform der Einrichtung für durch Sinken der Glocke selbsttätig beschickte Acetylenapparate, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur (7) bei gehobenem Schlüssel (2), d. h. in der Schlußlage des Hahnes (1), an einem seitlich von der Glocke· gelagerten zweiarmigen Hebel (5) befestigt ist, dessen innerer aufgerichteter Arm derart unter Gewichtsbelastung steht, daß sich der Hebel beim Durchbrennen der Schnur mit seinem inneren Arm selbsttätig in die Bahn eines an der Glocke vorgesehenen Anschlages (6) einstellt und das zu tiefe Sinken der Glocke verhindert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167642C true DE167642C (de) |
Family
ID=432932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167642D Active DE167642C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167642C (de) |
-
0
- DE DENDAT167642D patent/DE167642C/de active Active
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