DE167338C - - Google Patents

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DE167338C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C31/00Delivery of fire-extinguishing material
    • A62C31/02Nozzles specially adapted for fire-extinguishing
    • A62C31/03Nozzles specially adapted for fire-extinguishing adjustable, e.g. from spray to jet or vice versa

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 167338 KLASSE 59«.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Feuerspritze mit von Hand geführtem Hohlkolben und während der Kolbenbewegung abwechselnd komprimierter und expandierender Luft. Bei den bisher gebräuchlichen Spritzen dieser Art muß die hinter dem Kolben befindliche Luft sehr stark komprimiert werden, wenn der Kolben bis zu seiner Saughubendstellung ausgezogen werden soll.
ίο Dies bedingt eine größere Kraftanstrengung, die namentlich bei längerer Benutzung der Spritze bald zur Ermüdung führt.
Bei dem Gegenstand der Erfindung dagegen wird das Ausziehen des Kolbens beim Ansaugen dadurch wesentlich erleichtert, daß der hinter dem Kolben befindliche Zylinderraup durch Bohrungen mit einem den Zy^- linder umgebenden hohlen' Mantelraum in Verbindung steht, in den die beim Ansaughub hinter dem Kolben komprimierte Luft hinübergeschoben wird. Die komprimierte Luft kann nachher das Herausdrücken des Wassers durch Expansion in bekannter Weise unterstützen.
Auf der Zeichnung ist die neue Feuerspritze in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar in
Fig. ι im Längsschnitt mit eingezogenem Kolben und in
Fig. 2 im Längsschnitt mit ausgezogenem Kolben.
Fig. 3 zeigt in größerem Maßstab die Anordnung der Bohrungen für den Übertritt der Luft aus dem Zylinderraum in den Hohlmantel.
Fig. 4 und 5 sind größere Darstellungen der Saug- und Druckventile des Kolbens bezw. Zylinders.
Fig. 6 ist ein Querschnitt nach I-I der Fig. 5. _
Der Kolbenzylinder 1 ist mit einem Mantel 2 derart umgeben, daß zwischen beiden ein Hohlraum 3 entsteht. Der Mantel 2 ist mit dem einen Ende auf den Flansch 4 des Zylinders geschraubt und am anderen Ende durch den Saugkorb 5 an dem umgebördelten Rand 6 des Zylinders 1 gehalten. Nahe am Ringflansch 4 befinden sich im Zylinder 1 mehrere Bohrungen 7, die den hinter dem Kolben befindlichen Zylinderraum mit dem Hohlraum 3 verbinden. Auch am entgegengesetzten Ende ist der Zylinder 1 mit mehreren Öffnungen 8 versehen, die dem Wasser den Eintritt in den Hohlraum 3 gestatten. Neben den Öffnungen 8 befindet sich das kegelförmige Saugventil 9 des Kolbenzylinders i. Ein Anschlag 10 begrenzt das seitliche Spiel des Ventils 9.
Im Zylinder I ist der Hohlkolben Ii mittels der Handhabe 12 verschiebbar. Die Abdichtung gegen die Zylinderinnenwand erfolgt hierbei durch einen federnden Metallring 13, der zwischen dem Ringflansch 14 und dem mit dem Kolben 11 verbundenen Ventilsitz 15 für das Druckventil 16 gehalten wird. Letzteres ist ebenfalls kegelig gestaltet und durch einen Stift 17 oder dergl. im seitlichen Spiel begrenzt. Am Vorderende ist der Hohlkolben 11 mit einem beliebig gestalteten auswechselbaren Mundstück 18 ver-
sehen. Nahe am unteren Kolbenende sitzen Anschläge 19, die verhindern, daß der Kolben die Bohrungen 7 mit den Teilen 13, 14, 15 überfährt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Nach Eintauchen des Saugkorbes 5 in einen Behälter voll Wasser wird der Hohlkolben 11 vorgezogen, so daß sich das Saugventil 9 öffnet, das Druckventil 16 schließt und der Kolbenzylinder 1 voll Wasser gesaugt wird. Beim Ausziehen des Kolbens wird die hinter dem Kolben bezw. den Kolbenteilen 13, 14, 15 befindliche Luft verdichtet und durch die Bohrungen 7 in den Hohlraum 3 hinübergeschoben, bis der Kolben die in Fig. 2 dargestellte Stellung erreicht hat. Ein Entweichen der Luft aus dem Hohlraum 3 wird auf der einen Seite durch den Ringflansch 4 des Zylinders 1 und am anderen Ende dadurch verhindert, daß der Hohlraum bis zur Höhe des Wasserstandes im Behälter ebenfalls mit Wasser angefüllt ist. Das Ausziehen des Kolbens bis in die Saughubendstellung (Fig. 2) ist durch die Anordnung des Hohlraumes 3 und der Bohrungen 7 wesentlich erleichtert, indem keine größere Kraftanstrengung dazu gehört, die hinter dem Kolben befindliche Luft in den Hohlraum hinüberzuschieben.
Beim Herausdrücken des Wassers kann die

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    komprimierte und wieder expandierende Luft die Druckarbeit des Kolbens unterstützen.
    Die Erfindung läßt sich selbstverständlich in den Einzelheiten verschiedenartig abgeändert ausführen. So können z. B. an Stelle der Kegelventile Kugel- oder sonstwie gestaltete Ventile verwendet werden. Die Abdichtung des Hohlkolbens gegen die Zylinderwandung kann auf beliebige andere Weise, beispielsweise durch Hanfpackung, erfolgen. Die Mundstücke können beliebige Gestalt und Richtung haben, um nach Bedarf nach unten, wagerecht usw. spritzen zu können, ohne die Spritze mit dem Saugkorb aus dem Wasserbehälter herauszunehmen.
    Feuerspritze mit einem von Hand geführten Hohlkolben und während der Kolbenbewegung abwechselnd komprimierter und expandierender Luft, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter dem Kolben befindliche Zylinderraum durch Bohrungen mit einem den Zylinder umgebenden Hohlraum in Verbindung steht, zum Zweck, durch Hinüberschieben der beim Ansaughube hinter dem Kolben komprimierten Luft das Herausziehen des Kolbens zu erleichtern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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