DE167280C - - Google Patents
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- DE167280C DE167280C DENDAT167280D DE167280DA DE167280C DE 167280 C DE167280 C DE 167280C DE NDAT167280 D DENDAT167280 D DE NDAT167280D DE 167280D A DE167280D A DE 167280DA DE 167280 C DE167280 C DE 167280C
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- 239000004576 sand Substances 0.000 claims description 13
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24C—ABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
- B24C7/00—Equipment for feeding abrasive material; Controlling the flowability, constitution, or other physical characteristics of abrasive blasts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige Steuerung für Druck-Sandstrahlgebläse
mit zwei nebeneinander angeordneten Sandbehältern, durch welche die Ventile oder
Hähne, welche den Zutritt der Preßluft und das Austreten des Sandes regeln, so eingestellt
werden, daß eine Beaufsichtigung des Gebläses überflüssig ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der
ίο Zeichnung in
Fig. ι im Aufriß und in
Fig. 2 im Seitenriß dargestellt.
g und h sind die Sandkammern, welchen die Preßluft durch den Dreiweghahn w und die Rohre x, y und ν zugeführt wird. An die Kammern schließen sich die Trichter η und m an, welche durch den doppelten Hahn r s mit dem Sandblasrohr q abwechselnd in Verbindung gebracht werden können.
Fig. 2 im Seitenriß dargestellt.
g und h sind die Sandkammern, welchen die Preßluft durch den Dreiweghahn w und die Rohre x, y und ν zugeführt wird. An die Kammern schließen sich die Trichter η und m an, welche durch den doppelten Hahn r s mit dem Sandblasrohr q abwechselnd in Verbindung gebracht werden können.
Vor den Kammern g und h ist ein Rahmengestell ι angeordnet, auf dem die dreistufige
Riemscheibe 2 gelagert ist. Sie treibt die Schnecke 3 an, in welche das Rad 4 eingreift,
das seinerseits wieder eine Schnecke 5 und durch diese ein Rad 6 antreibt. Letzteres
sitzt lose auf der Welle des Hahnes w und ist mit dem Zahnrad 7 verbunden, von dessen
Zähnen drei weggefräst werden, so daß eine Lücke entsteht. Das Rad 7 greift in die
Räder 8 und 9, welche kleine Trommeln haben, mittels deren sie je ein Stahlband 10
(Fig. 2) aufwickeln können. Die Stahlbänder laufen über in Rahmen 11 gelagerte Rollen 12
und tragen am anderen Ende Gewichte 13 und 14. Am Ende der Welle des Hahnes w
sitzt der Hahnschlüssel 15, welcher drei Arme hat. Zwei davon stehen unter 180 ° zueinander
und sind so lang, daß sie von den Gewichten 13 und 14, bevor diese in ihre
tiefste Stellung gelangen, getroffen werden müssen. Zu beiden senkrecht steht ein dritter
Arm, welcher mit dem um den Zapfen 17 drehbar angeordneten Doppelhebel 16 durch
Zapfen und Schlitz verbunden ist. Das andere Ende dieses Hebels greift in gleicher
Weise an dem Hebel 18 an, welcher an der Stange u des Sandregulierhahnes rs sitzt, so
daß also dieser Hahn mit dem Hahn w gekuppelt ist.
Die Steuerung wirkt in folgender Weise: Die Umdrehungszahl der Stufenscheibe 2
wird durch die Schneckenvorgelege 3, 4 und 5, 6 so weit vermindert, daß das Rad 6
während des Leerwerdens einer Sandkammer nur eine halbe Umdrehung macht. Ebenso langsam dreht sich natürlich das mit ihm
verbundene Zahnrad 7. Da dieses letztere mit den Zahnrädern 8 und 9 in Eingriff steht,
so drehen sich diese mit und winden dabei ihre Gewichte 13 und 14 auf.
Wie schon erwähnt, hat das Rad 7 eine Lücke von drei Zähnen. Wenn nun diese
Lücke ζ. B. sich auf der Seite des Rades 8 befindet, so kommen dessen Zähne außer Eingriff,
das Rad kann also jetzt dem Zug des Gewichtes 14 folgen, das Stahlband wird abgewickelt,
das Gewicht fällt auf den linken Arm des Hahnschlüssels 15 und bringt ihn
in die gezeichnete Stellung. Jetzt ist der Hahn so eingestellt, daß er die Preßluft in
die Kammer g eintreten läßt und sie von der Kammer h absperrt. Gleichzeitig
wird durch den senkrechten Arm des Hahnschlüssels der Hebel 16 ausgeschwenkt, der
seinerseits mittels des Hebels 18 eine Drehung der Hahnwelle u bewirkt und den Hahn
so einstellt, daß er den Sand aus der Kammer g auslaufen läßt und die Kammer h
abschließt. Mittlerweile dreht sich das Rad 7 weiter, bis die Lücke durchlaufen ist und
seine Zähne wieder mit Rad 8 in Eingriff kommen. Sobald das geschieht, beginnt
Rad 8 sein Gewicht wieder hochzuheben, bis der linke Arm des Hahnschlüssels frei wird,
doch bleibt dieser vorläufig in seiner Stellung, und zwar so lange, bis die Zahnlücke des
Rades 7 die Zähne des Rades 9 freigibt. Nun fällt das Gewicht 13 herunter, trifft den
rechten Arm des Hebels 15 und steuert so den Hahn rv um, so daß jetzt Preßluft in
die inzwischen mit Sand gefüllte Kammer h eintreten kann. Gleichzeitig wird durch die
Hebel 16 und 18 der Sandregelhahn rs umgesteuert, so daß jetzt der Sandabfluß aus
Kammer g geschlossen und der aus Kammer h geöffnet wird. Wird nun zum Füllen der
Sandgefäße irgend eine ständig arbeitende Vorrichtung benutzt, so kann das Gebläse
völlig ohne Aufsicht bleiben, es muß nur die Umdrehungszahl der Stufenscheibe 2 und das
Übersetzungsverhältnis der Schnecken und Räder 3, 4 und 5,6 so gewählt werden, daß
das Rad 7 eine halbe Umdrehung macht, während eine Kammer sich vom Sand entleert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Selbsttätige Steuerung für Druck-Sandstrahlgebläse mit zwei nebeneinander angeordneten Sandkammern, dadurch gekennzeichnet , daß ein den Sand- und Preßlufthahn (r s bezw. n>) steuernder Hebel (15) durch fallende Gewichte (13,14) abwechselnd umgelegt wird, welche mittels Zahnräder (9 und 8) und eines dieselben treibenden, mit unterbrochener Verzahnung versehenen Zahnrades (7) abwechselnd gehoben und freigegeben werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167280C true DE167280C (de) |
Family
ID=432604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167280D Active DE167280C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167280C (de) |
-
0
- DE DENDAT167280D patent/DE167280C/de active Active
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