DE16725C - Aus einem Stücke gestanzte Doppelfalze an Sturmlaternen zur Aufnahme von Glasscheiben von verschiedener Stärke - Google Patents

Aus einem Stücke gestanzte Doppelfalze an Sturmlaternen zur Aufnahme von Glasscheiben von verschiedener Stärke

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DE16725C
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DE
Germany
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punched
piece
glass
lantern
various thicknesses
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DENDAT16725D
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Original Assignee
A. SCHINDLER in Schweidnitz i. Schi
Publication of DE16725C publication Critical patent/DE16725C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
ADOLF SCHINDLER in SCHWEIDNITZ i. Schl.
von verschiedener Stärke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Juni 1881 ab.
Alle bisher gebräuchlichen Sturmlaternen litten meist an dem Uebelstande, dafs sich die nur angelötheten Scharniere in dem schwachen Blech sehr bald ausgelaufen hatten und schlotterig wurden, die Thüren daher von selbst aufgingen, oder dafs der Wind mit solcher Heftigkeit hindurchblies, dafs er nicht selten die Flamme auslöschte, oder dieselbe so mit den zusammengelötheten Theilen der Laterne in Berührung brachte, dafs diese auflötheten und aus einander fielen.
Die durch beiliegende Zeichnung dargestellte Laterne besteht aus nur zwei Theilen, einem Ober- und einem Untertheil, in welch letzteren ein Licht oder ein Lämpchen eingesetzt werden kann.
Der Obertheil wird gebildet aus zwei starken, verzinnten, zusammengeschweifsten oder genieteten Bandeisenringen α und b und einem Drahtring c, welche durch starke, ebenfalls angenietete und verzinnte Drahtstäbe d . . . d mit einander verbunden werden und somit gleichsam ein Schutzgehäuse gegen alle äufseren Krafteinfiüsse für die Laterne bilden.
Innerhalb der Ringe α und b sind die aus einem Stück hergestellten Doppelfalze e . . . e befestigt, deren Gehrungswinkel von 45° jede beliebig starke Glasscheibe einzuziehen gestattet, während die Falze früherer Laternen immer nur für eine bestimmte Scheibenstärke pafsten. Die Glasscheiben werden von unten eingesetzt und durch Umbiegen der Splinte f. . . f festgehalten, während sie an einer Bewegung nach oben von der an dem Ring α befestigten Decke g der Laterne gehindert werden.
Der Untertheil besteht aus einem ebenfalls sehr starken, verzinnten und zusammengenieteten Bandeisenring h, an welchem der eigentliche Boden i der Laterne mit der Hülse k zur Aufnahme des Lichtes befestigt ist. Seitlich in diesem Ring sind zwei vertical stehende verzinnte Eisenstäbe / / angenietet, mit deren oberen Enden der eigenthümlich geformte Bügel m drehbar verbunden ist.
Der Obertheil wird nun in den Untertheil so eingesetzt, dafs sowohl der vorstehende Falz e . . . e auf den Boden 2, als auch der Ring b des Obertheiles fest und dicht auf den Ring h des Untertheiles aufzusitzen kommen. An einer seitlichen Bewegung ist der Obertheil durch die beiden am Ring α befestigten, die Stäbe / / umschliefsenden Klammern η η verhindert, und er wird von oben durch die Enden ο ο des Bügels m festgehalten. Beim Anzünden der Laterne braucht man also nur den, Bügel m aus der verticalen in eine horizontale Stellung herumzudrehen, worauf der ganze Obertheil leicht herausgehoben werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An einer neuen Sturmlaterne:
1. Die Anordnung des Bügels m, durch dessen Umlegen aus einer verticalen in eine horizontale Lage der obere Theil der Laterne leicht aus dem unteren Theil herausgehoben und die Laterne angezündet und gereinigt werden kann.
2. Die eigenthümlich geformten, aus einem Stück gestanzten Doppelfalze e . . . e, welche vermittelst ihres Gehrungswinkels von 45° das Einziehen jeder beliebig starken Glasscheibe gestatten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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