DE42129C - Neuerung an Hand-Sturmlaternen - Google Patents

Neuerung an Hand-Sturmlaternen

Info

Publication number
DE42129C
DE42129C DENDAT42129D DE42129DA DE42129C DE 42129 C DE42129 C DE 42129C DE NDAT42129 D DENDAT42129 D DE NDAT42129D DE 42129D A DE42129D A DE 42129DA DE 42129 C DE42129 C DE 42129C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand
innovation
held
air
hurricane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42129D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. WARMUTH und C. WINTGEN in Brieg
Publication of DE42129C publication Critical patent/DE42129C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
    • F21L19/006Special adaptation for protection against draughts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4J01/BELEUCHTÜNGSGEGENSTÄNDE. U 5 '
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1887 ab.
Bei dieser Laterne erfolgt die untere Luftzuführung durch den siebartig gelochten Konusa über das Rändchen b nach der Tülle c. Die Luft beschreibt also auf ihrem Wege nach den Röhren d eine Schlangenlinie. Hierdurch wird die Gewalt des Sturmes so geschwächt, dafs er nicht mehr im Stande ist, die Flamme auszulöschen. Die beiden Rohre d gehen durch den Oelbehälter hindurch und tragen zwei. Aufsätze e, welche nach bestimmtem Modell geschnitten und in einem Winkel von 80° aufgesetzt sind. Sie haben den Zweck, der Luft die Richtung nach dem Brenner zu ertheilen. Für den Gebrauch der Laterne zu Signalen sind sie wesentlich, da ohne dieselben die Laterne keine Signale aushält.
Auch der Brenner f ist für diesen Zweck hergerichtet, da er durch seine bedeutenden Schweifungen und durch starke Lochung sich sehr gut eignet, die Luft aufzufangen und nach der Verbrennungsstelle zu befördern. Die Aenderung besteht darin, dafs anstatt der ehemaligen halbrunden Stichkappe ein Bock aufgesetzt wird, wodurch die Flamme intensiver wird und gröfsere Stabilität erhält.
Die Befestigung des Oelbehälters wird dadurch erreicht, dafs die Luftrohre d einen lichten Durchmesser haben, welcher gleich dem äufseren Durchmesser der Tüllen c ist. Daher lassen sich beide leicht über einander schieben, da sie aus gezogenen Messingrohren hergestellt sind.
Für die Luftzuführung von der Seite sind besondere Stäbe construirt worden, deren Querschnitte Fig. 4 und 5 zeigen. Die Stäbe sind, wie ersichtlich, so gesetzt, dafs der Wind von vorn einen Eingang findet; er stöfst sich zuerst an dem kleinsten Wulste und geht theilweise an dem mittelsten entläng, um dann, nachdem seine Kraft nochmals gebrochen wird, an dem dritten Wulste entlang in die Laterne einzutreten. Durch diese Anordnung ist hier die - Sturmsicherheit erzielt worden. Ferner ist auch die Befestigung der Scheiben zu erwähnen; die Stäbe sind so gearbeitet, dafs sie etwas federn, infolge dessen legen sie sich ganz dicht an die Scheiben an, wodurch dem Winde jeder Zugang in das Innere der Laterne abgeschnitten ist. Die Fig. 5 veranschaulicht die Construction der Stäbe bei der Thür, da dieselbe eingelassen ist, damit dem Winde kein Widerstand geboten wird und er ungehindert vorbeistreichen kann.
Die Kappe ist abnehmbar, damit die Scheiben leicht ausgewechselt werden können. Im übrigen ist bei der Kappe das Hauptaugenmerk auf starke Abführung der Verbrennungsgase und gleichzeitige Sturmsicherheit gerichtet worden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Hand-Sturmlaternen die Anordnung der Aufsätze e, welche auf den durch den Oelbehälter führenden Luftröhren d unter einem Winkel von 8o° angelöthet sind, und die den Zweck haben, die Luft direct zur Flamme zu leiten, während zur seitlichen Luftzuführung Seitenstäbe, welche an den Ecken nicht zusarnmenstofsen, sondern etwa 2 mm von einander abstehen, von derartigem Querschnitte (Fig. 4 und 5) angebracht sind, dafs die zugeführte Luft durch die angeordneten Wulste einen zickzackförmigen Weg zurücklegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42129D Neuerung an Hand-Sturmlaternen Expired - Lifetime DE42129C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE42129C true DE42129C (de)

Family

ID=317552

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT42129D Expired - Lifetime DE42129C (de) Neuerung an Hand-Sturmlaternen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE42129C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE42129C (de) Neuerung an Hand-Sturmlaternen
DE750539C (de) Patronenhuelsensammler fuer Feuerwaffen
DE2034284C3 (de) Rohrförmiger atmosphärischer Gasbrenner
DE10342763A1 (de) Gasbrenner für flüssigen Brennstoff
DE1457531B1 (de) Gasfeuerzeug
DE172161C (de)
DE203500C (de)
DE21986C (de) Neuerungen an Lampen
DE633098C (de) Sturmlaterne mit selbsttaetiger, auf dem Siebteller schwenkbar gelagerter Loeschklappe
DE249717C (de)
AT150691B (de) Dochtglühlichtbrenner.
DE223602C (de)
DE161270C (de)
DE64274C (de) Schirmschieber mit losen auswechselbaren Scharnieren und federnden Spreizhebeln
DE176345C (de)
DE2006193A1 (de) Halogenglühlampe
DE1751987C3 (de) Fackelbrenner
DE231272C (de)
DE96760C (de)
DE226446C (de)
DE32422C (de) Neuerung an Petroleumbrennern für Schlauchdocht mit Saugesjrähnen
DE277947C (de)
DE47332C (de) Neuerungen an Gasbrennern für Leucht- und Heizzwecke
DE36927C (de) Auswechselbares Dochtgetriebe für Petroleum-Rundbrenner
AT20578B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Gasglühlicht.