DE166705C - - Google Patents

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DE166705C
DE166705C DENDAT166705D DE166705DA DE166705C DE 166705 C DE166705 C DE 166705C DE NDAT166705 D DENDAT166705 D DE NDAT166705D DE 166705D A DE166705D A DE 166705DA DE 166705 C DE166705 C DE 166705C
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valve
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outflow
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L13/00Construction of valves or dampers for controlling air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung hat den Zweck, bei Durchfluß von Flüssigkeiten, Gasen oder Dämpfen die nach Volumen gemessene Durchflußmenge stets gleich zu erhalten, auch wenn der Druck im Ausflußraum sich verändert. Eine der hauptsächlichsten Verwendungen dafür ergibt sich nach Angabe des Erfinders in der Luftzuführung für Feuerungen.
In den Fig. ι bis io sind Einrichtungen
ίο gezeichnet, wie sie etwa für Zimmeröfen Verwendung finden können.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: In der schematischen Anordnung (Fig. 7) befindet sich in einem Rohrstück r an der Ausflußseite ein entlastetes Ventil, z. B. eine Drosselklappe d, welche durch die Stange \ hier mit einem scheibenförmigen Körper t gekuppelt ist. Der scheibenförmige Körper sitzt auf einer Achse, welche sich in der Längsrichtung des Rohres verschieben läßt und an deren Ende eine mit einem Gewicht g versehene und über eine Rolle geführte Schnur oder Kette befestigt ist.
Im Ruhezustand zieht das Gewicht g die Scheibe if nach links und öffnet damit die Drosselklappe d. Wird nun etwa durch Anheizen eines Ofens rechts von d ein Vakuum bezw. eine Druckverminderung erzeugt, so erhält der Körper t von der einen Seite her Atmosphärendruck, von der anderen einen geringeren Druck, welcher beeinflußt ist, von der veränderlichen Luftverdünnung rechts von d. Das Gewicht g ist nun so bemessen, daß es mit der Scheibe t dann im Gleichgewicht ist, wenn unter dem Rost der schwächste, bei normal brennendem Feuer, vorkommende Zug herrscht, d. h. für den geringsten der bei normalem Feuer an der Scheibe herrschenden Druckunterschiede.
Sobald der Druck unter dem Rost weiter abnimmt, erhält man an der Scheibe t einen größeren Druckunterschied, wodurch sie nach rechts bewegt, das Gewicht gehoben und die Drosselklappe d so lange geschlossen wird, bis wieder der geringste Druckunterschied an der Scheibe herrscht. Da g und der äußere Druck als unveränderlich angenommen sind, so ist dieses Gleichgewicht nur für einen ganz bestimmten Druck im Raum zwischen t und d möglich. Hat man aber links von t und ebenfalls rechts von t einen unveränderten Druck und ist der Zwischenraum s zwischen Scheibe t und Rohr r oder der Einlaßquerschnitt, sowie der Einlaßwiderstand unverändert, so muß auch die Geschwindigkeit und damit die Durchflußmenge unverändert sein, gleichgültig, wie sich die Luftverdünnung rechts von d verändert. Bei e ist noch ein Regelventil angebracht, welches den Raum zwischen Scheibe und Drosselklappe mit dem Raum links- von t, also hier mit der Atmosphäre verbindet; durch Öffnen oder Schließen dieses Ventils kann die Durchflußmenge beliebig geregelt werden; da nach obigem die Drucke auf beiden Seiten des Ventils konstant sind, so ist auch hier die Durchflußmenge konstant.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist eine Ausfüh-

Claims (1)

  1. rung für Zimmeröfen dargestellt, in welcher die Stange ^ in Fig. 7 ersetzt ist durch einen Schnurlauf mit zwei Rollen, in welcher mit α der scheibenförmige Körper, mit c die Drosselklappe, mit ρ das Gewicht, mit ν das Regelventil, mit m das Rohrgehäuse bezeichnet ist.
    Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführung mit drei Rollen und Fig. 4 eine solche mit entlastetem Doppelsitzventil in senkrechter Anordnung, bei welcher das Eigengewicht von Scheibe und Ventil die Aufgabe des Gewichtes g in Fig. 7 übernimmt.
    In Fig. 8 bis 10 ist ebenfalls eine senkrechte Anordnung gekennzeichnet, bei welcher wieder das Belastungsgewicht ersetzt ist durch das Eigengewicht von Scheibe, Achse und entlastetem Ventil, wobei hier statt eines Doppelsitzventils ein einfacher dünner Hohlzylinder h verwendet ist, welcher sich mit wenig Spielraum in einem mit zwei Längsaussparungen / versehenen Rohrstück auf- und abbewegt und damit den Ausflußquerschnitt, d. h. die Längsaussparungen Z, verkleinert und vergrößert. Auf dem Deckel (Fig. 10) befindet sich das einstellbare Regelventil, das hier als Drehschieber ausgebildet ist.
    In Fig. 11 und 12 ist eine Anordnung für große Feuerungen gezeichnet, bei welcher ein Blech w mit Seil oder Ketten so an zwei im Gehäuse angebrachten Rollen η aufgehängt ist, daß es sich mit wenig Spielraum in dem rechteckigen Kasten auf- und abbewegen kann; dabei sind die Enden der Ketten oder Seile an Rollen befestigt. Die Rollen selbst sitzen fest auf der Achse der Drosselklappe, die außerhalb des Kastens eine
    ■ dritte Rolle trägt; um diese ist ein weiteres, mit seinem Ende an der Rolle befestigtes Seil in dem inneren Seile entgegengesetztem Sinne geschlungen, das über die darunter befindliche Achsenrolle einer zweiten Drosselklappe geführt ist und das Belastungsgewicht χ trägt. Bei f tritt die Luft ein und drückt das Blech nach oben, so daß das Belastungsgewicht χ sinkt und die beiden Drosselklappen entsprechend geschlossen werden. Bei i ist eine einstellbare Klappe als Regelventil angebracht.
    In Fig. 13 und 14 ist eine Ausführungsart dargestellt, bei welcher zur Verstärkung der Verstellungskraft drei scheibenförmige Körper s hintereinander geschaltet sind. Da es nicht darauf ankommt, die Ausflußöffnungen ganz abzuschließen, sondern nur darauf, den Gesamtquerschnitt zu vergrößern oder zu verkleinern, so ist außer der Ausflußöffnung mit Drosselklappe noch eine solche q von konstantem Querschnitt angebracht, desgleichen für die Einströmung eine öffnung k.
    Pate ν t-An SPRU CH :
    Regelungsvorrichtung für Kanäle und dergl. für konstante Durchflußmenge bei veränderlichem Druck im Ausflußraum, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zuflußraum ein einerseits durch einen Ver-Stellungskörper (t), andererseits durch ein von diesem Verstellungskörper beeinflußtes entlastetes Ventil (d) begrenzter Raum eingeschaltet ist, der dadurch auf konstantem Druck erhalten wird, daß der Verstellungskörper (t) einerseits von der Druckdifferenz vor und hinter demselben, andererseits von einem in jeder Lage des Verstellungskörpers gleich wirkenden Belastungsgewichte (g) beeinflußt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in Cer reiChsBrucKereI,
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