CH292575A - Membrandruckregler. - Google Patents
Membrandruckregler.Info
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- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0638—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane characterised by the form of the obturator
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Description
Membrandruckregler. Vorliegende Erfindung betrifft einen :1lenibrandruckregler mit einem auf Membra- nen abgestützten hohlen Ventilkörper, wobei dieser Ventilkörper freischwebend ohne be sondere Führung gegen einen Ventilsitz be weglich angeordnet ist.
Es sind Membrandruckregler bekannt, cleren Ventilsysteme als Hohlkörper auf Mem branen abgestützt sich gegen den Ventilsitz 1iewegen und so den gewünschten Enddruck ci-zeugen. Diese Regler haben den Nachteil, class durch besondere Führungen der beweg ten Teile und durch andere, den glatten Strö mungsverlauf störende Einbauten ein verhält- .üsmässig hoher innerer Druckverlust entsteht,
der bei nur geringen vorhandenen Vordrücken sehleehte Reglerergebnisse (geringe Förder- nien#",e bei bestimmten geforderten Enddrük- ken oder zu kleine Enddrücke bei bestimmter geforderter Fördermenge) hervorruft.
Eine Führung- des Ventilsystems hat ausserdem den Nachteil, dass beim Schliessen des Ventils Widerstände durch Reibung der Führungs rede aneinander und durch eventuelles Ver kanten des Ventilsitzes gegen den Ventilkör- lier auftreten, die den Enddruck, wenn die Fördermenge gegen den Nulhvert sinkt, erli@eb- lich ansteigen lassen.
Ausserdem sind bei den bekannten Reglern Sicherheitseinrichtungen mid andere Bauelemente vorhanden, die einen häufig geforderten Gasdurchgang des zu re-elnden Mediums in senkrechter Richtung nicht oder nicht ohne Schwierigkeit möglich machen.
Die Erfindung bezweckt, diese Mängel zu beseitigen. Sie besteht darin, dass der Ventil körper freischwebend ohne besondere Füh rung gegen einen Ventilsitz beweglich ange ordnet ist. Der Ventilsitz ist dabei zweckmä ssig schwenkbar gelagert, und .der Ventilkör per ist vorzugsweise als Venturidüse ausge bildet.
Durch den nur durch die Membranen ge führten, auf besondere Führung verzichten den, freischwebend gegen einen Ventilsitz be weglich angeordneten Ventilkörper wird der innere Druckverlust so verringert, dass vor allem bei Vordrücken, die den gewünschten Enddruck nur unwesentlich übersteigen, eine verhältnismässig grosse Fördermenge erzielt wird. Bei schwenkbarer Anordnung des Ven tilsitzes passt sich dieser während des Arbei tens des Reglers hinsichtlich seiner Lage der Arbeitslage der Ventildüse an, wodurch er höhte Enddrücke bei Sinken der Fördermenge gegen den Nullwert vermieden werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist. in beiliegenden Zeichnungen dargestellt, es zeigen Fig. 1 den Regler in senkrechtem Schnitt, Fig. 2 bis 5 verschiedene Anschlussmög- lichkeiten des Reglers, Fig. 6 die Reglerkurven von bekannten Reglern, Fig. 7 die Reglerkurve des vorliegenden Reglers, und, zwar ist.
in beiden Fig. 6 und 7 die Fördermenge V des zu regelnden Mediums als Abszisse und der Enddruck p2 desselben als Ordinate aufgetragen, wobei der Anfangsdruck p1 für jede einzelne Kurve konstant ist.
Fig. 8 eine Einzeldarstellung der Saug blende in Verbindung mit der Ventildüse. Der Regler besteht aus dem Gehäuseober teil a mit dem um ein Kugelgelenk schwenk baren Ventilsitz b, dem Gehäuseunterteil c und dem mit der Druekausgleichsöffnung p versehenen mittleren Gehäuseteil d, an dem alle übrigen funktionell wichtigen Teile befe stigt sind.
Dazu gehören die Ausgleichsmem brane e, die Arbeitsmembrane f, die Sicher heitsmembrane g mit der Druekausgleiehs- düse <I>h,</I> die Saugblende <I>i</I> mit ihrem Kragen o, der als Venturidüse ausgebildete Ventilkörper ic, der Distanzring in, zum Festlegen des Ab standes zwischen der Ausgleichsmembrane c und der Arbeitsmembrane f und die Venturi- düsenmutter n,
welche die auf der Venturi- düse 7r befestigten Teile zusammenhält und die Belastung l trägt.
Unterhalb des Ausganges des Ventilkör pers ist die Saugblende mit Kragen angeord net. Der obere Rand des Ventilkörpers hängt über die Ausgleichsmembrane über, und vor zugsweise am mittleren Teil des Ventilkörpers greift die Arbeitsmembrane f an.
Der innere Raum des Gehäuseoberteils a ist mit < f, der Raum zwischen Saugblende i und Arbeitsmembrane f mit B, der innere Raum des Gehäuseunterteils mit C, der Raum zwischen Arbeitsmembrane f, Sieherheitsmein- brane cg und Ausgleichsmembrane e mit D und der Druckatisgleiehsraum oberhalb der Sicher heitsmembrane g mit E bezeichnet.
Der Regler wirkt in folgender Weise: Das zu regelnde Medium gelangt. mit einem in gewissen Grenzen veränderlichen Vordruek in das Gehäuseoberteil a und zwischen dem schwenkbaren Ventilsitz b und der Venturi- düse k durch diese in das Clebäuseunterteil c und von dort. zum Verbraucher.
Dabei wird durch die nach oben wirkende Kraftkompo nente des Enddruckes auf die Arbeitsmem- brane <I>f</I> die Venttiridüse k so weit gegen den Ventilsitz b gehoben, dass das durch den Ven tilspalt s nachströmende Medium den durch die Belastung Z bestimmten Enddruek er zeugt.
Die Charakteristik der bekannten Regler ist dabei so, dass bei einem den End- druck nur um. ein Geringes überschreitenden V ordrtick der Enddruck bei geringer Förder menge schon stark absinkt (Fig. <I>6,</I> a), wäh rend bei höheren V ordrüeken durch strö- mungstechnisehe Einriehttingen (z.
B. nach geschaltete Venturiclüsen, Stauscheiben und dergleichen) der Enddrtiek zum Ausgleieh der bei höheren Geschwindigkeiten des l1.ediunis entstehenden grösseren Strömungsverloste stark ansteigend gehalten.
ist (Fig. 6, b), wo durch der Nachteil entsteht, dass bei grösseren Durehflussmen-en der Enddruek bei Vor- clrtickschwankung-eu erhebliche Schwankungen aufweist (Fig-. 6, c) -Lind der Regler in diesem Bereich seine eigentliche Aufgabe also nicht mehr erfüllt.
Durch die Anordnung der Saugblende i mit ihrem Kragen o wird hingegen hier bei ge ringem Durchfluss (bei nahezu )-e,sehlosseiient Ventil) ein Staudruck in dem Raum zwischen Saugblende i und Arbeitsmenmbrane f erzielt (Fig. 8, a). Dieser gebt bei grösserem Durch fluss (geöffnetem , Ventil) , gegenüber dem Raum C im Unterteil des Gehäuses in einen Unterdruck über, der durch den Sog zwischen Sau,
@,düsenkramen und Ventildüse bei höheren Strömungsgesehwindigkeiten entsteht (Fig. 8, b, c). Hierdurch wird in Verbindung mit dem Membranhub und in Verbindung mit der an sich bekannten Atlsbildun - der Ausgleichs.. n iembrane e und dem.
Oberteil der Ventildüse ein bis zur grössten Fördermenge nahezu gleichmässiger ,und von V ordruelzscli\@,ankuii- sYen freier Enddruek erzeugt. (Fig. 7).
Während des Arbeitens \des Reglers wird durch die Druekausgleiehsöffitung- 1) die in dem Drtielzaiisa'leichsra-Lnn E befindliche Luft beim Schliessen der Vetituridüse zum Teil verdrängt,
während beim Öffnen der Verituri- düse die Aussenluft durch den im Driiekaus- 7leiclrsraum E entstehenden Unterdruck durch die Dru ekausgleichsöffnung p in den Druck- aus-leielisraum E eingesogen wird,
wobei be kanntermassen die Grösse der Druckausgleichs- öffnung p für die Dämpfung der Regleraus- sehläge verantwortlich ist. Die Membranbruch- sieherung besteht aus einer schräg im Druck- atisgleiehsraum aufgehängten, am äussern Rand der Ausgleichsmenmbrane e geführten Sicherheitsmembrane g mit der Druekaus- @,leieh.sdüse <I>h.,
</I> die den innern Membranraum <I>D</I> von dem DruekaLxsgleichsraum E abtrennt. Die Sicherheitsmembrane g liegt mit ihrem ilussern Rand auf der Arbeitsmembrane f auf, wodurch sie dieser während der Arbeitshübe widerstandslos folgen kann. Bei evtl. Bruch der Arbeitsmembrane f oder der Ausgleichs membrane e füllt sich der innere Membran raum D mit dem strömenden Medium, das die Sielierheitsmembrane aufbläht und durch die 1)i-uekatisgleiclisöffnung p in den freien Raum treten kann.
Die Druckausgleichsdüse h ist so klein gehalten, dass ins Freie ausströmende Medium (z. B. Gas) als Anzeige einer Regler- besehädigung dient, ohne auf Grund der ge ringen Menge gesundheitsschädlich zu sein.
Durch die Anordnung der Sicherheitsmem brane g mit Druckausgleiehsdüse h sowie aller andern für die Arbeitsweise des Reglers wich tigen Teile im mittleren Gehäixseteil wird eine Dreiteilung des Reglers im Gehäuseoberteil, mittleren Gehäuseteil und Gehäuseunterteil erreicht, die ohne Änderung des mittleren Gehäuseteils des Reglers nur durch Auswech seln des Gehäuseober- bzw.
Unterteils mit anders angeordneten Ein- bzw. Auslassstutzen eine Anpassung des Reglers für verschiedene Anselilussnotwendigkeiten ermöglicht, wie in den Fiuu. \' bis 5 schematisch dargestellt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: llembrandrilekregler mit einem auf Mem branen abgestützten hohlen Ventilkörper, da- dureh gekennzeichnet, dass der Ventilkörper freischwebend ohne besondere Führung gegen einen Ventilsitz beweglich angeordnet ist. UNTERANSPRüCIIE 7. Membrandruekregler nach Patent.an- sprueli, dadurch gekennzeichnet, dass der Ven tilsitz schwenkbar gelagert ist. 2. Membrandruekregler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass. der Ven tilkörper als Venturidüse ausgebildet ist.3. Membrandruckregler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb des Aus ganges der Venturidüse eine Saugblende (i) mit Kragen (o) angeordnet ist. 4. Membrandruckregler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Ven tilkörper eine Arbeitsmembrane (f) angeord net ist, die im mittleren Teil des Ventilkör pers angreift. 5. Membrandruckregler nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Ausgleichs membrane (e), über die der obere Rand des Ventilkörpers überhängt.6. Membrandruckregler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 4 und 5, ge kennzeichnet durch eine Sicherheitsmembrane (g), die an ihrem Aussenrand auf der Arbeits membrane (f) aufliegend, am äussern Rand der Ausgleichsmembrane (e) geführt ist. 7. Membrandruckregler nach Patentan- sprueh und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sicherheitsmembrane mit einer Druekausgleichsdüse (h) versehen ist. B. Membrandruckregler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Ven tilkörper ein Belastungsgewicht (l) angeord net ist.9. Membrandruckregler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 4, 5 und 8, da durch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper einen Distanzring (m) zum Festlegen des Abstandes zwischen Ausgleichsmembrane (e) und Arbeitsmembrane (f) und eine Ventil- körpermutter (n) aufweist, welche die auf dem Ventilkörper befestigten Teile zusammen hält und die Belastung (l) trägt.10. Membrandruckregler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Gehäuse aufweist, welches aus einem den Ven tilsitz tragenden Oberteil (a), einem Mittel teil (d) und einem Unterteil<B>(</B>e) besteht, und dass alle für die Wirkungsweise des Reglers wesentlichen Teile im Gehäusemittelteil (d) angeordnet sind. 11. Membrandruekregler nach Patentan spruch und Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der (lehäusemittelteil mit einer Drttekausgleiclisöffnung (1 versehen lSt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE292575X | 1950-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH292575A true CH292575A (de) | 1953-08-15 |
Family
ID=6074195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH292575D CH292575A (de) | 1950-08-04 | 1951-07-18 | Membrandruckregler. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH292575A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001212B (de) * | 1953-11-12 | 1957-01-24 | Kromschroeder Ag G | Gasdruckregler mit einem von einer belasteten Membran gesteuerten Regelventil |
-
1951
- 1951-07-18 CH CH292575D patent/CH292575A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001212B (de) * | 1953-11-12 | 1957-01-24 | Kromschroeder Ag G | Gasdruckregler mit einem von einer belasteten Membran gesteuerten Regelventil |
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