DE1663129B2 - Elektrische fahrradbeleuchtung - Google Patents

Elektrische fahrradbeleuchtung

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DE1663129B2
DE1663129B2 DE1968L0058370 DEL0058370A DE1663129B2 DE 1663129 B2 DE1663129 B2 DE 1663129B2 DE 1968L0058370 DE1968L0058370 DE 1968L0058370 DE L0058370 A DEL0058370 A DE L0058370A DE 1663129 B2 DE1663129 B2 DE 1663129B2
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Lindblad, Bertil, Mahngsbo (Schweden)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/01Electric circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Fahrradbeleuchtung, die aus einem Wechselstromdynamo mil gleichsinnigen Wicklungen unterschiedlicher Windungszahl besteht, von denen an die größere Wicklung ein Pol der Scheinwerfer-Glühbirne und an die kleinere Wicklung ein Pol der Rücklicht-Glühbirne angeschlossen ist und die anderen Pole dieser Glühbirnen jeweils an Masse liegen.
Solche Anordnungen sind aus der CH-PS 1 01 714 bekannt. Durch sie soll der Scheinwerfer vom Rücklicht unabhängig gemacht und ein ungestörtes Weiterbrennen des Scheinwerfers oder des Rücklichts ermöglicht werden, falls die Glühbirne einer der beiden Leuchten ausfällt. Dazu bilden die beiden Wicklungen des Wechselstromdynamos getrennte Stromkreise, wobei die große Wicklung nur den Scheinwerfer und die kleinere Wicklung nur das Rücklicht speist. Dabei müssen jedoch sowohl für den Scheinwerfer als auch für das Rücklicht immer Glühbirnen einer bestimmten, gegenseitig abgestimmten Leistung benutzt werden. Andernfalls erhält man kein optimales Licht, falls einmal nicht die zur Rücklicht-Wicklung passende Glühbirne zur Verfügung steht oder durch ein Versehen eine Glühbirne mit erheblich vom Normwert abweichender Leistung eingesetzt wird. Bei hohen Fahrradgeschwindigkeiten können außerdem Überspannungen auftreten. die zum Durchbrennen der Glühbirnen führen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einerseits große Wahlfreiheit für die Leistung der Glühbirne für das Rücklicht zu geben, um im Notfall, d. h. beim Durchbrennen der Rücklicht-Glühbirne auch eine vom Normwert abweichende Glühbirne verwenden zu können und trotzdem ein ausgewogenes Verhältnis der Lichtstärken von Scheinwerfer und Rücklicht beizubehalten und andererseits bei Ausfall eines Lichts für das andere Licht eine Spannung bereitzustellen, bei der die Glühbirne des intakten anderen Lichts nicht durchbrennen kann und genügend Licht abgibt, wobei in allen Fällen auch bei hohen Geschwindigkeiten des Fahrrades die an den Glühbirnen anliegenden Spannungen auf einen ungefährlichen *° Wert vermindert werden.
Diese Aufgabe wird bei der Fahrradbeleucltitung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das freie Ende der großen Wicklung zusammen mit dem einen Pol der Rücklicht-Glühbirne 6S am Ende der kleineren Wicklung angeschlossen ist, deren Anfang an Masse liegt.
Die kleine Wicklung geringeren Widerstandes ist dabei zwar gleichsinnig wie die große Wicklung gewickelt, aber gegensinnig geschaltet und vermindert deshalb die Spannung an der Scheinwerfer-Glühbirne, sobald in das Rücklicht eine Glühbirne eingesetzt wird, deren Widerstand größer ist als der der üblicherweise verwendeten Glühbirne, oder die Rücklicht-Glühbirne ganz ausfällt und der Widerstand inres Stromkreises dadurch unendlich groß wird. Umgekehrt wird die Spannung an der Scheinwerfer-Glühbirne erhöht, wenn der Widerstand der Rücklicht-Glühbirne unter dem üblichen Wert liegt. Dadurch kann jedes Licht bei Ausfall des anderen Lichts weiterbrennen und bleibt, solange beide Glühbirnen intakt sind, das Verhältnis der Leuchtslärken beider Glühbirnen etwa gleich. Brennt die Scheinwerfer-Glühbirne durch, dann liegt an der Rücklicht-Glühbirne nur noch die niedere Spannung der kleineren Wicklung und verhindert das Durchbrennen der Rücklicht-Glühbirne. Beim Durchbrennen der Rücklicht-Glühbirne fließt der Strom der großen Wicklung ausschließlich über die gegengeschaltete kleine Wicklung, die soviel Gegenspannung erzeugt, daß die Spannung an der Scheinwerfer-Glühbirne auf einen ungefährlichen Wert vermindert wird. In allen Fällen wirkt die kleine Wicklung ßals Reglerspule und vermindert bei hohen Dynamodrehzahlen die an den beiden Glühbirnen wirksame Betriebsspannung.
Die Schaltung laut Erfindung erlaubt die Verwendung von Glühbirnen unterschiedlicher Leistung bis zu einem Verhältnis 1 : 10 für das Rücklicht bei weitgehend gleichbleibendem Lichtverhältnis von Scheinwerfer und Rücklicht und verhindert in jedem Fall das Durchbrennen einer Glühbirne bei Ausfall der anderen Glühbirne. Die Sicherheit des Radfahrers wird dadurch erheblich verbessert.
Die Fig. 1 bis 5 der Zeichnung zeigen verschiedene Betriebsfälle bei dieser Schaltung, wobei für die Glühbirnen diejenigen Widerstandswerte angegeben sind, die sie gemäß Normen bei Dynamodrehzahlen für eine Fahrgeschwindigkeit von 15 km/Std zeigen, was als Normalgeschwindigkeit angesehen werden kann. Zwei Rücklicht-Glühbirnen mit beträchtlich verschiedenen Widerstandswerten (3W/6V und 0.6W/6V) und eine Scheinwerfer-Glühbirne (2.4W/6V) werden durch die Widerstandswerte 9 Ω bzw. 58 Ω und 14,5 Ω vertreten.
In allen Fällen ist der Anfang 1 der großen Wicklung A des Wechselstromdynamos an den einen Pol der Scheinwerfer-Glühbirne FL und das Ende 2 der großen Wicklung A mit dem Ende 4 der kleinen Wicklung B geringeren Widerstandes und mit dem einen Pol der Rücklicht-Glühbirne BL verbunden, während der andere Pol der Scheinwerfer-Glühbirne FL und der Rücklicht-Glühbirne BL und ebenso der Anfang 3 der kleinen Wicklung ßan Masse 6 bzw. 7 liegen.
In Fig. 1 sind sowohl die Scheinwerfer-Glühbirne FL als auch die Rücklicht-Glühbirne BL unbeschädigt. Die Rücklicht-Glühbirne BL ist eine Hochleistungstype. Die gemessenen Spannungswerte sind an der Scheinwerfer-Glühbirne FL 5,7 V und an der Rücklicht-Glühbirne BL 3,6 V.
In F i g. 2 liegt ein Glühfadenbruch in der Scheinwerfer-Glühbirne FL vor. Die Rücklicht-Glühbirne BL bekommt dann eine erhöhte Spannung von 4,5 V.
In F i g. 3 ist der Glühfaden in der Rücklicht-Glühbirne BL gebrochen. Die Scheinwerfer-Glühbirne FL erhält dann eine erhöhte Spannung von 6,9 V.
In Fi g. 4 sind sowohl die Scheinwerfer-Glühbirne FL als auch die Rücklicht-Glühbirne BL unbeschädigt. Die Rücklicht-Glühbirne BL ist jedoch eine Niederleistungs-
type mit hohem Widerstand. Wegen des hohen Widerstandes der Rücklicht-Glühbirne BL läßt die als Reglerwicklung wirkende kleine Wicklung 0 Strum von der großen Wicklung A durch, -vobei die Rücklicht- Glühbirne ÖA-die Spannung 5,7 V und die Scheinwerfer-Glühbirne FLdieSpannung6,2 Verhält.
In Fig. 5 besteht ein Glühfadenbruch in der Scheinwerfer-Glühbirne FL, so daß die Rücklicht-Glühbirne Hl eine Spannung von 5,9 V bekommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Elektrische Fahrradbeleuchtung, bestehend aus einem Wechselstromdynamo mit zwei gleichsinnigen Wicklungen unterschiedlicher Windungszahl, von denen an die größere Wicklung ein Pol der Scheinwerfer-Glühbirne und an die kleinere Wicklung ein Pol der Rücklicht-Glühbirne angeschlossen ist und die anderen Pole dieser Glühbirnen jeweils an Masse liegen, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (2) der größeren Wicklung (A) zusammen mit dem einen Pol der Rücklicht-Glühbirne (BL) am Ende (4) der kleineren Wicklung (B) angeschlossen ist, deren Anfang (3) an Masse (7) liegt.
DE1663129A 1967-01-18 1968-01-17 Elektrische Fahrradbeleuchtung Expired DE1663129C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE00712/67A SE335767B (de) 1967-01-18 1967-01-18

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1663129A1 DE1663129A1 (de) 1971-08-19
DE1663129B2 true DE1663129B2 (de) 1977-09-08
DE1663129C3 DE1663129C3 (de) 1978-05-11

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Family Applications (1)

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DE1663129A Expired DE1663129C3 (de) 1967-01-18 1968-01-17 Elektrische Fahrradbeleuchtung

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DE (1) DE1663129C3 (de)
FR (1) FR1551457A (de)
GB (1) GB1209521A (de)
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Also Published As

Publication number Publication date
SE335767B (de) 1971-06-07
GB1209521A (en) 1970-10-21
DE1663129A1 (de) 1971-08-19
DE1663129C3 (de) 1978-05-11
FR1551457A (de) 1968-12-27

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