DE166311C - - Google Patents

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DE166311C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H11/00Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
    • B61H11/005Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types in combination with rail sanding, door opening or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Von den durch den Führerbremshahn der Luftdruckbremse gesteuerten, bei Notbremsungen selbsttätig und direkt durch Hauptbehälterdruck angestellten Sandstreuern und von denjenigen Luftsandstreuern, die ein besonderes, bei Notbremsungen selbsttätig sich öffnendes Lufteinlaßventil für den Sandstreuer besitzen, das durch Hauptbehälterdruck und Leitungsdruck beeinflußt wird, unterscheidet
ίο sich der den Gegenstand der Erfindung bildende Sandstreuer dadurch, daß das Lufteinlaßorgan durch Bremszylinderdruck von einer vorher bestimmten Spannung offen gehalten wird. Durch diese Ausführung der Steuerung des Lufteinlaßorgans wird der Vorteil erzielt, daß der Sandverbrauch erheblich vermindert wird, weil der Sandstreuer nicht während der ganzen Dauer einer Notbremsung in Betrieb gesetzt wird, sondern erst anspricht, nachdem der Bremszylinder mit einem vorher bestimmten Druck geladen ist, und abgestellt wird, sobald der Druck im Bremszylinder bei abnehmender Fahrgeschwindigkeit durch einen selbsttätigen Bremszylinderauslaß oder dergl. herabgemindert worden ist.
Das Gehäuse b des Lufteinlaßorgans für den Sandstreuer enthält den Kolben- oder Biegeplatteaschieber e g. Die eine Kolbenkammer steht unter dem Druck des Hauptluftbehälters der Luftdruckbremse, der durch den Führerbremshahn α und das Rohr d zugeführt wird. Die Hauptbehälterluft tritt in diese Kammer nur in der Notbremsstellung des Führerbremsschiebers ein, in allen anderen Bremshahnstellungen ist der Hauptbehälter vom Rohr d abgeschlossen. Durch das Rohr k ist die andere Kolbenkammer mit dem Bremszylinder verbunden. Der Bremszylinderdruck wirkt im Verein mit der Feder f dem Hauptbehälterdruck entgegen. Dabei ist die Stärke der Feder f derart bemessen, daß sie allein nicht imstande ist, dem Hauptbehälterdruck das Gleichgewicht zu halten. Der Schieber g überwacht den Kanal h, der durch Rohr i mit dem Sandstreuer in Verbindung steht.
Die Einrichtung wirkt wie folgt:
Wird der Hebel c in die Notbremsstellung gelegt, so wird das Rohr d mit dem Hauptluftbehälter verbunden und die Bohrung h geöffnet, sobald der Luftdruck im Bremszylinder so weit gestiegen ist, daß er im Verein mit der Feder f den Hauptbehälterdruck überwindet. Die Druckluft aus dem Hauptluftbehälter gelangt jetzt zum Sandstreuer und stellt diesen an. Mit abnehmender Fahrgeschwindigkeit nimmt der Luftdruck im Bremszylinder, sofern ein von der Fahrgeschwindigkeit beeinflußter Bremszylinderauslaß vorgesehen ist, allmählich ab, bis schließlich der Luftdruck des Hauptluftbehälters das Übergewicht erhält, den Kolben e nach rechts schiebt und den Kanal h mittels des Schiebers g verschließt. Es wird daher ein weiterer Verbrauch an Sand vermieden, auch wenn der Hebel c in der Notbremsstellung verbleibt.
Wird die Leitungsluft beim Anstellen einer selbsttätig wirkenden Luftdruckbremse nicht
ins Freie, sondern in die Bremszylinder übergeführt, wie es bei den elektrisch gesteuerten Bremsen möglich ist, so vermindert sich der Leitungsdruck durch das Anstellen der Bremse nur um einen mäßigen Betrag. In diesem Falle kann das Rohr d statt an den Hauptluftbehälter unmittelbar an die Hauptluftleitung angeschlossen werden.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Von der Druckluftbremse gesteuerter Druckluft-Sandstreuer, dadurch gekennzeichnet, daß das Drucklufteinlaßorgan (e g) des Sandstreuers durch Bremszylinderdruck von einer vorher bestimmten Spannung offen gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005001404A1 (de) * 2005-01-12 2006-07-27 Kes Keschwari Electronic Systems Gmbh & Co. Kg Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen von Sand zwischen Rad und Schiene eines Schienenfahrzeugs

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005001404A1 (de) * 2005-01-12 2006-07-27 Kes Keschwari Electronic Systems Gmbh & Co. Kg Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen von Sand zwischen Rad und Schiene eines Schienenfahrzeugs
DE102005001404B4 (de) * 2005-01-12 2012-08-23 Kes Keschwari Electronic Systems Gmbh & Co. Kg Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen von Sand zwischen Rad und Schiene eines Schienenfahrzeugs
DE102005001404C5 (de) * 2005-01-12 2016-06-09 Kes Keschwari Electronic Systems Gmbh & Co. Kg Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen von Sand zwischen Rad und Schiene eines Schienenfahrzeugs

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