DE166146C - - Google Patents

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DE166146C
DE166146C DE1904166146D DE166146DA DE166146C DE 166146 C DE166146 C DE 166146C DE 1904166146 D DE1904166146 D DE 1904166146D DE 166146D A DE166146D A DE 166146DA DE 166146 C DE166146 C DE 166146C
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Germany
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gate
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water
sliding
lock
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DE1904166146D
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English (en)
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/38Rolling gates or gates moving horizontally in their own plane, e.g. by sliding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Bewegen der Schiebetore von Schleusen, Docks und dergl. in ihre oder aus ihren seitlichen Kammern, wobei der Antrieb der Schiebetore ohne Verwendung mechanischer Zwischenglieder allein durch den Wasserüberdruck bewirkt wird. Dies wird dadurch erreicht, daß der seitlich liegenden Kammer in der einen oder anderen Richtung
ίο Wasser entnommen oder zugeführt und dadurch gegenüber dem Wasserdruck in der Toröffnung ein Unter- oder Überdruck in der Kammer erzeugt wird.
Eine zur Ausübung des neuen Verfahrens geeignete Einrichtung zur Bewegung eines Schleusentores ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar ist das Tor in Fig. 1 geschlossen von der Seite, in Fig. 2 von oben gesehen, in Fig. 3 halb, in Fig. 4 völlig geöffnet und in Fig. 5 halb geschlossen dargestellt.
Seitlich von dem Schiebetor α und in dessen Bewegungsrichtung ist in bekannter Weise eine Kammer b vorgesehen, in welche das Schiebetor auch in geschlossener Stellung (Fig. ι und 2) hineinragt. Der Rand der Durchtrittsöffnung der Kammer für das Schiebetor ist gegen dieses abgedichtet. Gegenüber der Kammer b weist die Wand der Schleusenkammer c einen Vorsprung d auf, gegen den sich das Schiebetor nach der Unterwasserseite hin anlehnt. Die Kammer b steht in Verbindung mit einem Kanal oder Rohr e, durch das nach Bedarf Wasser ab- oder zugelassen werden kann.
Will man das Schleusentor (Fig. 1) öffnen, so läßt man das Wasser aus der Kammer b zunächst so weit ab, bis der Wasserspiegel in ihr um eine zur Überwindung der Widerstände nötige Strecke h unter demjenigen in der Schleusenkammer c steht. Es wirkt dann auf die linke Stirnwand des Schleusentores ein Wasserdruck, der dem an dieser Stirnwand gezeichneten, schraffierten Dreieck i k I proportional ist, während der auf die rechte Stirnwand des Schleusentores wirkende Wasserdruck dem an dieser gezeichneten, schraffierten Dreieck m η 0 proportional ist. Da das Dreieck i k I um das doppelt schraffierte Trapez iρ q I größer ist als das Dreieck m η 0, so überwiegt der auf die linke Stirnseite des Schiebetores wirkende Wasserdruck, und das Tor wird nach rechts in die Kammer b hineingeschoben (Fig. 3).
Will man umgekehrt das Schleusentor (Fig. 4) schließen, so läßt man so viel Wasser in die Kammer b ein, daß in ihr der Wasserspiegel um h höher steht als in der Schleusenkammer c. Jetzt ist der WTasserüberdruck auf der rechten Stirnwand des Schiebetores wirksam, das infolgedessen nach links verschoben wird (Fig. 5).
Wechselt die Durchflußrichtung des Wassers durch die Toröffnung, so ist gegenüber der Kammer b eine Nische f (in Fig. 2 punktiert angedeutet) vorzusehen, die sich nach Bedarf selbsttätig mit dem Wasserraum auf der einen oder auf der anderen Seite des Schiebetores in Verbindung setzt und deren beide Seitenwände abwechselnd als Widerlager für das geschlossene Schiebetor in Frage kommen. ίο Die Nische wird natürlich immer mit dem Wasserraume auf der Einströmseite verbunden sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Bewegen der Schiebetore von Schleusen, Docks und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Wasserspiegels in der Einschiebkammer für das Tor durch Zuführung oder Entnahme von Wasser geändert, auf diese Weise ein Über- oder Unterdruck auf die in der Kammer befindliche Seitenfläche des Tores erzeugt und dadurch das Tor nach Art eines Kolbens in Bewegung gesetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1904166146D 1904-08-01 1904-08-01 Expired - Lifetime DE166146C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT24978D AT24978B (de) 1904-08-01 1905-11-18 Verfahren zum Bewegen der Schiebetore von Schleusen, Docks u. dgl.

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DE166146C true DE166146C (de)

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DE1904166146D Expired - Lifetime DE166146C (de) 1904-08-01 1904-08-01

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