DE166137C - - Google Patents

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DE166137C
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grinding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/08Mills with balls or rollers centrifugally forced against the inner surface of a ring, the balls or rollers of which are driven by a centrally arranged member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 166137 KLASSE 50 c.
Die Erfindung betrifft eine Neuerung an einer Zerkleinerungsmaschine, einer sogenannten Fliehkraftwalzenmühle, in welcher das Mahlgut durch Rollkörper (Kollersteine) zerstoßen und zerrieben wird, die mittels eines Treibers an einem Mahlmantel entlang geführt werden.
Bei den älteren Maschinen dieser Art ist zwischen den am Treiber vorgesehenen Mitnehmern immer nur je eine Mahlwalze vorhanden, und es findet ein Zerreiben des Gutes nur zwischen Mahlkörper und Mahlmantel statt.
Hierin erreicht man auch keine wesentliche Änderung, wenn die Mitnehmer als am Treiber drehbar gehaltene Reibrollen ausgebildet werden, wie dies vorgeschlagen worden ist.
Diesen älteren Zerkleinerungsmaschinen gegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß zwischen je zwei Mitnehmern zwei oder mehr Walzen hintereinander gereiht sind. Hierdurch wird eine ganz wesentlich erhöhte Mahlwirkung erreicht,' weil hierbei nicht nur eine Zerreibung zwischen den Mahlkörpern und dem Mahlmantel stattfindet, sondern ganz besonders auch zwischen den Mahlkörpern selbst, die sich zwar in gleichem Sinne drehen, aber mit entgegengesetzt sich bewegenden Flächen aufeinander laufen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Zerkleinerungsmaschine in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Dabei zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt.
Die Maschine besteht, wie üblich, aus einem Mahlmantel a, in welchem sich ein auf der Welle b sitzendes, aus zwei einen Zwischenraum d zwischen sich lassenden Hälften c1 und c2 gebildetes Treibrad dreht. Am Umfang, des Treibrades sind durch die Ränder der Treibräderhälften und durch radiale Wände (Mitnehmer) e Abteile gebildet, deren jedes mehrere (in der Zeichnung drei) Mahlwalzen/ aufnimmt.
Zur. Zuführung des Mahlgutes dient ein Trichter g, wenn sie in der Mitte des Raumes d, bezw. ein Trichter h,' wenn sie am Umfang erfolgen soll. '
Das zwischen den Walzen und dem Mahlmantel zerkleinerte Gut wird entweder durch den Spalt zwischen Mahlmantel und Treibrad oder durch den Raum d zwischen den Treibradhälften in das Gehäuse i ausgetragen, wo das genügend zerkleinerte Gut durch das Sieb k hindurch in den Raum / gelangt, welcher, wie üblich, von einem das ganze Mahlwerk umschließenden Mantel m begrenzt wird. Von dort geschieht der Austrag in bekannter Weise mittels Schnecke.
An dem Treibrade vorhandene Flügel η
zum Aufwirbeln des Gutes, welche auch von dem Treibrad getrennt sein und besonders angetrieben werden können, befördern einerseits das nicht genügend zerkleinerte Gut wieder in den Raum d und auf die Mahlbahn, andererseits das genügend zerkleinerte'Gut durch die Siebe k in den Raum Z. Auch sorgen die Flügel für eine Durchlüftung der Vorrichtung.
ίο Das Zurückschieben nicht genügend zerkleinerten Gutes auf die Mahlbahn kann auch durch schaufelartige, an den Radkränzen angeprdnete Ansätze ο erfolgen.
Im Betriebe wird das durch den Raum d oder unmittelbar am Umfang in die Abteile des Treibrades eingeführte Gut einerseits zwischen den Walzen, welche durch die Fliehkraft gegen die Gehäusewandung gepreßt werden, und der Gehäusewandung, andererseits zwischen den Walzen, welche sich in gleicher Richtung drehen, also zerreibend wirken, und endlich zwischen den Mitnehmern und den Walzen vermählen, so daß eine dreifache Mahlwirkung erzielt wird.
Das Gehäuse kann fest oder drehbar sein, wodurch bei geringer relativer Bewegung zwischen Mantel und. Treibrad eine große Pressung erzielt werden kann.
Die Durchmesser der Walzen können gleich oder verschieden sein, wodurch sich verschiedene relative Umfangsgeschwindigkeiten zwischen den Walzen ergeben. Dieses stellt sich bei verschiedener Abnutzung der Walzen von selbst ein.. Die Walzen können bis zur vollständigen Abnutzung gebraucht werden, und es ist ohne weiteres angängig, zwischen die abgenutzten Walzen neue einzulegen.
An Steile der Walzen können, wie üblich, zylindrische, konische oder gewellt profilierte Rollen verwendet werden, natürlich muß- alsdann der Mahlmantel der Form der Mahlkörper entsprechend ausgebildet sein.
Die Mahlkörper können ferner, wie bekannt, mit Zapfen versehen sein, welche im Treibrad derart gelagert werden, daß 'die Mahlkörper sich der Mahlbahn und einander nur bis auf eine bestimmte Entfernung nähern können, wodurch ein Mahlen nach bestimmter Korngröße rnöglich ist. Die Verschiedenheit der Korngröße wird dabei dadurch erreicht, daß das Treibrad aus verschiedenen, in radialem Sinne gegen die Nabe teleskopartig verschiebbaren Teilen gemacht wird.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Fliehkraftwalzenmühle, bei der die Mahlkörper durch Mitnehmer eines zweiteiligen Treibrades in einem feststehenden oder drehbaren Gehäuse bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Mitnehmern des Treibrades mehrere Mahlkörper von gleichem oder verschiedenem Durchmesser angeordnet sind, so daß nicht nur an der Innenfläche des Mahlmantels, sondern auch an den Berührungsstellen je zweier aufeinander ' folgender Mahlkörper eine Mahlwirkung erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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