DE165437C - - Google Patents

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DE165437C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schaltung für Fernsprechapparate, bei der dem Mikrophon und dem Telephonstromkreis nicht getrennte, sondern gemeinsame Leitungen gegeben sind, die das Telephon erregenden Wechselströme dem Gleichstrom für das Mikrophon also überlagert werden. Der Erfindung gemäß ist die Schaltungsanordnung derartig getroffen, daß bei Verwendung von nur zwei eine gemeinsame Mikrophonbatterie einschließenden Leitungen der primäre Stromkreis, wie bekannt, durch das Mikrophon und die primäre Wicklung der Induktionsspule geschlossen, dabei aber der zur primären Wicklung der Induktionsspule parallel geschaltete sekundäre Telephonstromkreis mit dem Mikrophon hintereinander geschaltet ist, damit der gesamte Batteriestrom unbedingt seinen Weg über das Mikrophon nehmen muß und trotzdem im sekundären Stromkreise des Fernsprechapparates keine besonderen, den Gleichstrom verriegelnde Elemente (beispielsweise Kondensatoren, Polarisationszellen, Drosselspulen oder dergl.) erforderlich sind. Der Stromlauf wird durch die beiliegende Zeichnung, welche die Verbindung zweier Sprechstellen beispielsweise darstellt, veranschaulicht.
Von dem Kohlenpol der für beide Apparate gemeinsamen Batterie B verfolgt der Mikrophonstrom die Leitung 1 bis zur Klemme 2 des Apparates I, durchfließt von hier aus die primäre Wicklung P1 P2 der Induktionsspule, gelangt dann zu dem Kontakt 3 des automatischen Umschalters, der bei abgenommenem Telephon durch den Haken H mit dem Kontakt 4 in Verbindung steht, passiert des weiteren das Mikrophon M und verläßt den Apparat bei Klemme 5, um sich über die Verbindungsleitung 6 zu dem Apparat II zu begeben. Der Strom tritt hier bei Klemme 7 ein, passiert die primäre Wicklung P1 P2 der Induktionsrolle, hierauf den automatischen Umschalter, über den Kontakt 8, Hebel H und Kontakt .9, das Mikrophon M und kehrt über die Apparatklemme 10 zu dem Zinkpol der Batterie B zurück.
Der durch das Sprechen gegen das Mikrophon M in der sekundären Wicklung S1 S2 der Induktionsspule erzeugte Wechselstrom nimmt nun folgenden Verlauf:
Ausgehend von dem Punkte S2 im Apparat I passiert derselbe das Telephon T, den Umschaltehaken H, Kontakt 4, Mikrophon M, Klemme 5, Leitung 6, Klemme. 7 des Apparates II, sekundäre Wicklung S1 S2 der Induktionsspule, Telephon T, Haken H, Kontakt 9, Mikrophon M, Apparatklemme 10,. Batterie B, Klemme 2 des Apparates I, und kehrt daselbst zur sekundären Wicklung S1 S2 der Induktionsspule zurück.
Das Telephon T liegt also mit der sekundären Wicklung der Induktionsspule im
Nebenschluß zu dem Mikrophonstromkreis und in Reihe zu dem Mikrophon, und zwar so, daß der in der sekundären Wicklung der Induktionsspule erzeugte Wechselstrom das Mikrophon auf beiden Stationen durchfließen muß. Andererseits ergibt der Nebenschluß des Telephons keinen Stromverlust für das Mikrophon, da sich beide Zweigleitungen vor dem Mikrophon wieder vereinigen. Der
ίο minimale Batteriestrom, welcher seinen Weg über die sekundäre. Wicklung der Induktionsspule und das Telephon nimmt, wirkt nicht nachteilig, sondern unterstützt im Gegenteil die Funktion des Telephons, indem die durch das Mikrophon bewirkten Stromschwankungen sich auch direkt dem Telephon mitteilen. Die Schaltung vereinigt demnach die Eigentümlichkeiten der bekannten direkten Schaltung ohne Induktionsspule mit denjenigen der indirekten Schaltung mit Induktionsspule zum Vorteil der Sprechübertragung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltung für Fernsprechapparate mit Induktionsspule und gemeinsamer Mikrophonbatterie, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von nur zwei Zuleitungen (1, 6) der primäre Stromkreis, wie bekannt, durch das Mikrophon (M) und die primäre Wicklung (P1 P2) der Induktionsspule geschlossen, dabei aber der zur primären Wicklung (P1 P2J der Induktionsspule parallel geschaltete sekundäre Telephonstromkreis [sekundäre Wicklung (S1S2 und Telephon T)] mit dem Mikrophon (M) hintereinander geschaltet ist, damit der gesamte Strom der Mikrophonbatterie (B) unbedingt seinen Weg über das Mikrophon (M) nehmen muß, ohne daß für den sekundären Stromkreis des Fern-Sprechapparates besondere Gleichstrom verriegelnde Elemente erforderlich sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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