DE164909C - - Google Patents

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DE164909C
DE164909C DENDAT164909D DE164909DA DE164909C DE 164909 C DE164909 C DE 164909C DE NDAT164909 D DENDAT164909 D DE NDAT164909D DE 164909D A DE164909D A DE 164909DA DE 164909 C DE164909 C DE 164909C
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pipe
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pipes
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L15/00Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints
    • F16L15/08Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints with supplementary elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Pressure Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47/.
in LONDON.
,-,„Γ. Die Erfindung bezieht sich auf Rohrver v' schraubungen bekannter Art, bei denen durch
. ·.- Drehen der Verbindungsmuffe die zu ver u s bindenden Rohre mit ihren Stirnflächen an- \' ineinander gedrückt werden, so daß eine Stoß-
/ dichtung entsteht, durch die das Gewinde
",',"{'vor dem Einflüsse der Flüssigkeit geschützt
Bei derartigen Rohrverschraubungen ist es ίο an sich bekannt, die Verbindungsmuffe nicht unmittelbar auf das mit Gewinde versehene Rohrende, sondern auf besondere, auf die Rohrenden aufgeschraubte Zwischenmuffen , zu schrauben. Demgegenüber besteht nun '15 die Erfindung im wesentlichen darin, daß die zwischen das eine Rohrende und den zugehörigen erweiterten Teil der Schraubenmuffe, dessen Innengewinde eine größere Steigung als das normale Rohrgewinde besitzt, eingeschaltete Zwischenmuffe mit zwei ver schiedenen , der Schraubenmuffe bezw. dem Rohr entsprechenden Gewinden versehen und um einen geringen Betrag kürzer ist als das mit Schraubengewinde versehene Rohrende, so daß nach vollständigem Aufschrauben des Zwischenstückes das Rührende aus diesem etwas vorstellt.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin,
daß Rohre mit normalem Rechtsgewinde verwendet werden können und daß durch Drehen der Mu He nach dem Zusammenstoßen der Rohre iniulure der Dit't'erentialwirkunLr der Schrauben ein hoher Dichtungsdruck er-, zielt wird. ■ : · ;
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt und teilweise eine Ansicht des Erfin- dungsgegenstandes;' Fig. 2 und 2 a zeigen eine abgeänderte Ausführungsform in zwei Stel-, hingen; Fig. 3 und 4 veranschaulichen zwei·.·; verschiedene Stoßverbindungen; Fig. 5 zeigt die Ausführungsform nach Fig. 1 in einer ' zweiten Stellung.
Die beiden Rohre α und b sind Normalrohre mit dem üblichen Rechtsgewinde. Die Schraubenmuffe d kann in bekannter Weise mit einem Sechskant dl versehen sein und. hat auf der eindn Seite dem Außengewinde des Rohrendes entsprechendes Innengewinde e, auf der anderen Seite dagegen einen größeren Durchmesser als das Rohr α und ein Gewinde f von größerer Ganghöhe als das Rohrgewinde. Zwischen Rohr ii und erweitertem Muffenteil ist ein zweckmäßig mit Sechskant cl versehenes Zwischenstück c eingeschaltet, das innen normales Ruhrgewinde und außen Gewinde g von der Steigung des Muttergewindes/trägt. Hei der Ausführungs- form nach Fig. 1 hat da>^2T\vischensti'ick c eine etwas geringere Länge als das mit Gewinde versehene Rohrende. Bei der Au/-führungsform nach Fig. 2 ist das Zwischenstück c mit einem Dichtungsring Ii aus Kupfer oder dergl. fest verbunden, 'ler /wischen die beiden Rohrenden zu liefen kuiiimt. 1·'ι>/. ;
und 4 zeigen zwei an sich bekannte Ausführungsformeii der Siol.illäelicn, die nicht Gegenstand der F.rt'mdung sind.
Beim Znsaniinensei/.en wird zuerst das Zwischenstück <· be/.\v. das Zwischenstück c1 samt dem Dichtungsringe /; auf das Rohr a vollständig aufgeschraubt. Sodann wird, im Falle das Rohi>i»-'drehbar und längsverschiebbar ist, djp-'Muffe d auf das Rohr b so weit
ίο aufgeschraubt, daß das Rohrende etwa in der. .Mitte der zwischen den Gewinden e uiidy ausgebildeten Muffenausnehniung steht. Nun wird Muffe d samt Rohr b, also ohne daß eine Relativbewegung zwischen diesen Teilen stattfindet, auf das Zwischenstück c aufgeschraubt, bis die Rohrenden nahezu zusammenstoßen. Diese Stellung ist in Fig. 2 a veranschaulicht. Durch eine weitere kleine Drehung der Muffe d werden schließlich infolge der Differentialwirkung der Schraubengewinde e f die beiden Rohre mit ihren Stirnflächen bezw. das Rohr b und der Ring h fest aufeinander gedrückt und die Teile gelangen in die in Fig. 2 (oder I) gezeichnete ■ Schlußstellung. Wird nämlich nach dem Zusammenstoßen der Rohre α und b oder 'des Rohres b und des Dichtungsringes Λ die Drehung der Muffe fortgesetzt, so dreht sich die Muffe gleichzeitig auf b und auf c, und es entspricht daher einer vollen Drehung
" der Muffe . ein Anziehen und Zusammendrücken der Rohre um den Unterschied der Ganghöhen der Gewinde f und e. Im Falle 'das Rohr b nur längsverschiebbar, aber nicht drehbar ist, wird die Muffe rf, wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, auf das Rohr b vollständig • aufgeschraubt. Die Gewindelängen sind so
- bemessen, daß, wenn Rohre α und b samt den vollständig aufgeschraubten Teilen c und j zusammengeschoben werden, zwischen den Rohrenden ein Spiel von bestimmter Größe vorhanden ist (s. Fig. 5). Xun wird die Muffe d gedreht, d. i. gleichzeitig von dem Rohr b ab- und auf das Zwischenstück c aufgeschraubt. Bei einer jeden Umdrehung der Muffe d nähern sich die Rohre α und b um den Unterschied der Ganghöhen der Gewinde e und f, bis sie schließlich zusammenstoßen, worauf durch eine weitere kleine Drehung der Muffe der Dichiungsdruck hergestellt wird. Es ist wesentlich, daß, wenn die Rohre α und b zusammenstoßen, die Muffe d auf das Zwischenstück c noch nicht vollständig aufgeschraubt ist, weil man sonst durch Drehen der Muffe keine Stoßdichtung, sondern bloß eine Verbindung der Rohre er- : zielen würde, und es müssen daher sämtliche Gewindelängen entsprechend bemessen sein.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Rohrverschraubung, bei der die Verbindungsmuffe an einer auf das glatte Rohrende geschraubten Zwischenmuffe angreift, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Kupplungsmuffe in Eingriff stehende Außengewinde (f) der Zwischenmuffe (c) <iine, größere Steigung hat als das Rohrg^wJnde '(e), derart, daß beim Anziehen der Verbindungsmuffe eine Differentialwrrkung zwecks guter Abdichtung erzielt wird.
    ; 2. Rohrverschraubung nach Anspruch 1, dadurch; gekennzeichnet, daß die ZWischenmuffe'rjfcj mit einem zwischen die Rohrenden (a und b) reichenden winkelförmigen Dichtungsringe (h) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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