DE164886C - - Google Patents

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DE164886C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F13/00Amplifiers using amplifying element consisting of two mechanically- or acoustically-coupled transducers, e.g. telephone-microphone amplifier

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 21 a.
Das neue Relais dient zur Verstärkung aller Art von Schallwellen, wenngleich es in erster Linie bei Telephonen zu dienen bestimmt ist; bei demselben wird der schwache Strom eines Mikrophons o. dgl. um die Feldmagnete einer Dynamomaschine geleitet.
Die Verwendung von Dynamomaschinen in Relais zur Verstärkung von Schallwellen ist mehrfach versucht worden, ohne jedoch ίο zu brauchbaren Resultaten zu gelangen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Polkerne der Feldmagnete aus kurzen Eisenstücken bestehen und die magnetischen Kreise der Dynamo zwecks Erreichung einer stark entmagnetisierenden Wirkung nur durch den Anker der Dynamo geschlossen werden, welcher ebenso wie der Kollektor in eigenartiger Weise ausgebildet ist.
Das neue Relais ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Grundriß des Apparates, Fig. 2 einen lotrechten senkrechten Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Der Apparat besteht aus einer kleinen Dynamomaschine mit sechs magnetischen Feldern. Die Eisenkerne α sitzen auf zwei Wangen b und c des Maschinengestelles und ist die Wicklung des mikrophonen Stromkreises/ so um die Eisenkerne geführt, daß die Eisenkerne abwechselnd ·Nordpole und Südpole aufweisen, wobei die beiden Polkränze einander so gegenübergestellt werden, daß je ein Nordpol gegenüber einem Nordpol steht und ein Südpol gegenüber einem Südpol. Zwischen beiden Polgruppen dreht sich der besonders ausgebildete Anker d. Die Feldmagnete bestehen aus kurzen Kernen aus weichem Eisen mit offenem magnetischen Kreise, damit die größtmögliche Empfindlichkeit für Schwankungen des Erregungsstromes/ erreicht wird. Zu diesem Zwecke ist ferner das Maschinengestell aus Messing hergestellt.
Die Spannung eines Ankers mit seitlichem Kollektor ist nicht absolut konstant, sondern schwankt jedesmal, wenn eine Kollektorlamelle die Bürsten passiert. Um die Störungen , die hierdurch vorkommen können, aufzuheben, wird der äußere Umfang der Wicklung des Ankers als Kollektor benutzt (Fig. 2). Hierdurch wird erreicht, daß die Schwankungen zu einem Minimum reduziert werden, da bei einer derartigen Bauart zwisehen zwei Lamellen des Kollektors nur eine Wicklung liegt.
Wählt man nun die Zahl der Wicklungen sowie die Umdrehungen groß, z. B. 800 Wicklungen und 50 Umdrehungen pro Sekunde, so wird die Häufigkeit dieser Schwankungen so groß sein, daß der dadurch entstehende Ton außerhalb der Hörgrenze fällt. Die Armatur ist in folgender Weise aufgebaut: '
Ein Ring g aus weichem Eisen ist auf dem äußeren und inneren Umfange mit Hartgummiringen h i belegt. Mittels einer Teilmaschine werden diese Ringe mit einer ge-

Claims (3)

  1. nauen Teilung von z. B. 8oo Teilen versehen. Der Umfang des äußeren Ringes ist so gewählt, daß jeder Einschnitt z. B. eine Breite von 0,25 mm und eine Tiefe von 1 mm erhält, während der Zwischenraum zwischen zwei Einschnitten ebenfalls 0,25 mm beträgt. In diese Einschnitte wird eine einfache Wicklung von 0,2 mm starkem Silberdraht gelegt. Die Wicklung ist in sich geschlossen und wird der ganze Ring, nachdem er mit Ausnahme des äußeren Umfanges mit Wachs überzogen ist, in ein galvanisches Silberbad gebracht, bis sämtliche Vertiefungen sich mit Silber gefüllt haben. Hierauf wird der Ring gereinigt und auf einer Drehbank abgedreht und poliert. Die Bürsten bestehen aus Streifen von Blattsilber, die zu Paketen von 1 mm Dicke zusammengedrückt und mittels Messingfedern in die Bürstenhalter eingeklemmt werden.
    Pate nt-A ν sprüche:
    I. Relais für Telephone u. dgl., bei
    welchem der schwache Strom eines Mikrophons o. dgl. um die Feldmagnete einer Dynamomaschine geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Polkerne aus kurzen Eisenstücken bestehen und die magnetischen Kreise der Dynamo nur durch den Anker geschlossen werden, zwecks Erreichung einer stark entmagnetisierenden Wirkung.
  2. 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des Ankers so viel Lamellen enthält, daß die Zahl derselben multipliziert mit der sekundlichen Umdrehungszahl des Ankers eine Zahl größer als 25 000 ergibt.
  3. 3. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dynamoanker aus einem Weicheisenring mit zwei auf dem inneren und äußeren Umfange aufliegenden Hartgummiringen und einer um den ganzen Ring herumlaufenden, in sich geschlossenen einfachen Wicklung besteht, welche auf dem Umfange des äußeren Hartgummiringes durch Rillen geführt wird, die eine minimale Breite haben und in größtmöglicher Anzahl genau über dem Umfange des Ringes verteilt liegen und deren von der Wicklung, nicht ausgefüllte Rinnen durch ein. elektroplastisches Verfahren zu Kollektorlamellen ausgebildet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271249B (de) * 1961-01-31 1968-06-27 Walter Langhoff Dipl Phys Dr Dynamoelektrische Maschine zum Umwandeln eines Gleichstromes oder niederfrequenten Wechselstromes in eine hoeherfrequente Wechselspannung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271249B (de) * 1961-01-31 1968-06-27 Walter Langhoff Dipl Phys Dr Dynamoelektrische Maschine zum Umwandeln eines Gleichstromes oder niederfrequenten Wechselstromes in eine hoeherfrequente Wechselspannung

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