DE16382C - Neuerungen an Bohrvorrichtungen für Wetterabzugslöcher - Google Patents
Neuerungen an Bohrvorrichtungen für WetterabzugslöcherInfo
- Publication number
- DE16382C DE16382C DENDAT16382D DE16382DA DE16382C DE 16382 C DE16382 C DE 16382C DE NDAT16382 D DENDAT16382 D DE NDAT16382D DE 16382D A DE16382D A DE 16382DA DE 16382 C DE16382 C DE 16382C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weather
- pipe
- vent holes
- innovations
- spindle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 title claims description 11
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 4
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 210000000481 breast Anatomy 0.000 description 2
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 description 1
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000754 Wrought iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000003077 lignite Substances 0.000 description 1
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B10/00—Drill bits
- E21B10/02—Core bits
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B17/00—Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
- E21B17/02—Couplings; joints
- E21B17/04—Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like
- E21B17/046—Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like with ribs, pins, or jaws, and complementary grooves or the like, e.g. bayonet catches
- E21B17/0465—Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like with ribs, pins, or jaws, and complementary grooves or the like, e.g. bayonet catches characterised by radially inserted locking elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geology (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT..
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
CARL GERASCH in COTTBUS. Neuerungen an Bohrvorrichtungen für Wetterabzugslöcher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1881 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine namentlich für Braunkohlenbergwerke geeignete
Vorrichtung, um Wetterabzugslöcher von Stollen oder Strecken zu Tage zu bohren. Dieselbe
beruht im wesentlichen auf der Anwendung schmiedeiserner Röhren von i6 bis 30 cm Durchmesser
und je ι m Länge, welche im Laufe der Arbeit zu einem Rohrgestänge verkuppelt
und von unten nach oben durchgeschraubt werden, bis der an der Spitze befestigte Bohrkopf
schliefslich zu Tage tritt.
Diese Röhren bieten den Vortheil, dafs man beim Durchgang des Bohrloches durch schwimmendes
Erdreich vor dem Nachstürzen der angrenzenden Massen gesichert ist und nicht mehr
Wasser in den Stollen bekommt, als während des Durchgangs durch die nasse Schicht an
der Mündung des Bohrkopfes eindringen kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist meine Bohrvorrichtung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι die Gesammtansicht der Bohrvorrichtung mit dem Röhrengestänge,
Fig. 2 Grundrifs des Fufskreuzes mit der Mutter für die Bohrspindel,
Fig. 3 Oberansicht des Bohrkopfes und des Spindelkopfes,
Fig. 4 Querschnitt nach x-y durch einen Arm des Spindelkopfes,
Fig. 5 Verticalschnitt durch den Spindelkopf,
Fig. 6 Verticalschnitt durch den Bohrkopf und durch eine Rohrkupplung.
Das Fufskreuz C, welches auf die Sohle £les
Stollens zu liegen kommt und gegen die Seitenwände entsprechend abgesteift wird, umschliefst
die Gufsmutter B und ist mit dieser durch kräftige Winkel verschraubt.
In der Mutter B läuft die mit flachgängigem Linksgewinde versehene Spindel A, an deren
Spitze der Spindelkopf D aufgeschraubt ist, Fig. i, 3 und 5. Im Kranz des Spindelkopfes
sind vier bis sechs Klemmschrauben d angeordnet, mittelst welcher nach einander die
Rohrstücke JS1 E2 E% etc. unten festgespannt
werden.
Der Armquerschnitt des Spindelkopfes, Fig. 4, ist dreieckig, und die Befestigungsmutter über
dem Vierkant der Spindel A ist nach oben zu verjüngt, Fig. 5, damit das durch das Rohrgestänge
herabfallende Erdreich von diesen Theilen leichter abgleitet und nach der Stollensohle gelangt.
An dem obersten Rohrstück E1 ist der Bohrkopf
F angenietet. Derselbe besteht aus einem mit Sägezähnen versehenen Gufsstahlring und
einem daran genieteten Schneidzahn f, dessen Form in Fig. 3 und 6 ersichtlich ist.
Während die verticalen Sägezähne als Vorschneider dienen, schält der Zahn / mit seiner
kreisförmigen Schnittfläche das Centrum heraus, und die losgebröckelten Bodentheile fallen durch
das Rohrgestänge auf die Stollensohle herab.
Zur Drehung des Bohrgestänges dient ein gewöhnlicher zweitheiliger »Röhrenhalter« G,
welcher in angemessener Höhe um die Rohre gelegt und festgespannt wird.
Steigt während der Bohrarbeit der Röhrenhalter zu hoch, so schraubt man ihn los und
legt einen anderen eisernen Halter mit Holzbacken um die Spindel A.
Vermittelst dieses zweiten Halters wird dann das betreffende Rohr so weit hochgetrieben,
bis man Platz gewinnt, das folgende Rohrstück unten anzusetzen.
Die Rohrkupplung ist aus Fig. 6 ersichtlich und besteht aus zwei Federn ee, welche am
oberen Rohr E1 festgenietet sind und mit ihren Nasen g g in entsprechende Löcher des unteren
Rohres E2 eingreifen.
Ferner sind an E1 zwei diametral gegenüberstehende
Flacheisen h h inwendig angenietet, welche in entsprechende Aussparungen von E2
passen und das Gestänge in horizontaler Richtung verdübeln, so dafs eine gegenseitige
Drehung zwischen E1 und E2 nicht stattfinden
kann.
Zur Aufnahme des verticalen Druckes dient der am Rohr E2 angebrachte Bund i, welcher
auch durch einen aufgenieteten Ring ersetzt werden kann.
Die hier beschriebene Rohrkupplung wiederholt sich bei sämmtlichen Rohrstücken (s. Fig. i).
Jedes der letzteren wird in das darüberliegende von unten eingeschoben, wobei die Nasen g der
Federn c ein wenig seitlich ausweichen, und, wenn der Bund i erreicht ist, in die zugehörigen
Löcher einschnappen.
Bezüglich der Handhabung meiner Bohrvorrichtung ist noch zu 'erwähnen, dafs gegenüber
dem anzulegenden Wetterabzug in der Stollensohle ein Loch von reichlich ι m Tiefe ausgehoben
wird. Darauf wird das Fufskreuz C in den Schacht eingebracht, wobei eins der
Querhölzer c c zum Festschlingen des Taues dient.
Nach Einbringung der Spindel und des Spindelkopfes beginnt dann die Bohrarbeit,
natürlich mit dem Rohrstück E1, an welchem der Bohrkopf F sitzt. Ist E1 genügend weit
vorgetrieben, so löst man die Klemmschrauben dd und schraubt (während das Rohr durch
Reibung im Erdboden festgehalten wird) die Spindel A um eine Rohflänge herunter in das
vorerwähnte Loch der Stollensohle. Darauf wird E2 mit E1 verkuppelt und im Spindelkopf D
festgespannt.
In dieser Weise geht die Arbeit fort, bis E'
oben zu Tage tritt und losgekuppelt werden kann. Der übrige Rohrstrang verbleibt entweder
im Erdboden und bildet die Wandung des Wetterabzugsloches, oder wird, wo es die Bodenverhältnisse
gestatten, oben herausgezogen und durch Holzzimmerung ersetzt.
Die Spindel A hat Linksgewinde, lediglich aus dem Grunde, weil Grubenarbeiter bei
Bohrungen zu Tage gewohnt sind, rechts herum zu gehen, in der Richtung des Pfeiles in
Kg- 3·
Claims (2)
1. Die zwischen den einzelnen Stücken des Rohrgestänges angeordnete Rohrkupplung,
bestehend aus den Federn e mit den Nasen g, den Knaggen h und dem Bund i.
2. Der mit Klemmschrauben d d versehene und auf der Schraubenspindel A befestigte Spindelkopf
D.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16382C true DE16382C (de) |
Family
ID=293373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16382D Active DE16382C (de) | Neuerungen an Bohrvorrichtungen für Wetterabzugslöcher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16382C (de) |
-
0
- DE DENDAT16382D patent/DE16382C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0208153B1 (de) | Vorrichtung zur Verankerung von Zuggliedern in Erdreich | |
| DE2609996B2 (de) | Vorrichtung und Schutzverrohrung zum Richtbohren sowie Verfahren zur Installation der Schutzverrohrung | |
| DE16382C (de) | Neuerungen an Bohrvorrichtungen für Wetterabzugslöcher | |
| DE576831C (de) | Schraubspitze fuer Brunnenrohre | |
| EP0039474B1 (de) | Tiefenrüttler | |
| DE1299255B (de) | Verfahren zum Bohren im Erdreich und Bohrer zum Ausueben des Verfahrens | |
| DE652831C (de) | Erdpfahl fuer Drahteinzaeunungen und fuer Drahtverhaue | |
| DE2321739A1 (de) | Verfahren und geraet zum bohren im boden | |
| DE290010C (de) | ||
| DE3228737C1 (de) | Bohrschnecke | |
| DE910126C (de) | Befestigungsrohr | |
| DE337721C (de) | Bohrvorrichtung zum Absenken hohler Gruendungspfaehle, bei der auf der Bohrstange zwei Bohrer sitzen | |
| DE182042C (de) | ||
| DE551160C (de) | Bohrvorrichtung mit Spiralbohrer zum Rauben von Grubenstempeln o. dgl. aus dem Versatz | |
| DE1018815B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bohrloechern | |
| DE187727C (de) | ||
| DE4137C (de) | Gesteinbohrmaschine mit Mechanismus zur Vor- und Rückwärtsbewegung der Bohrspindel, sowie mit Vorrichtung zur Befestigung des Gestells durch Luftdruck | |
| DE3548C (de) | Bohrapparat mit Hohlgestänge zum Betriebe mit Wasserspülung | |
| DE222548C (de) | ||
| EP0039473A1 (de) | Hydraulisches Kraftübertragungssystem | |
| CH115054A (de) | Verfahren zur Herstellung von Pfählen am Ort ihrer Verwendung. | |
| DE511374C (de) | Verfahren zur Entwaesserung des Hangenden im Braunkohlenbergbau von Tiefbaustrecken aus | |
| AT125787B (de) | Stützpfahl für Gebäude. | |
| DE1634388C (de) | Vomchtung zur Bohrlocherweiterung und Verfahren zum Erweiterungsbohren un ter Verwendung der Vorrichtung | |
| AT115335B (de) | Bohrwerkzeug für Erdarbeiten. |