DE16382C - Neuerungen an Bohrvorrichtungen für Wetterabzugslöcher - Google Patents

Neuerungen an Bohrvorrichtungen für Wetterabzugslöcher

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DE16382C
DE16382C DENDAT16382D DE16382DA DE16382C DE 16382 C DE16382 C DE 16382C DE NDAT16382 D DENDAT16382 D DE NDAT16382D DE 16382D A DE16382D A DE 16382DA DE 16382 C DE16382 C DE 16382C
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DENDAT16382D
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C. GERASCH in Cottbus
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/02Core bits
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/02Couplings; joints
    • E21B17/04Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like
    • E21B17/046Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like with ribs, pins, or jaws, and complementary grooves or the like, e.g. bayonet catches
    • E21B17/0465Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like with ribs, pins, or jaws, and complementary grooves or the like, e.g. bayonet catches characterised by radially inserted locking elements

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT..
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
CARL GERASCH in COTTBUS. Neuerungen an Bohrvorrichtungen für Wetterabzugslöcher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1881 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine namentlich für Braunkohlenbergwerke geeignete Vorrichtung, um Wetterabzugslöcher von Stollen oder Strecken zu Tage zu bohren. Dieselbe beruht im wesentlichen auf der Anwendung schmiedeiserner Röhren von i6 bis 30 cm Durchmesser und je ι m Länge, welche im Laufe der Arbeit zu einem Rohrgestänge verkuppelt und von unten nach oben durchgeschraubt werden, bis der an der Spitze befestigte Bohrkopf schliefslich zu Tage tritt.
Diese Röhren bieten den Vortheil, dafs man beim Durchgang des Bohrloches durch schwimmendes Erdreich vor dem Nachstürzen der angrenzenden Massen gesichert ist und nicht mehr Wasser in den Stollen bekommt, als während des Durchgangs durch die nasse Schicht an der Mündung des Bohrkopfes eindringen kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist meine Bohrvorrichtung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι die Gesammtansicht der Bohrvorrichtung mit dem Röhrengestänge,
Fig. 2 Grundrifs des Fufskreuzes mit der Mutter für die Bohrspindel,
Fig. 3 Oberansicht des Bohrkopfes und des Spindelkopfes,
Fig. 4 Querschnitt nach x-y durch einen Arm des Spindelkopfes,
Fig. 5 Verticalschnitt durch den Spindelkopf,
Fig. 6 Verticalschnitt durch den Bohrkopf und durch eine Rohrkupplung.
Das Fufskreuz C, welches auf die Sohle £les Stollens zu liegen kommt und gegen die Seitenwände entsprechend abgesteift wird, umschliefst die Gufsmutter B und ist mit dieser durch kräftige Winkel verschraubt.
In der Mutter B läuft die mit flachgängigem Linksgewinde versehene Spindel A, an deren Spitze der Spindelkopf D aufgeschraubt ist, Fig. i, 3 und 5. Im Kranz des Spindelkopfes sind vier bis sechs Klemmschrauben d angeordnet, mittelst welcher nach einander die Rohrstücke JS1 E2 E% etc. unten festgespannt werden.
Der Armquerschnitt des Spindelkopfes, Fig. 4, ist dreieckig, und die Befestigungsmutter über dem Vierkant der Spindel A ist nach oben zu verjüngt, Fig. 5, damit das durch das Rohrgestänge herabfallende Erdreich von diesen Theilen leichter abgleitet und nach der Stollensohle gelangt.
An dem obersten Rohrstück E1 ist der Bohrkopf F angenietet. Derselbe besteht aus einem mit Sägezähnen versehenen Gufsstahlring und einem daran genieteten Schneidzahn f, dessen Form in Fig. 3 und 6 ersichtlich ist.
Während die verticalen Sägezähne als Vorschneider dienen, schält der Zahn / mit seiner kreisförmigen Schnittfläche das Centrum heraus, und die losgebröckelten Bodentheile fallen durch das Rohrgestänge auf die Stollensohle herab.
Zur Drehung des Bohrgestänges dient ein gewöhnlicher zweitheiliger »Röhrenhalter« G, welcher in angemessener Höhe um die Rohre gelegt und festgespannt wird.
Steigt während der Bohrarbeit der Röhrenhalter zu hoch, so schraubt man ihn los und legt einen anderen eisernen Halter mit Holzbacken um die Spindel A.
Vermittelst dieses zweiten Halters wird dann das betreffende Rohr so weit hochgetrieben, bis man Platz gewinnt, das folgende Rohrstück unten anzusetzen.
Die Rohrkupplung ist aus Fig. 6 ersichtlich und besteht aus zwei Federn ee, welche am oberen Rohr E1 festgenietet sind und mit ihren Nasen g g in entsprechende Löcher des unteren Rohres E2 eingreifen.
Ferner sind an E1 zwei diametral gegenüberstehende Flacheisen h h inwendig angenietet, welche in entsprechende Aussparungen von E2 passen und das Gestänge in horizontaler Richtung verdübeln, so dafs eine gegenseitige Drehung zwischen E1 und E2 nicht stattfinden kann.
Zur Aufnahme des verticalen Druckes dient der am Rohr E2 angebrachte Bund i, welcher auch durch einen aufgenieteten Ring ersetzt werden kann.
Die hier beschriebene Rohrkupplung wiederholt sich bei sämmtlichen Rohrstücken (s. Fig. i). Jedes der letzteren wird in das darüberliegende von unten eingeschoben, wobei die Nasen g der Federn c ein wenig seitlich ausweichen, und, wenn der Bund i erreicht ist, in die zugehörigen Löcher einschnappen.
Bezüglich der Handhabung meiner Bohrvorrichtung ist noch zu 'erwähnen, dafs gegenüber dem anzulegenden Wetterabzug in der Stollensohle ein Loch von reichlich ι m Tiefe ausgehoben wird. Darauf wird das Fufskreuz C in den Schacht eingebracht, wobei eins der Querhölzer c c zum Festschlingen des Taues dient.
Nach Einbringung der Spindel und des Spindelkopfes beginnt dann die Bohrarbeit, natürlich mit dem Rohrstück E1, an welchem der Bohrkopf F sitzt. Ist E1 genügend weit vorgetrieben, so löst man die Klemmschrauben dd und schraubt (während das Rohr durch Reibung im Erdboden festgehalten wird) die Spindel A um eine Rohflänge herunter in das vorerwähnte Loch der Stollensohle. Darauf wird E2 mit E1 verkuppelt und im Spindelkopf D festgespannt.
In dieser Weise geht die Arbeit fort, bis E' oben zu Tage tritt und losgekuppelt werden kann. Der übrige Rohrstrang verbleibt entweder im Erdboden und bildet die Wandung des Wetterabzugsloches, oder wird, wo es die Bodenverhältnisse gestatten, oben herausgezogen und durch Holzzimmerung ersetzt.
Die Spindel A hat Linksgewinde, lediglich aus dem Grunde, weil Grubenarbeiter bei Bohrungen zu Tage gewohnt sind, rechts herum zu gehen, in der Richtung des Pfeiles in Kg- 3·

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An einer Bohrvorrichtung für Wetterabzugslöcher vom Schacht zu Tage:
1. Die zwischen den einzelnen Stücken des Rohrgestänges angeordnete Rohrkupplung, bestehend aus den Federn e mit den Nasen g, den Knaggen h und dem Bund i.
2. Der mit Klemmschrauben d d versehene und auf der Schraubenspindel A befestigte Spindelkopf D.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT16382D Neuerungen an Bohrvorrichtungen für Wetterabzugslöcher Active DE16382C (de)

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