DE1637C - Verfahren zur Herstellung gekitteter Treibriemen ohne Naht und Niete - Google Patents

Verfahren zur Herstellung gekitteter Treibriemen ohne Naht und Niete

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DE1637C
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    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B9/00Making driving belts or other leather belts or strips
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/20Processes or apparatus for making leather belts

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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

1877.
Klasse 28.
HERMANN REUCKER in WIEN. Verfahren zur Herstellung gekitteter Treibriemen ohne Naht und Niete.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. October 1877 ab.
Die Fabrikation der Treibriemen ist folgende:
Alle Enden des zusammenzusetzenden Treibriemens hobelt (schärft) man in doppelter Riemenbreite auslaufend so ab, dafs die zu kittenden Stellen möglichst der natürlichen Stärke des Riemens gleich kommen, hierauf raspelt man beide Theile sorgfältig auf, theils um die etwaigen ungleichen Stellen zu beseitigen, hauptsächlich aber, um die Verbindungsflächen recht rauh zu machen.
Der Kitt wird zur Auflösung mit einem Blechgefäfs in kochendes Wasser gestellt. Nachdem derselbe zu dünnem Brei geworden, werden die Enden gleichmäfsig dünn gestrichen, hierauf legt man die Theile passend zusammen, und schraubt die gekitteten Stellen, nachdem man dieselben zu beiden Seiten mit 5 mm starken Eisenplatten, welche gut erwärmt sein müssen, bedeckt hat, mittelst Schraubenzwingen, deren Anzahl sich nach der Breite des Riemens richtet, zusammen. Die Platten sollen an allen Seiten einige Millimeter überstehen. Nun läfst man den Riemen so lange eingeschraubt liegen, bis der Kitt heraustritt, was nach sechs bis acht Minuten erfolgt. Nachdem die gekitteten Stellen abgekühlt sind, ist der Riemen fertig und für die Dauer fest verbunden. Bei doppelten und dreifachen Riemen müssen aufser den Ansätzen die ganzen Riemenflächen rauh geraspelt werden, im übrigen tritt sonst hierbei dasselbe Verfahren, wie bei den vorhin beschriebenen einfachen Riemen ein.
Der zur Verwendung kommende Kitt ist derjenige, welcher in einem, dem Hrn. G. A. Zschoge in Pieschen bei Dresden ertheilten Patente beschrieben ist und der aus einer Lösung .von Leim in Wasser, Hausenblase in Essigsäure und Mastix in Weingeist mit Zusatz von Salzsäure zur Mastixlösung hergestellt wird.
Als wesentliche Verbesserungen sind zu betrachten :
1. Die durch die Aufrauhung bewerkstelligte gleichmäfsige Lösung der Lederfasern.
2. Die Anwendung der gut erwärmten Eisenplatten, welche dazu dienen, den Kitt weich zu erhalten, damit derselbe sich tief in die Poren des Leders einsaugt, wodurch eine bis jetzt unerreicht dastehende Haltbarkeit erzeugt wird.
Die besonderen Vorzüge der nach diesem System gekitteten Treibriemen sind:
1. Die Haltbarkeit derselben mufs naturgemäfs nahezu die doppelte sein, da das Leder seine natürliche Kraft behält und zu gleichmäfsiger Abnutzung gezwungen wird. Es ist eine bekannte Thatsache, dafs alle Riemen zuerst an den genähten oder genieteten Stellen zerreifsen, weil dort die gröfste Reibung statt-j findet, und das Leder durch die zahlreichen Durchlöcherungen gerade an diesem Punkte stark geschwächt ist.
2. Durch die gekitteten Riemen werden die Transmissionen erheblich geschont, da diese Riemen überall von gleicher Dicke sind, und weder an der inneren noch äufseren Seite Vorsprünge zeigen, welche ein Stofsen oder Schlagen und dem entsprechend unruhigen Gang und ungleichmäfsige Kraftausübung zur Folge haben könnten.
3. Man kann diese Riemen infolge ihrer Gleichmäfsigkeit sowohl mit der Fleischseite als auch mit der Haarseite auf der Scheibe laufen lassen.
4. Die gekitteten Riemen können jeder Temperatur ausgesetzt werden, ohne dafs eine Schädigung der Elasticität der gekitteten Stellen zu befürchten wäre. Auch in feuchten Räumen löst sich die Kittung nicht auf.
DE1637DA 1877-10-30 1877-10-30 Verfahren zur Herstellung gekitteter Treibriemen ohne Naht und Niete Expired - Lifetime DE1637C (de)

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