DE162C - Verbesserungen in der Konstruktion von Emailliröfen - Google Patents

Verbesserungen in der Konstruktion von Emailliröfen

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D9/00Ovens specially adapted for firing enamels

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

1877.
ANTON LEROUX in AMBERG. Verbesserung an der Construction von Emailliröfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1877 ab. Längste Dauer: 30. März 1892.
Bis jetzt sind in Bayern, Belgien, Frankreich und Preufsen die Emmailliröfen-Retorten zur Emaillirung von Blech- und Gufseisengeschirren ι m lang und 60 cm breit aus Gufseisen gefertigt.
Die Abnutzung derselben durch die starke Feuerung und hochgradige Hitzentwicklung ist jedoch eine so bedeutende, dafs diese Emailliröfen-Retorten gewöhnlich schon nach sechs Wochen zu Grunde gehen und in ihren Bestandtheilen erneuert werden müssen.
Nicht günstiger gestalten sich die Verhaltnisse bei den in letzterer Zeit in Belgien construirten grofsen Emailliröfen mit Thonretorten.
Diese Thonretorten werden unter der Feuerung von zwei schmalen Gewölben aus feuerfesten Backsteinen getragen.
Die Breite eines jeden einzelnen Gewölbes beträgt 15 cm und die Höhe 28 cm und sind diese Oefen im Stande, in 12 Stunden 20 bis 30 Centner Blechgeschirr zu erhailliren.
Allein infolge der starken Erhitzung gehen auch diese Gewölbe gewöhnlich schon innerhalb 3—4 Wochen zu Grunde und verursachen aufserdem die nachtheilige Wirkung, dafs sich infolge das Schadhaftwerdens der Gewölbe die Retorte senkt und zertrümmert wird.
Die geschilderten Nachtheile haben überdies eine für den ununterbrochenen Geschäftsbetrieb äufserst schädliche Wirkung noch dahin, dafs die Wiederherstellung der Oefen jedesmal einen Zeitraum von 3 bis 4 Tagen erfordert, während welcher Zeit der Betrieb eingestellt werden mufs.
Um den Betrieb wieder in Gang zu bringen, mufs für die Wiederanfeuerung in der Regel eine gröfsere Quantität Kohlen aufgewendet werden.
Alle diese Uebelstände hat der Erfinder dadurch beseitigt, dafs er gegenüber der bisherigen Construction der Oefen die zwei Gewölbesteine zum Tragen der Retorte — wie aus beiliegender Zeichnung zu ersehen ist — durch zwei ι ο mm starke Eisenblech-Cylinder d ersetzt, welche vom Reservoir α durch das Verbindungsrohr c immerwährend mit Wasser gefüllt sind.
Das Wasser wird durch eine Druckpumpe in das Reservoir α geleitet, welche auf der Zeichnung nicht dargestellt ist und wegen Allbekanntseins der Construction einer Darstellung auch nicht bedarf.
Bis jetzt mufs in allen Emaillirhütten das Blechgeschirr, nachdem es aus der Beize kommt, in einen gesonderten Eisenkessel mit kochendem Wasser gelegt werden.
Dieser Kessel erfordert eine eigene Feuerung und verursacht täglich den Verbrauch einiger Centner Kohlen, eine Betriebauslage, die jährlich eine nicht geringe Summe beträgt und überdies den Nachtheil im Gefolge hat, dafs eine eigene Feuerungsanlage mancherlei Staub, Rauch, Rufs, Unreinigkeit in den Emaillirrahmen bringt, was bei dem Betriebe des Emaillirgeschäftes äufserst schädlich und mifslich erscheinen mufs.
Auch diese Mehrkosten und Uebelstände sind durch die von dem Erfinder bewirkte Construction dadurch vermieden, dafs die nach Einhaltung des neuen Verfahrens in d d entstandenen Dämpfe durch ein Rohr in das Reservoir α geführt und von einem anderen Rohre in einen Wasserbehälter geleitet werden, in welchem das Blechgeschirr, welches aus der Beize kommt, die vorgeschriebene Zeit in kochendem Wasser verbleiben kann.
Zu allen diesen Vortheilen tritt noch der weitere hinzu, dafs die Züge des nach der Zeichnung ausgeführten Emaillirofens genau berechnet und eingerichtet sind zur vollständigen Verbrennung der Gase, sei es durch directe Feuerung, sei es durch Generatoren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE162DA 1877-07-01 1877-07-01 Verbesserungen in der Konstruktion von Emailliröfen Expired - Lifetime DE162C (de)

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