DE16287C - Flortheiler für Vorspinn-Maschinen - Google Patents

Flortheiler für Vorspinn-Maschinen

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Publication number
DE16287C
DE16287C DENDAT16287D DE16287DA DE16287C DE 16287 C DE16287 C DE 16287C DE NDAT16287 D DENDAT16287 D DE NDAT16287D DE 16287D A DE16287D A DE 16287DA DE 16287 C DE16287 C DE 16287C
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DE
Germany
Prior art keywords
pile
aprons
rollers
healer
threads
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Active
Application number
DENDAT16287D
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English (en)
Original Assignee
KLEIN, HUNDT & CO. in Düsseldorf
Publication of DE16287C publication Critical patent/DE16287C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/52Web-dividing arrangements
    • D01G15/56Web-dividing arrangements employing tapes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
KLEIN, HUNDT & CO. in DÜSSELDORF. Flortheiler für Vorspinn-Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1881 ab.
Durch den neuen Flortheiler soll einer zu grofsen Complicirtheit desselben und einem zu grofsen Fadenbruche bei kurzem Material abgeholfen werden.
Letzteres findet darin seinen Grund, dafs das getheilte, auf den im Laufe der Zeit klebrig gewordenen Riemchen liegende Wollfliefs durch irgend ein Organ (Scheibe, Sack oder Walze) von den Riemchen abgezogen werden mufs, wodurch erfahrungsgemäfs an dieser Stelle bei kurzem Material der meiste Fadenbruch entsteht.
Fig. i. Die Walzen 1 und 1' sind die bekannten Theilcylinder mit eingedrehten Vertiefungen, an welchen diejenigen in der Walze 1 befindlichen für die nach unten und diejenigen in der Walze 1' befindlichen für die nach oben gehenden Theilriemchen als Führungen dienen, wie allgemein bekannt ist.
Die von der Walze 1 nach unten gehenden Riemchen α werden über die Nitschelwalzen 2 und 3 und von da über die Leitrolle 4 wieder auf den Theilcylinder 1 geführt, wogegen die von der Walze 1' nach oben gehenden Riemchen α1 über die Nitschelwalzen 2' und 3' und von da über die Leitrolle 4' wieder auf den Theilcylinder 1' geführt werden. Auf dem Wege von der Nitschelwalze 3 bis zur Leitrolle 4 werden die Riemchen α und auf dem Wege von der Nitschelwalze 3' bis zur Leitrolle 4' werden die Riemchen α' geschränkt, um in der beiderseitigen Begegnung an einander vorbeigehen zu können.
Um die Nitschelwalzen 2 und 3 und 2' und 3' sind zwischen die einzelnen Riemchen α und ■α' (genau in derselben Breite wie letztere) endlose Riemchen b und b' gezogen, wodurch bei den Walzen 2 und 3 nach unten und bei den Walzen 2' und 3' nach oben von einer Walze zur anderen eine gerade und ausgefüllte Lederfläche gebildet wird, Fig. 2. Auf der oberen Lederfläche der Walzen 2' und 3' sind die Nitschelwalzen 5' und 6' mit dem bekannten Ledersack 7' und unter der unteren Bodenfläche der Walzen 2 und 3 die Nitschelwalzen 5 und 6 mit dem bekannten Ledersack 7 angebracht.
Die Walzen 5 und 6 nebst Sack 7 und die Walzen 5' und 6' nebst Sack 7' werden in bekannter Weise hin- und herbewegt, um das Nitschelzeug zur Bildung der Fäden herzustellen.
Das Wollfliefs wird, wie bekannt, in Gestalt eines Flors vom Peigneur zwischen die Theilcylinder ι und 1' geführt und von den Riemchen α und α' getheilt. Die Riemchen α bringen die von ihnen mitgeführten Florbänder unter die Walzen 2 und 3 und die Riemchen a' die von ihnen mitgeführten Florbänder auf die Walzen 2' und 3', wo dann besagte Florbänder durch die hin- und hergehenden Ledersäcke 7 und 7' direct zu Fäden gerollt werden, ohne dafs sie vorher durch irgend ein Organ von den Riemchen gelöst worden sind. Die Walzen 8 und 8' sind Druckwalzen, welche in bekannter Weise das Hin- und Herschieben der Florbänder auf den Riemchen verhindern.
Die aus den durch die Riemchen abgetheilten und mitgeführten Florbändern vermittelst des Hin- und Herreibens der Säcke 7 und 7' gebildeten Fäden c werden dann, wie bekannt, als Vorgarnfäden auf Rollen gewickelt.
Die Vortheile des neuen Flortheilers sind nach Angabe der Erfinder folgende:
1. Grofse Vereinfachung und daraus sich ergebende leichtere Bedienung des Apparates an und für sich;
2. Vermeidung desjenigen Fadenbruches, welcher beim alten Systeme' durch das Ablösen der Florbänder von den Riemchen, bevor die Florbänder in das Nitschelzeug gelangen, herbeigeführt wird, und des daraus folgenden Abfalles;
3· die Möglichkeit, viel kürzeres Material wie bisher ohne Fadenbruch verarbeiten zu können;
4. die sich aus demselben Umstände, dafs kein Ablösen des Florbandes vor dem Zusammenreiben derselben zu Fäden stattfindet, ergebende Möglichkeit, das Vorgarn bedeutend dünner zu machen und infolge dessen ein viel feineres Gespinnst erzielen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Das Verfahren, die aus dem Wollfiiefs erzielten Florbänder, ohne sie vorher in irgend einer Weise aufzuheben oder von den Riemchen abzuschälen, auf den Riemchen selbst und direct durch Hin- und Herreiben zu Fäden umzubilden, wie vorhin beschrieben und durch Zeichnung dargestellt.
    Die Anwendung der Theilungsriemchen a und a' in Verbindung mit den Riemchen b und b', um in dieser Combination eine gerade und ausgefüllte Lederfläche zu bilden, welche es ermöglicht, die Florbänder auf den Theilriemchen selbst und direct zu Fäden umzubilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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