DE1626534U - Motoregge mit einer vom schleppertriebwerk aus hin- und herbewegten zinkenanordnung. - Google Patents

Motoregge mit einer vom schleppertriebwerk aus hin- und herbewegten zinkenanordnung.

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DE1626534U DE1949D0036377 DED0036377U DE1626534U DE 1626534 U DE1626534 U DE 1626534U DE 1949D0036377 DE1949D0036377 DE 1949D0036377 DE D0036377 U DED0036377 U DE D0036377U DE 1626534 U DE1626534 U DE 1626534U
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Description

  • Motoregge mit einer vom Schleppertriebwerk aus hin-und herbewegten Zinkenanordnung.
  • Bei den bekannten Motoreggen, bei denen mitdem gleichen Traktor das Eggen im Anschluß an das Pfügen durchgeführt wird, werden die an einem Rahmen angebrachten Zinken vom Motortriebwerk aus hin-und herbewegt. Da die Bewegung der Zinken nur in der waagerechten Ebene erfolgt, wird der Boden nicht genügend durchgearbeitet. Vor allen Dingen wird die nachteilige Krustenbildung nicht verhindert.
  • Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine gründliche und vollkommene Durcharbeitung des Bodens zu erreichen und die Krustenbildung zu verhindern. Dies wird dadurch erreicht, daß an einem mit dem Schlepper verbundenen Tragrahmen Winkelhebel schwenkbar angeordnet sind, anderen einem Arm die Zinken befestigt sind und deren anderer Arm mit einer vom Schleppertriebwerk aus hin-und herbewegten Schiene gelenkig verbunden ist. Infolge der Befestigung auf einem Winkelhebel führen die Zinken eine teilkreisförmige Bewegung von unten nach oben und umgekehrt bis in die Nähe der Bodenfläche durch, wobei die Zinkenspitzen einen verhältnismäßig langen Weg mit erhöhten Geschwindigkeit ausführen. Daraus ergibt sich weiterhin der Vorteil, daß die Krümelung in der unteren Schicht des von der Egge durchgearbeiteten Bodens verhältnismäßig fein ist und nach der Bodenoberfläche hin an Größe zunimmt, wodurch infolge Kapillarwirkung eine bessere Durchfeuchtung der oberen Schicht von der Grundfeuchtigkeit her erzielt, diE Krustenbildung eingedämmt und ein Schmieren der Oberfläche bei Regen verhindert wird. Außerdem ergeben sich bei einer solchen Durcharbeitung des Bodens bestimmt durch den Zinkenabstand leichte Wellen, die ebenfalls die Krustenbildung eindämmen und ein Ablaufs des Wassers verhindern. Zweckmäßig wird das an sich bekannte Anbau mähwerk des Schleppers für die neue Egge benutzt, so daß der Schlepper durch Austausch des Mähbalkens mitder Egge zum Mähen une zum Eggen wahlweise verwendet werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. 1 ist eine Teilansicht der Egge von vorn, Abb. 2 ist ein Querschnitt und Abb. 3 eine Draufsicht auf Abb. 1.
  • Die Egge besteht aus einem Rahmen 1 vorzugsweise aus Rohr, der-wie der Mähbalken gelenkig mit dem Anbaumähwerk des Schleppers verbunden ist, so daß sie sich seitlich in die verschiedenen Stellungen vom Führersitz aus verschwenken läßt. Selbstverständlich kann die Egge auch in anderer Weise, beispielsweise mit dem Rahmen des Schleppers verbunden werden. Zwischen den beiden parallel verlaufenden Rohren 1 des Tragrahmens sind Lagerzapfen 2 angeordnet, die an dem Rahmen 1 befestigt sind. Auf den Lagerzapfen 2 sind vorzug : weise rechtwinklige Winkelhebel 3 schwenkbar angeordnet, die an dem einen freien Ende gelenkig mit einer Schiene 4 zum Antrieb vej bunden sind. Die Schiene 4 steht mit der vom Motortriebwerk aus hin-und herbewegten nicht dargestellten Schubstange in Verbindung In dem anderen freien Ende des Winkelhebels 3 sind die Eggenzinkej 5 in ihrer Länge verstellbar. angeordnet. Zu ihrer Längsverstellun sind Bügel 6 vorgesehen, die um die Eggenzinken greifen und mit Schrauben 7 gegen den Arm des Winkelhebels festgezogen werden.
  • Infolge der Befestigung an einem Winkelhebel führen die Eggenzinke eine teilkreisförmige Bewegung aus, wie mit einer strichpunktierte Linie 8 angedeutet ist. Dabei führt die Spitze des Eggenzinkens einen wesentlich längeren Weg mit einer erhöhten Geschwindigkeit aus als der obere Teil der Zinke. Dadurch findet im Bereich der Zinkenspitze eine erheblich feinere Zerkrümelung statt als nach obe hin. Die seitlich hach oben gerichtete Zinkenbewegung verursacht eine kleine Bodenwelle zwischen den Zinken, so daß die Oberfläche leicht gewellt ist.
  • Die Egge wird durch je eine an der Innen-und Außenseite des Rahmens 1 befestigte und vor dem Rahmen laufende Leitkufe in gleiche Höhe gehalten.
  • Schutzansprüche.
  • 1.) Motoregge mit einer vom Schleppertriebwerk aus hin-und herbewegten Zinkenanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß an einem mit dem Schlepper verbundenen Tragrahmen (1) Winkelhebel (3) schwenkba angeordnet sind, an deren einem Arm die Zinken (5) befestigt sind und deren anderer Arm mit einer vom Schleppertriebwerk aus hin-un herbewegten Schiene gelenkig verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2.) Motoregge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Egge im Austausch für den Messerbalken gelenkig mit dem Anbaumähwerk des Schleppers verbunden ist.
    3.) Motoregge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Arme des Winkelhebels (3) einen Winkel von 900 bilden.
    40) Motoregge nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (5) in ihrer Längsrichtung verstellbar an den Winkelhebeln (3) befestigt sind.
    5.) Motoregge wie dargestellt und beschrieben.
DE1949D0036377 1949-09-12 1949-09-12 Motoregge mit einer vom schleppertriebwerk aus hin- und herbewegten zinkenanordnung. Expired DE1626534U (de)

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