DE162540C - - Google Patents

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DE162540C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/18Threshing devices
    • A01F12/24One-part threshing concaves

Landscapes

  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung besteht darin, daß leicht auswechselbare, an der Unterseite zugeschärfte Messer an einer oder mehreren Stellen des Korbes zwischen den Leisten desselben befestigt werden und derart in der Drehrichtung der Trommel schräg über die Leisten hinausragen, daß sie eine schabende Wirkung auf das eingeführte Stroh ausüben und hierdurch sowohl als auch durch die erforderlich werdende Zurückstellung bezw. weitere Abstellung des Dreschkorbes von der Schlagleistentrommel einen leichteren Gang und damit eine Kraftersparnis bei größerer Leistungsfähigkeit ermöglichen.
Die bekannten ähnlichen Einrichtungen, bei welchen einzelne Stifte über die Schlagleisten hervorstehen und bei welchen infolgedessen der Abstand des Dreschkorbes von der Trommel auch ein größerer ist, können den oben angegebenen Arbeitsgang nur unvollkommen hervorbringen, da die Räume zwi-■■ sehen den Stiften zu groß sind, so daß das Getreide bequem an den Seiten vorbei kann; auch können die Stifte wegen ihrer Form nicht eine derartige schabende Wirkung ausüben wie die Messer nach der vorliegenden Erfindung.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Übersichtsskizze. Es sind in derselben zwei Messer, und zwar das erste zwischen der ersten und zweiten Korbleiste und das zweite Messer zwischen der fünften und sechsten Korbleiste angebracht.
Fig. 2 zeigt eine Vergrößerung eines Korbteiles mit einem Messer,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Messer zwischen den Korbleisten,
Fig. 4 das Messer allein in der Ansicht auf die geschärften Teile desselben,
Fig. 5 eine Ansicht des Messers von der Kehrseite,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Messers.
Das Messer α besteht aus einer winkel-,förmig gebogenen Stahlplatte, deren Winkelteile ausgezackt und von unten, also einseitig, angeschärft sind.
Der Befestigungsteil zeigt zwei Schlitze b und c, durch welche zur Befestigung des Messers zwischen den Korbleisten Befestigungsbolzen d und e geschoben werden. Die Schlitze sind an Stelle von runden Löchern gewählt, um auf die Drähte χ des Korbes nicht Rücksicht nehmen zu brauchen, so daß die Befestigung ohne Störung leicht vor sich gehen kann, da die Bolzen d und e stets zwischen den Korbdrähten hindurchgeführt werden können.
Das Messer wird mit der glatten Fläche nach oben, also mit der angeschärften Seite nach unten zwischen zwei Leisten des Korbes befestigt und ragt nur mit den angeschärften Spitzen der Auszackungen etwa 7 mm über die Leiste, an welche sich die Zacken legen, hinaus, wie dies aus Fig. 1 sowie Fig. 2 und 3 ersichtlich ist.
Da durch die hervorragenden Zacken der Messer der Raum zwischen diesen und der
Schlagleistentrommel verkleinert wird, so ist es erforderlich, den Dreschkorb, ebenso wie bei eingangs erwähnten bekannten Einrichtungen, etwa um das überragende Maß des Messers von der Trommel abzustellen. Hierdurch wird ein größerer Raum zwischen Trommel und Korb geschaffen, wodurch ein leichterer Gang und damit eine größere Kraftersparnis geschaffen wird.
ίο Die Befestigung geschieht in bekannter Weise durch Bolzen, die durch die Schlitze der hinter den Drähten des Korbes gelagerten zweiten, für die Befestigung erforderlichen Platte / gesteckt und mittels Muttern festgezogen werden.
Der größte Teil der Körner wird durch die Arbeitskanten des ersten Messers abgestreift werden. Besonders fest sitzende Körner, welche nach dem Vorbeigang an dem ersten Messer noch in den Ähren geblieben sind, werden auf dem Wege zum zweiten Messer durch die Schläger in den Ähren gelockert und durch das zweite Messer, welches etwa in der Mitte des Korbes angebracht ist, ausgestreift. Die Messer üben infolge ihrer Stellung auf das eingeführte Getreide eine schabende Wirkung aus. Soll langes und feuchtes oder auch unreifes Getreide gedroschen werden, so wird zweckmäßig am Ende des Korbes noch ein drittes Messer befestigt. Verstopfungen können nur bei . ganz übermäßigem Einwurf vorkommen, sonst sind dieselben ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Dreschkorb, dadurch gekennzeichnet, daß an einer oder mehreren Stellen des Korbes zwischen den Schlagleisten winkelförmig aufgebogene und mit einseitig angeschärften Zacken versehene Messer derart eingesetzt sind, daß sie mit den angeschärften, über die Leisten etwas hervorragenden Zacken schräg gegen die Trommel gerichtet sind, zum Zweck, durch diese Lage eine schabende Wirkung an Stelle der Reibung auf das eingeführte Stroh treten zu lassen Und hierdurch einen größeren Reihdrusch zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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