DE1616280C - Oszillator Schaltung fur Annaherungs schalter od dgl - Google Patents
Oszillator Schaltung fur Annaherungs schalter od dglInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Oszillator-Schaltung für Annäherungsschalter od. dgl. mit einem Transistor,
mit einer durch eine Dämpfungsgrundlast des Annäherungsschaltergehäuses bedampften Induktivität
im Basis-Emitterkreis, mit einer zur Induktivität gehörigen und mit dieser einen Schwingkreis bildenden
Kapazität, mit zwei vom Emitter nach Masse in Reihe liegenden Widerständen und mit einem zur
Basis führenden Widerstand zur Arbeitspunkteinstellung.
Annäherungsschalter arbeiten so, daß das Feld eines Schwingkreises durch einen z.B. immer näher
kommenden Gegenstand (aus Eisen od. dgl.) bedämpft wird. Bei einer bestimmten Bedämpfung wird
der Schwingkreis verstimmt, und die Schwingung reißt ab. Üblicherweise arbeitet man in einem Bereich
einer Schwingfrequenz von 500 Hz bis 5 MHz. Da der Schwingkreis in einem Gehäuse untergebracht
werden muß, gibt dieses Gehäuse, das aus Stabilitätsgründen aus Metall sein muß, eine Dämpfungsgrundlast,
so daß die Bedämpfung durch diesen . Gegenstand, der den Annäherungsschalter betätigen
soll, mindestens größenordnungsmäßig in der Größe der Grundlast sein muß. Dies bedeutet, daß die
Empfindlichkeit kleiner wird. Man nimmt nun die erhöhte Dämpfungsgrundlast in Kauf und versucht,
sich mit empfindlicheren Schaltungen zu helfen.
Es sind Oszillator-Schaltungen bekanntgeworden, die sehr frequenzstabil sind und bei Verwendung von
ίο Quarzen als frequenzbestimmende Glieder im Funkverkehr
mit seinen sehr hohen Anforderungen an die Frequenzkonstanz oder aber bei Verwendung von
Spulen und Kondensatoren zumindest als Tongeneratoren verwendet werden können. Um die frequenzbestimmenden
Glieder so wenig wie möglich zu dämpfen und keine Wirkleistung zu verbrauchen, wird der
. auf das frequenzbestimmende Glied folgende Transistor durch kapazitive Spannungsteiler möglichst getrennt.
Damit entsteht praktisch keine Rückwirkung vom Transistor auf die frequenzbestimmenden Glieder.
Die Rückkopplung vom Emitter zur Basis erfolgt wechselstrommäßig praktisch ohne Blind- oder
Wirkwiderstand.
Schaltungen für Annäherungsschalter müssen der Zahl und Eigenschaft ihrer Bauelemente nach so beschaffen
sein, daß man sie in dem kleinen Gehäuse des Annäherungsschalters unterbringen kann. Quarze
lassen sich bei Annäherungsschaltern nicht verwenden. Diese bekannten Schaltungen sowie die seither
speziell für Annäherungsschalter verwendeten Schaltungen sind weder genügend belastbar noch reißen
. ihre Schwingungen unter wechselnden Betriebsbedingungen immer gleichmäßig ab. Aufgabe der Erfindung
ist es, eine Oszillator-Schaltung zu schaffen, die ein exaktes Abreißverhalten hat, dabei an ihrem
Ausgang genügend belastbar ist und gegebenenfalls auch noch mit einem Thyristor in einem Annäherungsschaltergehäuse
untergebracht werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß von den in Reihe liegenden Widerständen eine Leitung zu einer Anzapfung des Schwingkreises geführt ist, daß der Ausgang auf einer Strecke zwischen dem Emitter und Masse liegt und daß die in Reihe liegenden Widerstände so bemessen sind, daß die Gegenkopplung gerade ebenso groß ist, daß die .Oszillatorschaltung im linearen Teil der Schwingkennlinie arbeitet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß von den in Reihe liegenden Widerständen eine Leitung zu einer Anzapfung des Schwingkreises geführt ist, daß der Ausgang auf einer Strecke zwischen dem Emitter und Masse liegt und daß die in Reihe liegenden Widerstände so bemessen sind, daß die Gegenkopplung gerade ebenso groß ist, daß die .Oszillatorschaltung im linearen Teil der Schwingkennlinie arbeitet.
Ein solcher Annäherungsschalter vereint eine geringe
Anzahl von Bauelementen mit hoher Belastbarst keit, mit geringstem Raumbedarf und vor allem mit
hoher Empfindlichkeit bei exaktem Abreißverhalten. Vorteilhaft ist, wenn die Induktivität und der Kondensator
parallel liegen. Man kann damit im Gegensatz zu einem Reihenschwingkreis im Schwingfall
einen hochohmigen Resonanzwiderstand erzielen.
Dies hat größere Widerstandswerte bei den in Reihe
, geschalteten Widerständen zur Folge, was wiederum zum besseren Verhältnis von Basis-Emitterspannung
zur Strpmversorgungsspannung führt und schließlich in die erwünschte, noch höhere Stabilität mündet.
Günstig ist, wenn die Anzapfung am gemeinsamen
Punkt zweier Kondensatoren liegt. In diesem Fall kann die Spule durchgewickelt werden, benötigt also
keine Anzapfungen und wird daher billiger.
Förderlich ist, wenn die Anzapfung an der Induktivität liegt und wenn nur ein Schwingkreiskondensator
vorhanden ist. Man kann dann mit einer einzigen Spule, die relativ wenige Windungen aufweist und
3 4
daher wenig ohmsche Verluste hat, und der Größe kreis 13 besitzt die Induktivität L1 und zwei Konnach
abgestuften Kondensatoren einen weiten Fre- densatoren Cl und C 2. Der Schwingkreis 13 ist
quenzbereich bestreichen. über einen Blockkondensator C 3 mit der Basis des
Zweckmäßig ist, wenn nur eine angezapfte Induk- Transistors T1 verbunden. Von dem Emitter des
tivität vorhanden ist. Bei hohen Frequenzen kann die 5 Transistors T1 zur Leitung 12, die zugleich Masse
Kapazität dann ganz entfallen, wodurch man zu noch ist, führen die beiden Widerstände R 1 und R 3. Die
weniger Bauelementen kommt und billiger und klei- .Widerstände Ria und R3a dienen zum genauen
ner herstellen kann. . Abgleich der Widerstände Ä 2 und jR 3, und zwar im
Günstig ist, wenn der Schwingkreis durch einen. Sinne eines Feinabgleichs, durch die Toleranzen der
Blockkondensator mit der Basis verbunden ist. Die- io Schaltkreisparameter aufgefangen werden. 'Vom
ser Blockkondensator kann als Hochpaß für eventu- Punkt 14 zum Punkt 16 führt eine Rückkopplungselle Störeinstreuungen dienen, d.h., wenn man mit leitung 17, die die Spannung phasenrichtig zurückdem
Annäherungsschalter z.B. im Wechselfeld einer koppelt, da der Transistor Π an der Basis und am
Hochfrequenzheizung arbeiten will. Emitter gleichphasig ist. ·
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ge- 15 ■ Die Auskopplung der Schwingung kann am Emit-
hen aus der nachfolgenden Beschreibung eines be- ter des Transistors T1 oder an einem Abgriff an den
vorzugten Ausführungsbeispiels hervor. ' Widerständen R 2 oder R 3 erfolgen. Im Ausfüh-
Die Zeichnung zeigt mit ihrer einzigen Figur ein "~: rungsbeispiel wurde ein Transistor mit einer Verstär-
Prinzipschaltbild. kung von B =; 400 bis 450 verwendet. Der Kern für
An der Leitung 11 und 12 liegt die Batteriespan- 20 die Induktivität ist ein Ferritkern mit der Typenbe-
nung. Der Widerstand R1 dient der Einstellung des zeichnung E-25, bewickelt mit 200 Windungen eines
Arbeitspunkts für einen Transistor T1. Ein Schwing- CuL-Drahtes der Stärke 0,21 mm.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Oszillator-Schaltung für Annäherungsschalter od. dgl. mit einem Transistor, mit einer durch
eine Dämpfungsgrundlast; des Annäherungsschaltergehäuses
bedämpften Induktivität im Basis-Emitterkreis, mit einer zur Induktivität gehörigen
und mit dieser einen Schwingkreis bildenden Kapazität, mit zwei vom Emitter nach Masse
in Reihe liegenden Widerständen und mit einem zur Basis führenden Widerstand zur Arbeitspunkteinstellung,
dadurchgekennzeichnet , daß von denin.Reihe liegenden Widerständen
(R 2, R 2 ä, R 3, R 3 a) eine Leitung (17) zu einer Anzapfung des Schwingkreises (13) geführt
ist, daß der Ausgang auf einer Strecke zwischen dem Emitter und Masse liegt und daß die in
Reihe liegenden Widerstände (R 2, RZa, R 3, R 3 a) so bemessen sind, daß die Gegenkopplung
gerade ebenso groß ist, daß die Oszillatorschaltung im linearen Teil der Schwingkennlinie arbeitet.
2. Oszillator-Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität (L 1)
und der Kondensator (C 1, C 2) parallel liegen.
> „ 3. Oszillator-Schaltung nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzapfung (16) am gemeinsamen Punkt aller Kondensatoren
(C 1, C 2) liegt.
4. Oszillator-Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzapfung
(16) an der Induktivität (L 1) liegt und daß nur ein Schwingkondensator vorhanden ist.
5. Oszillator-Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine angezapfte
Induktivität (L 1) vorhanden ist.
6. Oszillator-Schaltung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwingkreis (13) durch einen Blockkondensator (C 3) mit der Basis des
Transistors (Γ1) verbunden ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0064552 | 1968-01-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1616280C true DE1616280C (de) | 1973-07-19 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2515654A1 (de) * | 1975-04-10 | 1976-10-21 | Walter Dipl Ing Dr In Klaschka | Annaeherungsschalter |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2515654A1 (de) * | 1975-04-10 | 1976-10-21 | Walter Dipl Ing Dr In Klaschka | Annaeherungsschalter |
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