DE159752C - - Google Patents

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DE159752C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0042Mounting; Connecting
    • H05B31/0045Mounting; Connecting of individual lamps; Associated impedances

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  • Discharge Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 159752 KLASSE 21/.
Bei Bogenlampen mit verhältnismäßig langen und dünnen Kohlen zeigt sich der störende Einfluß des mit dem Abbrande veränderlichen Widerstandes der Kohlen auf den Lichtbogen. Der Widerstand der Kohlen wirkt wie ein Vorschaltwiderstand und veranlaßt deshalb eine mit der Verkürzung der Kohlen wachsende Spannung des Lichtbogens, dessen Ruhe und Stetigkeit andererseits eine möglichst
ίο gleichbleibende bestimmte Spannung voraussetzt.
Den gekennzeichneten Übelstand für Wechselstromlampen zu vermeiden, ist der Zweck der nachfolgend beschriebenen neuen Einrichtung, die mit dem Abbrande der Kohlen selbsttätig eine solche Verringerung der Spannung an den Anschlußenden der Kohlen veranlaßt, daß der Lichtbogen trotz Veränderung des Kohlenwiderstandes immer dieselbe Spannung erhält oder wenigstens nur solche Spannungsschwankungen erleidet, die unter gegebenen Verhältnissen noch zulässig erscheinen.
Die Regelung der Spannung an den Anschlußenden der Kohlen wird bewirkt durch Änderung der gegenseitigen Induktion oder der Selbstinduktion von im Lampenstromkreise liegenden Spulen, wobei die erforderlichen Stellungsänderungen der Schaltteile von den Stellungsänderungen der Kohlen, bestimmter gesagt von den Stellungsänderungen der Anschlußenden der Kohlen abhängig gemacht werden.
Dem beabsichtigten Zwecke kann ein regelbarer Transformator dienen, dessen primäre Wickelung an das Netz gelegt ist, während die Lampe von der sekundären Wickelung gespeist wird, wobei etwa ein mit der einen Kohle verbundener Gleitkontakt von den Windungen der Sekundärwickelung mit dem Abbrande der Kohlen so viel abschaltet, daß der verminderte Spannungsabfall im Lichtbogenkreise -ausgeglichen wird. Im allgemeinen wird es sich indessen empfehlen, die Anordnung so zu treffen, daß die Lampe wie gewöhnlich an das Netz gelegt, die gleichmäßige Lichtbogenspannung dagegen durch einen mit der Lampe verbundenen Apparat erzielt wird, der in dem Lampenstromkreise eine zusätzliche, nach Befinden positiv oder negativ gerichtete elektromotorische Kraft erzeugt.
Die Ausbildung eines solchen Zusatzapparates kann in sehr verschiedenen Formen geschehen; als Beispiele sind nachfolgend einige besondere Formen schematisch und unter Weglassung aller hier überflüssigen Teile dargestellt. Der Einfachheit halber sind dabei Lampen mit konvergierenden Kohlen vorausgesetzt. Die Darlegungen beziehen sich indessen sinngemäß auch auf andere Anordnungen der Kohlen.
Von den Netzleitungen / sind die Zuleitungen für die Lampenkohlen k abgezweigt. Die Kohlen mögen in bekannter Weise geführt und ihr Vorschub von einem gemeinsamen Regelwerke abhängig sein. Der Kohle links wird der Strom durch eine biegsame Leitung oder in sonst bekannter Weise züge-

Claims (4)

führt, der Kohle rechts über den Gleitkontakt g, der auf den sekundären Windungen s.2 eines kleinen Zusatztransformators gleitet, während die Primärwickelung S1 an das Netz angeschlossen ist. Die Verhältnisse können dabei so gewählt sein, daß bei der gezeichneten Anfangsstellung der Kohlen die Wickelung S2 ganz unwirksam ist und ihre Windungen erst mit fortschreitendem Abbrande ίο der Kohlen allmählich in den Stromkreis eingeschaltet werden. Nach Bedarf kann aber auch ein mehr oder weniger großer Teil der Wickelung s.2 in der Anfangsstellung vorgeschaltet sein. Die Schaltung muß im vorliegenden Falle natürlich so getroffen werden, daß die in der sekundären Wickelung erzeugte Spannung der Netzspannung entgegenarbeitet. Die Form des Zusatztransformators kann selbstverständlich vielfach verändert werden. An Stelle des Zusatztransformators mit zwei Wickelungen kann auch eine einfache Spule nach Art eines sogenannten Spartransformators benutzt werden (Fig. 2). Die Spule s ist an beide Leitungen / angeschlossen, und ein Gleitkontakt g schaltet beim Abbrande der Kohlen allmählich Windungen ab, so daß sich die Spannung an den Anschlußenden der Kohlen erniedrigt. Wenn in Fig. 2 die Spule s nur an eine Netzleitung angeschlossen ist, so wirkt sie als einfache Drosselspule, die bei fortschreitendem Abbrande der Kohlen wie vorher die Spannung an den Anschlußenden ermäßigt. Um den Gleitkontakt, der gelegentlich zu Störungen Anlaß geben könnte, zu vermeiden, kann auch die Induktion der Spulen durch geeignete Änderung des magnetischen Widerstandes ihres Kraftflusses zweckdienlich geregelt werden. Ein Beispiel dafür zeigt Fig. 3. In die dem Lampenstromkreise vorgeschaltete Drosselspule s kann der bewegliche, in seiner Stellung wieder von den Kohlenstellungen abhängige Kern η mehr oder weniger tief eintauchen, derart, daß mit zunehmendem Abbrande der Kohlen die Selbstinduktion der Spule wächst und damit die Spannung an den Anschlußenden der Kohlen sinkt. Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ r ü c η ε : j>
1. Ausgleichvorrichtung für den beim Abbrand der Kohlen entstehenden Spannungsabfall bei Wechselstrombogenlampen, gekennzeichnet .durch eine vom Abbrande der Kohlen abhängige Vorrichtung, welche durch Veränderung der im Lampenstromkreise wirkenden elektromotorischen Kraft den infolge veränderlicher Kohlenlänge schwankenden Spannungsabfall mittels Transformators oder Drosselspule ausgleicht und die Spannung des Lichtbogens gleichmäßig erhält.
2. Ausführungsform der Vorrichtung" nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis eines in den Lampenstromkreis geschalteten regelbaren, mit Primär- und Sekundärwickelung versehenen Zusatztransformators selbsttätig der augenblicklichen Kohlenlänge entsprechend eingestellt wird.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines an beide Zuleitungen angeschlossenen, mit nur einer Wickelung versehenen sogenannten Spartransformators, dessen dem Lichtbogen vorgeschaltete Windungszahl durch einen Gleitkontakt selbsttätig der augenblicklichen Kohlenlänge entsprechend eingestellt wird.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleich durch eine vor den Lichtbogen geschaltete Drosselspule erfolgt, an der ein die Selbstinduktion der Spule verändernder Eisenkern oder ein die eingeschaltete Windungszahl der Spule vevändernder Gleitkontakt selbsttätig der augenblicklichen Kohlenlänge entsprechend eingestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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