DE686193C - Anordnung zur Speisung von Lampen aus einem nieder - Google Patents

Anordnung zur Speisung von Lampen aus einem nieder

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DE686193C
DE686193C DE1937S0126206 DES0126206D DE686193C DE 686193 C DE686193 C DE 686193C DE 1937S0126206 DE1937S0126206 DE 1937S0126206 DE S0126206 D DES0126206 D DE S0126206D DE 686193 C DE686193 C DE 686193C
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Germany
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lamps
choke coil
series
current
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Expired
Application number
DE1937S0126206
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Erich Friedlaender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B39/00Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
    • H05B39/04Controlling
    • H05B39/06Switching arrangements, e.g. from series operation to parallel operation

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Anordnung zur Speisung von Lampen aus einem nied'erperiodigen Bahnnetz von z. B. 162/s Perioden Für die Stromversorgung kleiner Bahnhilfsbetriebe in Bahnanlagen mit niedriger Frequenz, z. B. mit 16-/3 oder z 5 Perioden, ist es erforderlich, Anordnungen zu schaffen, die einerseits trotz der stark schwankenden F'ahrdrahtspannung eine,möglichst gleichbleibende Beleuchtungsspannung liefern, andererseits muß das Flimmern des Lichtes vermieden werden.
  • Würde man eine Anordnung zur Konstanthaltung der Lichtspannung verwenden, so könnte man zwar den Einfluß der Schwan-. kungen der Fahrdrahtspannung auf die Lichtspannung vermeiden, nicht aber das Flimmern. Um den letzteren Übelstand zu beseitigen, könnte man Niederspannungslampen hoher Stromstärke verwenden und diese in Serie schalten. Dieser letzteren Anordnung fehlt jedoch jegliche Spannungsgleichhaltung.
  • .Man könnte nun daran denken, einen Spannungsgleichhalter zu verwenden, der zugleich die Lampenspannung so weit herabsetzt, daß z. B. der Anschluß von ra V-Lampen in Parallelschaltungmöglich ist. Diese nächstliegende Lösung erfordert aber einen hohen Kupferaufwand, um den Spannungsabfall in den Verteilungsleitungen klein gegen z2 V zu halten. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Anordnung zur Speisung von Lampen aus einem niederperiodigen Bahnnetz von z. B. 16113, Perioden, wobei unabhängig von der Zahl der in Reihe geschalteten Lampen der Strom annähernd konstant gehalten wird. Erfindungsgemäß ist eine den Strom durch die Wirkung einer gesättigten Indüktivität konstant haltende Einrichtung vorgesehen, die so bemessen ist, daß der Lampenstrom sowohl unabhängig von der Zahl der eingeschalteten Lampen als auch von Änderungen der Fahrdrahtspannung annähernd konstant gehalten wird. An sich sind bereits Anordnungen zur flimmerfreien Beleuchtung beim Anschluß an i62/gperiodige Netze bekannt, bei denen die Oberwellen der i621speriodigen Frequenz zur Speisung der Lampen herangezogen werden, so daß das Flimmern infolge der höheren Frequenz des Lampenstromes unterdrückt wird. Bei diesen bekannten Anordnungen sind einerseits mit den Lampen in Reihe geschaltete regelbare Kondensatoren vorgesehen, um den Einfluß von Spannungsschwankungen in der Netzleitung auszugleichen, andererseits sind auch Schwingungs-' kreise vorgesehen, die das Aussieben des für die Speisung der Lampen erforderlichen Oberwellenstromes aus dem Grundwellenström ermöglichen sollen. Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen weist die Erfindung den::., Vorteil auf, daß Schwankungen der Netzspan '@_ nung nicht durch eine mechanische Verstellung'. eines Kondensators ausgeglichen werden, sondern daß der Strom ohne Zuhilfenahme irgendeiner Verstellung oder Regelung konstant gehalten wird, wodurch eine weitgehende Vereinfachung der Gesamteinrichtung und eine Erhöhung der Betriebssicherheit erzielt wird. Außerdem werden bei der Erfindung die Lampen mit dem Grundwellenstrom gespeist.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Fig. r liegt am Bahnnetz die Reihenschaltung der Niederspannungslampen z mit einem Kondensator 2. Parallel zum Kondensator liegt eine Luftspaltdrossel 3 und eine gesättigte Drosselspule q.. Zn Fig. 2 ist das zugehörige Diagramm dargestellt. UD ist die Spannung der gesättigten Drosselspule, UL die Spannung der Luftspaltdrosselspule. Die Summe beider ergibt die Charakteristik UL, D. UC ist die Spannung des Kondensators. Legt man die Charakteristik des Kondensators so, daß sie parallel liegt zur Gesamtcharakteristik UL, D, so wird der dieser Schaltung zugeführte Strom IR, der gleich dem Lampenstrom ist, in weiteren Grenzen konstant, wie aus der Figur ohne weiteres ersichtlich. Es werden dadurch sowohl Schwankungen der Netzspannung ausgeglichen, weil die Stromstärke konstant bleibt, und man kann auch, wie in der Figur dargestellt, die Lampen wahlweise durch Schalter 5 kurzschließen, ohne daß sich der Lampenstrom ändert.
  • Die Anordnung nach Fig. i ist nur als Ausführungsbeispiel für eine ganze Reihe anderer möglicher Konstantstromschaltungen anzusehen, :die von gesättigten und ungesättigten Drosselspulen auch ohne Kondensator; z. B. unter Benutzung des Transformatorprinzips, zur Differenzbildung der Ströme Gebrauch macht. Die Zahl der möglichen Schaltungen ist verhältnismäßig groß, so daß nicht alle im einzelnen angeführt werden können.
  • In Fig. 3 ist noch eine Abart der Schaltung nach Fig. i dargestellt, die eine Erweiterung der zulässigen Spannungsschwankung am Kondensator bei gleicher Genauigkeit der Stromregelung ermöglicht. Zu diesem Zweck liegt noch eine Luftspaltdrosselspule 6 in Reihe mit der aus der Parallelschaltung von Kondensator 2 und den Drosselspulen 3 und 4. bestehenden Anordnung, In Fig. 4 ist die Charakteristik dargestellt, und zwar zeigt die Charakteristik Ja (Uc) den Gesamtstrom IR in Abhängigkeit von der Kondensatorspannung Uc, die aus Fig. z entnommen werden kann. Ja (L,j ist die Charakteristik der Spule 6 :in Abhängigkeit von ihrer Spannung. Die resultierende Charakteristik des Gesamtstromes IR in Abhängigkeit von der Spannung am Kondensator und der Drosselspule 6 ist in zig. ¢ dargestellt und mit Ja ,LIC+ Ur j bezeichnet. Man sieht, daß die Minimalspannung; bei welcher die Regelung beginnt, nur noch ein Bruchteil der Maximalspannung, bis zu welcher die Anordnung brauchbar ist, ist.
  • In Fig. 5 ist noch eine Anordnung dargestellt, die ohne Kondensator mit Differenzbildung der Ströme in Spartransformatorschaltung arbeitet. In Reihe mit den Lampen liegt die gesättigte Drosselspule 7. An einem Anzapfpunkt dieser Drosselspule liegt die ungesättigte Drosselspüle 8, die mit ihrem anderen Ende mit der oberen Leitung des Netzes verbunden ist. Bei geeigneter Bemessung erreicht man auch hier, daß der durch die Lampen fließende Strom konstant ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: a. Anordnung zur Speisung von Lampen aus einem niederperiodigen Bahnnetz von zum Beispiel i62/3 Perioden, wobei unabhängig von der Zahl der in Reihe geschalteten Lampen der Strom annähernd konstant gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Strom durch die Wirkung einer gesättigten Induktiv ität konstant haltende Einrichtung vorgesehen ist, die so bemessen ist, daß der Lampenstrom sowohl unabhängig von der Zahl der eingeschalteten Lampen als auch von Änderungen der Fahrdrahtspannung an-. nähernd konstant gehalten wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den Lampen ein Kondensator geschaltet ist, zu dem parallel die Reihenschaltung aus einer Luftspaltdrosselspule und einer gesättigten Drosselspule liegt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2; dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Luftspaltdrossel in Reihe zu den Lampen liegt. q.. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den Lampen eine gesättigte Drosselspule liegt und daß parallel zu den Lampen und einem Teil der gesättigten Drosselspule eine ungesättigte Drosselspule liegt.
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