DE159404C - - Google Patents

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DE159404C
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bearings
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bearing
shaft
ball
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/02Crankshaft bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Zweck der Erfindung ist es, Kugellager, Rollenlager o. dgl. reibungsvermindernde Lager auf einfache Weise auf Kurbelwellen anbringen zu können, gleichzeitig die Baulänge der Welle zu verkürzen, die Beanspruchungen in den Zapfen zu vermindern und unter Umständen bauliche Vqrteile beim Ein- und Zusammenbau der Lager und Welle zu erzielen. Die Anwendung der Erfindung^
ίο erstreckt sich auf einfach wie auf mehrfach gekröpfte Kurbelwellen, auf Kurbelscheiben mit Kurbelzapfen u. dgl.
Selbstverständlich ist es nicht notwendig, sämtliche Lager einer Welle in der nachstehend beschriebenen Weise auszubilden und mit reibungsvermindernden Lagern (Kugeloder Rollenlagern) auszurüsten. Ebenso könnten bei einer mehrfach gekröpften Welle die beiden äußersten Lager z. B. auch kleinere Kugellager o. dgl. erhalten, sofern nur ein oder mehrere Mittellager in der für vorliegende Erfindung kennzeichnenden Weise derart ausgebildet sind, daß der Kurbelarm scheibenförmig ist und selbst als Lager dient.
Sofern dies auch nur bei einem einzigen Kurbelarm zur Anwendung kommt, werden sich für dasselbe auch die Vorzüge der Erfindung, nämlich die Möglichkeit der Verkürzung, einer Verringerung der Beanspruchung in den Zapfen, die Möglichkeit, dieses Lager einfach über die Welle überstreifen zu können usw., geltend machen. Die beiliegenden Figuren sollen einige Ausführungsbeispiele darstellen, wobei natürlich noch beliebig viele hier nicht aufgenommene Ausführungsformen möglich werden. Beispielsweise würde in Fig. 1 eine im wesentlichen gleiche Wirkung erzielt \verden, wenn z. B. nur die rechte Scheibe c gleichzeitig auch als Lager dienen würde, während auf der linken Seite statt der Scheibe b auch eine gewöhnliche Kröpfung und neben derselben ein Gleitlager bezw. ein kleines Kugellager oder Rollenlager angebracht wäre.
In diesem Falle würde trotzdem im Sinne der Erfindung die ganze Baulänge kürzer werden, als wenn auch an Stelle der Kurbelscheibe c eine gewöhnliche Kröpfung mit Gleitlager verwendet würde; es würde ferner der Zapfen α ebenfalls dünner ausfallen als wie im letzteren Falle, und es würde auch das Zahnrad e ebenso nahe an die durch Zapfen α gezogene senkrechte Mittellinie heranrücken wie in Fig. 1. In Fig. 1 bedeutet α den Zapfen, b und c die als Scheiben ausgebildeten Kurbelarme, d ein auf dem Kurbelarm sitzendes Kugel- oder Rollenlager o. dgl., e ein Zahnrad, das bei vorliegender Bauart unmittelbar an der Scheibe c befestigt werden kann. Fig.. 2 zeigt an dem Beispiel einer dreifach gekröpften Welle die Möglichkeit des sehr zusammengedrängten Baues sowie die Möglichkeit, ein Spurlager f dorthin zu legen, wo ohne die neue Bauart erst das Kurbelwellenlager sitzen würde. .
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht zu Fig. 2.
Fig. 4 und 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer vierfach gekröpften Welle, bei welcher das mittlere Lager fortgelassen ist. Ebenso könnte natürlich nur das mittlere Lager im Sinne der Erfindung ausgeführt werden. Die in Fig. 4 gezeichneten Lager
könnten dann sämtlich wegbleiben und durch ein ganz rechts und ein ganz links sitzendes Gleit- oder Kugellager ersetzt werden. Trotzdem würde infolge der Verwendung der in der Mitte sitzenden Kurbelscheibe als Kugellager die Baubreite der ganzen Anlage kleiner ausfallen können wie auf jede andere Art. Schließlich könnten mit dem gleichen Erfolge auch die beiden mittleren Kugellager in Fig. 4 im Sinne der Zeichnung bestehen bleiben und ganz rechts und ganz links oder nur auf einer Seite Gleitlager oder kleinere Kugellager angewendet werden, die dann auf entsprechenden Zapfen sitzen müßten. In Fig". 4 ist auch gezeigt, daß man einen am Ende der Welle sitzenden, als Scheibe und Lager ausgebildeten Kurbelarm unmittelbar zur Aufnahme einer Klauenkupplung g benutzen kann, in welche dann z. B. bei einem Motor mit Hilfe der Andrehkurbel i die andere Hälfte der Klauenkupplung h
werden kann.
Fig. 5 zeigt die Zapfenstellung von Fig. 4 von der Seite. Fig. 6 und 7 zeigen die Gegenüberstellung einer gewöhnlichen AVelle (F'g"· 7) un<l einer Welle, bei welcher sämtliche Scheiben als Kugellager ausgeführt sind (Fig..6), bei welcher also das Höchstmaß der Verkürzung erreicht ist.
Fig. 8, 9 und 10 zeigen, daß die Kurbelscheiben behufs leichterer Herstellung auch geteilt ausgeführt werden können, obwohl dieselben auch aus dem Vollen hergestellt werden können.
In Fig. 8 ist der Fall gezeigt, daß eine ungeteilte Scheibe k z. B. in warmem Zu
eingeschoben stände über den Kurbelarm geschoben und dann erst genau abgedreht wird.
In Fig. 9 und 10 ist gezeigt, daß zu demselben Zwecke auf dem Kurbelarm rechts und links zwei Stücke / aufgesetzt werden können, event, mit Verschneidungen, welche durch die Schrauben m und deren Muttern gegen den Kurbelarm gedrückt werden. Die derart gebildete Kurbelscheibe ist nun nahezu so widerstandsfähig wie eine aus einem Stück hergestellte und trägt wie diese den inneren Laufring d des Kugel- oder Rollenlagers.
Fig. IO zeigt die Seitenansicht zu Fig. 9, wobei gleichzeitig gezeigt ist, daß die Stücke / dort, wo durch dieselben die Schraubenbolzen η durchgehen, verbreitert sein können, und zwar zu den Flanschen n, um eine Schwächung der Kurbelarme zu vermeiden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Kurbelwelle, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Kurbelarme selbst als Zapfen dienen, indem sie zu Scheiben erweitert sind, zum Zwecke, eine Verkürzung der Baulänge sowie bauliche \'orteile beim Einbau der Welle (z. B. Verringerung der Materialspannung, Vereinfachung der Lagerung, Erleichterung der Verbindung mit Zahn- und Schwungrädern) zu erzielen.
2. Kurbelwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelarme durch aufgeschraubte oder aufge- zogene Scheibenstücke oder Scheiben die Kreisform erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT159404D Active DE159404C (de)

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DE (1) DE159404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012015779A1 (de) * 2012-08-09 2014-02-13 Daimler Ag Kurbelwelle zur Anordnung in einem Kurbelgehäuse eines Verbrennungsmotors und Verfahren zur Herstellung einer Kurbelwelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012015779A1 (de) * 2012-08-09 2014-02-13 Daimler Ag Kurbelwelle zur Anordnung in einem Kurbelgehäuse eines Verbrennungsmotors und Verfahren zur Herstellung einer Kurbelwelle

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