DE159372C - - Google Patents
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- DE159372C DE159372C DENDAT159372D DE159372DA DE159372C DE 159372 C DE159372 C DE 159372C DE NDAT159372 D DENDAT159372 D DE NDAT159372D DE 159372D A DE159372D A DE 159372DA DE 159372 C DE159372 C DE 159372C
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- wedge
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A25/00—Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
- F41A25/10—Spring-operated systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 72 c.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brems- und Vorholvorrichtung für Geschütze
mit Rohrrücklauf, welche sich von den allgemein gebräuchlichen Einrichtungen dieser
Art ihrer ganzen Anordnung nach wesentlich unterscheidet.
Im allgemeinen ist die Einrichtung so getroffen, daß ein mit seinem Knickpunkt am
Rohr befestigtes Kniegelenk, dessen Glieder
ίο durch eine Feder zusammengehalten werden,
mit seinen beiden freien Enden derart auf feste, oder federnd auseinander gespreizte
Keilflächen der Wiege einwirkt, daß bei festen Keilflächen ein in gewöhnlicher Weise wachsender
Federwiderstand, bei federnden Keilflächen hingegen ein vom Druckbeginn an
annähernd gleichförmiger Widerstand zu überwinden ist.
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung mit federnden Keilflächen im Grundriß dargestellt.
Am Boden α der mit dem Geschützrohr in bekannter Weise verbundenen Wiege sind
zwei feste oder mit einem gemeinschaftlichen Zapfen f drehbar am Wiegenboden a ber
festigte und mit ihren äußeren Enden gegen Spiralfedern h liegende Keilarme g angeordnet.
Auf diese Keilarme wirken die freien Enden eines mit einem gemeinschaftliehen
Zapfen b drehbar am unteren Teile des Rohres befestigten, mit Rollen d versehenen,
durch eine oder mehrere Federn e zusammengehaltenen und nötigenfalls noch
mit einer Vorholfeder η verbundenen Kniegelenkes c ein. Am Wiegenboden α sind
ferner zwei Anschläge i und zwei federbelastete, um Zapfen / drehbar am Wiegenboden
α befestigte Keilwinkel m vorgesehen, deren Federn sich gegen ein Winkeleisen k
legen.
Sobald das Rohr durch den Rückstoß in Bewegung gesetzt wird, wird das Kniegelenk
c in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles mitgenommen, wobei die Rollen d
bei federnden Keilflächen, die mit ihren Fedem h stark widerstehenden Keilarme g
gegen die Anschläge i drücken und gleichzeitig an den außerdem als Keilflächen stark
bremsenden Keilarmen g entlang gleiten oder bei festen Keilflächen lediglich an den
bremsenden Keilarmen g entlang fahren.
Bei festen Keilflächen leistet die Kniegelenkfeder e in Verbindung mit einer
nötigenfalls anzubringenden Vorholfeder η einen in gewöhnlicher Weise wachsenden
Federwiderstand. Bei federnden Keilflächen hingegen tritt zu diesem wachsenden Federwiderstand
noch der nachlassende Widerstand der Keilfedern h, dadurch hervorgerufen,
daß die Rollen d des Kniegelenkes c beim Beginn des Rückstoßes gegen die dem
Befestigungspunkt f der Keilarme g am nächsten liegenden, also am schwersten fortzuschiebenden
Teile dieser Keilarme g drücken. Der Widerstand, den die Federn h dem Zusammendrücken
entgegensetzen, wird trotz zusammengedrückter Keilfedern h um so leichter überwunden, je näher die Rollen d
den federnden Enden der Keilarme g kommen. Da der Widerstand der Kniegelenkfeder e
und der Widerstand der nötigenfalls anzubringenden Vorholfeder η während der Rücklaufbewegung
des Rohres immer schwerer überwunden wird, der Widerstand der Keilfedern h jedoch immer leichter überwunden
wird, so kann angenommen werden, daß vom Beginn des Rückstoßes an bis zum Aufhören
ίο desselben ein ungefähr gleichmäßig stark
bleibender Federwiderstand geleistet wird.
Nach Aufhören der Rückstoßkraft bewirken die Keilfedern /2, die Kniegelenkfeder e und
die nötigenfalls anzubringende Vorholfeder η das Vorholen des Rohres. Hierbei nehmen
die wieder einen Keil bildenden Vorlaufhindernisse k I m den Vorlauf federnd auf.
Die Vorrichtung kann so in der Wiege gebettet werden, daß die an einer Stelle notwendig
werdende Verbreiterung der Wiege um 40 bis 50 cm unter den Geschützsitzen Platz findet. Die Vorrichtung kann aber
auch außen an den Seiten der Wiege derart angebracht werden, daß an jeder Seite der
Wiege ein nach unten gehender Keilarm g und an jeder Seite des Rohres ein mit dem
letzteren drehbar und federnd verbundener und mit einer Gleitrolle d versehener Gleitarm
c befestigt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Einrichtung zum Bremsen des Rücklaufs und Wiedervorbringen des Rohres an Geschützen mit Rohrrücklauf, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Geschützrohr drehbar und nötigenfalls noch mit der Wiege oder Lafette durch eine Vorholfeder (n) verbundene federnde Gleitarme (c) mit ihren freien Enden mittels Rollen (d) auf feste oder federnd angeordnete Keilflächen (g) der Wiege oder Lafette einwirken, wobei der Vorlauf des Rohres ebenfalls durch mit der Wiege oder Lafette drehbar verbundene federnde Keilflächen (m) aufgenommen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159372C true DE159372C (de) |
Family
ID=425461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159372D Active DE159372C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159372C (de) |
-
0
- DE DENDAT159372D patent/DE159372C/de active Active
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