DE15897C - Einrichtung zur Herstellung einer nachgeahmten Naht in Rundstuhl -Wirkwaare - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung einer nachgeahmten Naht in Rundstuhl -Wirkwaare

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DE15897C
DE15897C DENDAT15897D DE15897DA DE15897C DE 15897 C DE15897 C DE 15897C DE NDAT15897 D DENDAT15897 D DE NDAT15897D DE 15897D A DE15897D A DE 15897DA DE 15897 C DE15897 C DE 15897C
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DE
Germany
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seam
imitated
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knitted fabrics
round chair
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DENDAT15897D
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E. M. tränkner in Stoliberg i. Sachsen
Publication of DE15897C publication Critical patent/DE15897C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B13/00Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/10Patterned fabrics or articles
    • D04B1/102Patterned fabrics or articles with stitch pattern

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2S: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom %η, April 1881 ab.
Die Schlauchwaare, welche zu Strumpflängen ohne Naht verwendet wird, erhält in einem oder in mehreren Maschenstäbchen solche Abweichungen von der glatten Maschenlage, welche den ersteren das Aussehen einer Nahtkante ertheilen. Diese Abweichungen werden durch Prefsmuster in folgender Weise hervorgebracht:
Das gewöhnliche glatte Prefsrad a, Fig. 1, eines Schlauchstuhles erhält an einer Stelle zwei Lücken c c eingefeilt, zwischen denen ein Prefszahn C1 stehen bleibt; es bildet also immer auf denjenigen zwei Nadeln b% des Nadelkreises b, welche von c getroffen werden, Doppelmaschen. Ist nun z. B. α halb so grofs wie der Kreis b, so enstehen in zwei gegenüberliegenden Längsstreifen des Schlauches die Doppelmaschen immer auf denselben Nadeln. Um sie nur in einem Streifen zu erhalten und um zu verhüten, dafs sie stetig über einander entstehen, ist am Rade α folgender Apparat angebracht:
An der Unterseite von α hängt, um r drehbar, ein Hülfsrad^-Ä, bestehend aus zwei mit einander verbundenen Scheiben g h, deren obere h, wie Fig. 3 bis 6 zeigen, an vier Stellen die Zähne bezw. Lücken k Imn und ρ ο enthält, während die untere g so ausgeschnitten ist, dafs sie von einem Zahne e des Bolzens d gedreht werden kann, wobei sie h mit fortnimmt. Dieses Hülfsrad g h dreht sich mit dem Prefsrade α um die Axe d, und bei jedem Umgange kommt eine Lücke i an den mit d feststehenden Zahn e und veranlafst dadurch eine Vierteldrehung von g h um die Axe r. Wenn also, wie in Fig. 3, die drei Tyähne k k k unter der Stelle der Lücken c c von α liegen, so werden letztere verdeckt und das Rad prefst wie ein glattes Rad. Nach einer Umdrehung von a, also einer halben Umdrehung des Nadelkranzes b, hat g h sich um ein Viertel gedreht, und, wie in Fig. 4 gezeichnet, sind seine Zähne pp mit Lücke ο unter der Stelle CC1 c. Dann bleibt die rechtsseitige Lücke c offen, es entsteht die Doppelmasche S2, Fig. 7. Nach einer neuen Umdrehung von α ist g h wieder gedreht worden und die Zähne η η η, Fig. 5, decken die Lücken c C1, es entsteht also nach einer halben Stuhldrehung b keine Doppelmasche; nach wiederum einer Prefsraddrehung ist endlich g h in die Lage, Fig. 6, gebracht, in welcher die Lücke / mit den Zähnen m m unter c C1 c steht und die linksseitige Lücke c offen bleibt, so dafs nun, Fig. 7, über der ersten Reihe ί die zweite t mit der Doppelmasche /3 sich bildet. Der Vorgang wiederholt sich nun regelmäfsig, und S2 t2 U2 V2 etc. in Fig. 7 wird der Streifen der nachgeahmten Naht.
Bei anderer Form oder Gröfse von α erhält dieser Streifen eine andere Zusammensetzung. Ist z. B. α so grofs wie der Kranz b, so ensteht bei sonst gleicher Form die Naht q2 t2 V2 etc. in Fig. 8, oder ist a= 1J2 b und sind an Stelle der Lücke 0 und Zähne// zwei Lücken 0 und ein Zahn/, so ensteht die Naht Fig. 9.
Was hier als Nahtstreifen für enge Schlauchstühle erlangt wird, kann in gröfseren Rundstühlen als Prefsmusterstreifen an einzelnen beliebigen Stellen des Waarencylinders zur Verzierung verwendet werden. Der angegebene Apparat ist für englische und französische Rimdstühle in ganz gleicher Weise zu benutzen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anordnung eines Hülfsrades von beliebiger Form unter einem unterbrochen glatten Prefsrade.
2. Die Bewegungsweise dieses Hülfsrades durch den Bolzen des Prefsrades.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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