DE158764C - - Google Patents

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DE158764C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B7/00Other common features of elevators
    • B66B7/06Arrangements of ropes or cables
    • B66B7/08Arrangements of ropes or cables for connection to the cars or cages, e.g. couplings

Landscapes

  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung, welche das Niederstürzen der Förderschale nach dem Reißen des Zwischengeschirres verhüten soll. Es kommen bekanntlich immer wieder Brüche dieser aus Ketten, Ringen oder den sogenannten Königsstangen bestehenden, zwischen Förderschale und Seil angeordneten Glieder trotz sorgfältiger Prüfung der Verbindungsstücke vor, da die durch Stöße eintretenden Materialänderungen im Innern der Glieder oder schlechte Schweißstellen zum großen Teil nicht erkannt werden und auch das Material durch Temperatureinflüsse usw., z.B.
durch starke Rostbildung, brüchig wird.
Die Erfindung besteht in den besonderen Mitteln, welche im vorliegenden Fall angewandt sind, um nach dem Reißen des Zwischengeschirres ein Niederstürzen der Förderschale zu verhüten.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Vorrichtung in der Vorder- und Seitenansicht. Sie besteht aus einem Seil α, welches um einen innerhalb der Schale b befindlichen Kloben c und einen oberhalb der Seileinbandstelle e befindlichen Kloben f geschlungen ist. Dieser Kloben f stützt sich unmittelbar auf das erste Förderseilschloß g. Um das durch den Kloben hindurchgehende Förderseil d vor dem Scheuern an den Klobenwandungen zu schützen, ist um dasselbe eine Buchse h gelegt, welche sich frei in dem Kloben bewegen kann. Der obere Teil des Seiles a ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, doppelt um den Kloben/ geschlungen, um eine durch den sonst einseitigen Zug des Sicherheitsseiles in dem Förderseil auftretende scharfe Biegung an der Austrittsstelle desselben aus dem Kloben f zu vermeiden. Eine Anzahl Seilschlösser i dient zur Verbindung der Enden. des Seiles a. Das Sicherheitsseil wird mit einer geringen Spannung um die Kloben c f gelegt, so daß es bei einem event. Bruch des Zwischengeschirres oder des Förderseiles an der Seileinbandstelle e ohne Stoß die Schalenlast aufnimmt. Das obere Seilschloß wird meistens die Schalenlast ohne Beschädigung des Seiles tragen können. Ein Gleiten des Seilschlosses könnte nur bei einem mangelhaften Zusammenziehen der Seilschloßschrauben stattfinden. In einem solchen Falle würde dann das zweite oder dritte Seilschloß die Last aufnehmen.
Das Einbauen dieser Schutzvorrichtung ist bei jeder Förderschale möglich; eine bedeutende Gewichtsvermehrung der am Seil hängenden Last tritt nicht ein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Vorrichtung zum Verhüten des Niederstürzens der Förderschale beim
    Reißen des Zwischengeschirres, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Seileinbandstelle (e) ein vom Förderseil durchdrungener und auf dem obersten Seilschloß (g) ruhender Kloben (f) und unterhalb des Zwischengeschirres am Förderkorb ein Kloben (c) angeordnet und um beide Kloben ein Sicherheitsseil (a) geschlungen ist, derart, daß beim Reißen des Zwischengeschirres der obere Kloben (J) auf das oberste Seilschloß sich stützt und so die Förderschale getragen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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