DE158657C - - Google Patents

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DE158657C
DE158657C DENDAT158657D DE158657DA DE158657C DE 158657 C DE158657 C DE 158657C DE NDAT158657 D DENDAT158657 D DE NDAT158657D DE 158657D A DE158657D A DE 158657DA DE 158657 C DE158657 C DE 158657C
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DE
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pressure pieces
wedges
pulling device
conical
pulling
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DENDAT158657D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/16Making tubes with varying diameter in longitudinal direction
    • B21C37/18Making tubes with varying diameter in longitudinal direction conical tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

annjcKiiil· ice ci
I h'Vr-
2/ "·■
KAISERLICHES J//,<i Ιλ
PATENTAMT
S158657 KLASSE 7/λ
in DÜSSELDORF.
Die vorliegende Zielvorrichtung ist zum Ziehen konischer Gegenstände, besonders konischer Rohre bestimmt. Bei derselben erfolgt die Verstellung der das Werkstück umschließenden Druckstücke mittels konischer Körper.
Von bekannten Anordnungen unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß die Stellkeile eine vielfache Anzahl von auf die Ziehvorrichtung wirkenden Druckstückcn radial und gleichmäßig gegen die Ziehachse bewegen. Die Druckstücke führen sich hierbei gegenseitig.
kann mit einer geeine große Anzahl
Bei dieser Anordnung
ringen Anzahl Stcllkeile
Druckstücke beeinflußt und das Werkstück von diesen dicht umschlossen werden.
Zwischen den Stellkeilen hindurch kann der Ziehvorgang beobachtet werden.
Um den Schluß um das Werkstück noch vollkommener zu machen/ kann innerhalb des von den innersten Druckstücken umschlossenen Profils ein federnder, aus mehreren nebeneinander liegenden Gängen gebildeter
Ring angeordnet werden, so daß ein vollkommen geschlossenes Profil gebildet wird.
Man kann den Ring, wie für andere Zieheisen bereits vorgeschlagen, aus einem schraubenförmig gewundenen Draht bilden, der sich beim Ziehen selbsttätig aufrollt oder zusammenzieht. Der Ring kann aber auch ! derart gebildet werden, daß mehrere aufgeschnittene Drahtringe nebeneinander gelegt werden, derart, daß die Schnittfugen versetzt sind.
Die die Druckstücke beeinflussenden' Keile lassen sich ihrer einfachen Form wegen billig herstellen und im Bedarfsfalle rasch .auswechseln, so daß man mit· der Vorrichtung verschieden lange und verschieden gestaltete Gegenstände ziehen kann.
Statt Keile von der Länge des zu ziehenden Gegenstandes zu benutzen, könnte man gegebenenfalls auch kürzere Keile entsprechend größerer Steigung benutzen und diese mit veränderter Geschwindigkeit in bezug auf die Geschwindigkeit des Werkstückes bewegen.
I F
ι und 2 ist eine Ausführungsform vorliegender Erfindung eingerich
Fig.
eines nach
teten Zicheisens zum Ziehen konischer Rohre dargestellt.
In dem Zieheisen α ist eine achteckige Öffnung b vorgesehen, in deren Mitte eine kegelförmige Hülse c durch eine Anzahl nebeneinander liegender Druckstücke d und e gehalten wird. In die konische Hülse c ist ein kegelschraubenförmig gewundener Ziehring f eingelegt. Die Hülse c ist durch radiale Schnitte achtfach geteilt. Die Sektoren der Hülse, welche die innersten Druckstücke bilden, stützen sich mit ihren konischen Rückseiten gegen die Druckstücke d und e, deren Berührungsfugen gegen die Schnittfugen der einzelnen Hülsensektoren versetzt sind. Je zwei Druckstückc d umfassen ein Druckstück e, und die Druckstückc d und c
greifen ineinander ein und ihre Berührungsflächen sind derart gestaltet, daß die Mitten der Druckstücke stets radial zu der Mittelachse des zu ziehenden Körpers geführt werden und das Maß der radialen Bewegung bei allen Druckstücken gleich groß ist. Die Druckstücke d legen sich mit ihrer Rückseite gegen die geneigten Seiten der in dem Zieheisenhalter α geführten, im Querschnitt
ίο rechteckigen Stellkeile g. Die Stellkeile g sind von etwas größerer Länge als derjenigen der zu ziehenden Rohre und haben diejenige Steigung", welche die Rohre erhalten sollen. Die Stellkeile sind fest mit einem Querhaupt h verbunden, welches in bekannter Weise die Rohre durch das Zieheisen hindurchzieht. An ihrem Ende werden die Keile vorteilhaft durch ein Band i zusammengehalten.
In der Fig. 1 sind die Teile der Vorrichtung in einer Stellung zu Beginn des Ziehens dargestellt. Wird das Rohr durch den Ziehringy nach rechts hindurchgezogen, so erhält es an dem zuerst hindurchgezogenen Ende den Durchmesser, welcher dem kleinsten Innendurchmesser des Schraubenziehringes in der dargestellten Gestalt entspricht. Mit dem Rohr werden die Stellkeile vorwärts bewegt, so daß sie innerhalb des Zieheisens allmählich schwächer werden. Infolgedessen drängt das Rohr die Hülse c -mit den Druckstücken d und c immer weiter auseinander, wobei der schraubenförmige Ring f sich entsprechend aufwickelt, so daß das Ziehloch allmählich größer wird. Je nach der Form der Keile g, die sich gleichmäßig oder ungleichmäßig verjüngen können, wird das Rohr beim Ziehen gleichmäßig oder ungleichmäßig konisch ausfallen.
Die Zahl ' der Druckstücke d und e kann natürlich auch eine größere oder kleinere sein, ohne daß durch diese Abänderung das Wesen der Erfindung berührt wird. Man könnte mit der Vorrichtung· natürlich auch umgekehrt arbeiten, das Ziehloch beim Ziehen sich also verengern lassen/

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: .
    i.
    Ziehvorrichtung
    mit während des
    Ziehvorganges durch konische Körper verstellbaren Druckstücken , zum Ziehen konischer Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verstellung der Druckstücke dienenden Keile (g) eine vielfache Anzahl von auf die Ziehvorrichtung· wirkenden Druckstiicken (d, e) radial und gleichmäßig gegen die Ziehachse bewegen.
  2. 2. Ziehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der innersten Druckstücke ein an ' sich bekannter, schraubenförmig gewundener Drahtring· angeordnet ist, um einen vollkommenen Schluß um den zu ziehenden Körper zu erzielen.
  3. 3. Ziehvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß statt des schraubenförmig" gewundenen Drahtringes eine Anzahl aufgeschnittener Ringe nebeneinander mit den Schnittfugen versetzt innerhalb der innersten Druckstücke angeordnet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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