DE15859C - Kombinirter Cylinder- und Blockverschlufs für Hinterladegewehre - Google Patents

Kombinirter Cylinder- und Blockverschlufs für Hinterladegewehre

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Publication number
DE15859C
DE15859C DENDAT15859D DE15859DA DE15859C DE 15859 C DE15859 C DE 15859C DE NDAT15859 D DENDAT15859 D DE NDAT15859D DE 15859D A DE15859D A DE 15859DA DE 15859 C DE15859 C DE 15859C
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DE
Germany
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block
cylinder
locking cylinder
block lock
combined cylinder
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Active
Application number
DENDAT15859D
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English (en)
Original Assignee
G. schmidBAUER in Regensburg
Publication of DE15859C publication Critical patent/DE15859C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/04Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1881 ab.
Das Spannen dieses Schlosses erfolgt auf folgende Weise:
Die Kurbel a, Fig. 3 und 4, wird etwas angedrückt, um dadurch die Arretirung b, Fig. 3, auszulösen, worauf man α um i8o° rückwärts dreht; dadurch wird der Verschlufscylinder c, Fig. i, 3, 4 und 5, durch die an der Kurbel a befindliche gekröpfte Welle r, Fig. 1, 3 und 5, deren Kröpfung zwischen den an der unteren Seite des Verschlufscylinders angebrachten Backen q, Fig. 1 und 5, fafst, zurückgeschoben. Dabei gleitet der Backen q von der Fläche p ab; der Block n, Fig. 1, 3, 4 und 6, sammt Verschlufscylinder dreht sich dann um die Zapfen v, Fig. 1, 2, 3 und 6, welche Drehung noch durch die Feder g, Fig. 1, befördert wird. Dadurch wird die Ladeöffnung freigelegt. Mit dem Zurückschieben des Verschlufscylinders c wird der Schlagbolzen /, Fig. 1, unter Anspannung der Schlagfeder d zurückbewegt und hält nun die Stange e die Schulter 0, Fig. 1, des Schlagbolzens fest. Bei der Drehung des Verschlufscylinders nach unten bezw. Emporschnellen des Blockes η stöfst ersterer auf den Auswerfer h, Fig. 1 und 5, welcher seinerseits das Auswerfen der zuerst durch den am Verschlufscylinder angebrachten Auszieher i, Fig. 3 und 4, etwas gelockerten Patronenhülse bewirkt. Nachdem man nun wieder eine Patrone in das offene Patronenlager geschoben hat, bewegt man die Kurbel α wieder um i8o° vorwärts, wobei sich dann der in den Zapfen ν drehbare Block η sammt Verschlufscylinder hebt, der Arm q auf der Fläche p vorwärts gleitet und der Verschlufscylinder fest gegen den Patronenboden geprefst wird. Damit ist das Schlofs zum Abfeuern fertig, da die Kröpfung r senkrecht gegen den Arm q gerichtet ist.
Die Sicherung des Schlagbolzens / besteht aus einer cylindrischen Büchse mit einem Lappen k, Fig. 1, 4 und 6, welche durch Drehung um 900 die Schulter 0 des Schlagbolzens/ in ihren Schlitz w, Fig. 1 und 6, aufnimmt und den Schlagbolzen / dadurch am Vorgehen verhindert. Eine übergeschobene Hülse u, Fig. 1, 3, 4 und 6, schützt die Sicherung k. Es kann also bei vorgeschobener Sicherung der Schlagbolzen/durch die Stange e nicht ausgelöst werden.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Ein combinirter Cylinder- und Blockverschlufs für Infanteriegewehre, bei welchem der in dem um die Zapfen υ drehbaren Block η gelagerte Verschlufscylinder c durch eine gekröpfte Welle r zurückgeschoben, der Schlagbolzen/ unter Anspannung der Feder d in die Spannrast e geführt wird und die Feder g den Block η nebst Verschlufscylinder c, sobald der Backen q des letzteren die Fläche p verlassen, hinten hochschnellt und damit die Ladeöffnung freilegt, zugleich aber auch die durch den Auszieher i gelockerte Patronenhülse durch Aufschlagen des Verschlufscylinders auf den Auswerfer h auswirft.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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