DE41728C - Neuerung an dem unter Nr. 35720 patentirten Rerolverschlofs - Google Patents
Neuerung an dem unter Nr. 35720 patentirten RerolverschlofsInfo
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- DE41728C DE41728C DENDAT41728D DE41728DA DE41728C DE 41728 C DE41728 C DE 41728C DE NDAT41728 D DENDAT41728 D DE NDAT41728D DE 41728D A DE41728D A DE 41728DA DE 41728 C DE41728 C DE 41728C
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- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 5
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/42—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer
- F41A19/52—Cocking or firing mechanisms for other types of guns, e.g. fixed breech-block types, revolvers
- F41A19/54—Cocking or firing mechanisms for other types of guns, e.g. fixed breech-block types, revolvers for breakdown guns
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/74—Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin
- F41A17/76—Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin automatically operated, i.e. operated by breech opening or closing movement
- F41A17/78—Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin automatically operated, i.e. operated by breech opening or closing movement by breakdown action
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C3/00—Pistols, e.g. revolvers
- F41C3/14—Revolvers
- F41C3/16—Hinge-frame revolvers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Α', ff
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Neuerung an dem unter No. 35720 patentirten Revolverschlors.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1887 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft im wesentlichen Abänderungen an dem unter No. 35720
patentirten Revolverschlofs, von denen indessen einige auch bei gewöhnlichen Pistolen Anwendung
finden können.
Diese Abänderungen bestehen zunächst in einer Sicherheitsvorrichtung am Verschlufsriegel
und Hahn, durch welche erzielt wird, dafs der letztere nur dann feuern kann, wenn der
Lauf mit dem Gehäuse richtig verbunden ist. Ferner ist der zum Spannen des Hahnes
dienende Hebel innerhalb des Abzugsbügels angeordnet und die Auslösung des Spannhebels
erfolgt unter Vermittelung der von der Brust des Hahnes beeinflufsten Spannklinke.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen mit diesem Schlofs versehenen Revolver im
Längsschnitt, den Hahn im Ruhezustande vorausgesetzt. Fig. 2 ist eine obere Ansicht des
Revolvers, Fig. 3 ein Längsschnitt mit gespanntem Hahn; Fig. 4 zeigt den Revolver mit
zurückgeschlagenem Lauf, Fig. 5 die Endansicht der Walze, Fig. 6 einen Schnitt nach A-B, F1Ig. 3,
Fig. 7 den Abzugsbügel mit den daran befestigten Theilen des Schlosses, während die
übrigen Figuren Einzelheiten des Schlosses veranschaulichen.
Wie im Patente No. 35720 beschrieben, sind die Haupttheile des Schlosses, nämlich
der Hahn i, Fig. 8 und 9, und der Spannhebel /, Fig. 16 und 17, mit dem Abzug a,
Fig. 14 und 15, der Spannklinke c, Fig. 20
und 21, und der Klinke d, Fig. 18 und 19,
zum Drehen der Walze e mittelst der am Auszieher g angeordneten Schaltzähne/", Fig. 24
und 25, in dem Abzugsbügel k, Fig. 10 und 11,
in der besonders aus Fig. 7 ersichtlichen Weise gelagert. Während jedoch nach dem Patente
No. 35720 der Hahn i in gespannter Lage durch eine direct auf ihn wirkende Klinke gehalten
wird, vermittelt jetzt der Spannhebel / und die Spannklinke c diese Sicherung, indem
der Spannhebel I beim Zurückziehen mittelst einer Nase hinter die Nase ml der gleichfalls
drehbar im Abzugsbügel k gelagerten Klinke m, Fig. 22 und 23, fafst, Fig. 3.
Beim Spannen des Hahnes dreht sich der untere Schenkel der Spannklinke c nach links,
so dafs der mit Stift versehene Riegel 0 demgemäfs nachgeben kann, wenn die Nase des
Spannhebels I sich über diejenige der Klinke m
schiebt, Fig. 3. Beim Abfeuern wird nun mittelst des Abzuges α lediglich der untere
Schenkel der Klinke c nach rechts verschoben, so dafs die Klinke c den Hahn i freigiebt, der
dann unter der Einwirkung der Feder h nach vorn schlägt. Hierbei gleitet die Brust i3 des
Hahnes an der Klinke c entlang, dreht dieselbe noch weiter, so dafs schliefslich das untere Ende
der Klinke den Stift des Riegels 0 trifft, letzteren nach rechts verschiebt und dadurch die unter
dem Einfiufs der Feder η stehende Klinke m
gleichfalls so weit nach rechts drückt, dafs dieselbe die Nase des Spannhebels / freigiebt.
Letztere schnellt nun unter dem Einfiufs des zweiten Schenkels der Feder h, welcher auf
den gleichfalls im Abzugsbügel gelagerten, die Klinke d beeinflussenden Hebel b, Fig. 12
und 13, wirkt, wieder nach abwärts. Der Hebel b, welcher seiner Wirkung nach genau
dem im Patente No. 35720 mit J bezeichneten Hebel entspricht, wirkt auch hier wieder mit
seiner seitlichen Rippe auf den Schwanz des Hahnes i, so dafs derselbe nach dem Feuern
in die Ruhelage, Fig. 1, zurückbewegt wird.
Die beschriebene Einrichtung ermöglicht es, durch Zurückschieben des Riegels ρ von Hand
den Spannhebel I und den Hahn i aus der gespannten Stellung, Fig. -3·,- langsam .. iri die
Ruhelage, Fig. 1 , zu bringen, ohne dafs der Hahn feuert. Die Theile I 0 c m b können auch
mit Vortheil bei zwei- oder vierläufigen Pistolen zum Spannen des Hahnes Anwendung finden.
Während nach dem Patente No. 35720 der Spannhebel (dort mit F bezeichnet) durch einen
Schlitz des.. Abzugsbügels reicht, ist derselbe jetzt ganz innerhalb desselben angeordnet, wodurch
die Sicherheit wesentlich erhöht wird.
Um zu verhüten, dafs der Hahn feuert, wenn der Lauf mit dem Gehäuse nicht vorschriftsmäfsig
verbunden ist, wird der Verscblufsriegel j mit dem geschlitzten Ansatz j} und
der Hahn i mit dem Ansatz V versehen. Der Schlitz des Ansatzes/1 ist so bemessen, dafs
die Spitze i2 des Hannes i beim Feuern wohl durchschlagen kann, Fig. 1, der Artsatz 21 des
Hahnes jedoch die Bewegung desselben aufhält , wenn der Riegel j nicht in die Aussparung
/?' der Rippe h2 des Laufes A geschoben
ist.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι. Bei einem Revolverschlofs der durch das Patent No. 35720 geschützten Art der geschlitzte Ansatz Q1) des Verschlufsriegels Q), gegen den der Ansatz (V) des Hahnes (i) beim Feuern anschlägt,. wenn der Riegel Q) ' nicht' in die Aussparung (h1) des Laufes geschoben ist.
- 2. Die Abänderung des durch Patent No. 35720 geschützten Revolverschlosses in der Weise, dafs der Spannhebel (I) nebst Abzug (a) ganz innerhalb des die Hauptfheile des Schlosses (bis auf die Hauptfeder h) enthaltenden Abzugsbügels (k) angeordnet ist.
- 3. Die auch für gewöhnliche Pistolen anwendbare Abänderung des durch Patent No. 35720 geschützten Revolverschlosses in der Weise, dafs der Hahn (i) im gespannten Zustande durch Vermittelung der Spannklinke (c) und des Spannhebels (I) von der Klinke (m) gehalten wird, während beim Abfeuern der Hahn durch Vermittelung der Spannklinke und des Riegels (0) den Spannhebel (I) auslöst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41728C true DE41728C (de) |
Family
ID=317182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41728D Expired - Lifetime DE41728C (de) | Neuerung an dem unter Nr. 35720 patentirten Rerolverschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41728C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2415377A (en) * | 1942-05-11 | 1947-02-04 | Ici Ltd | Sulfuric acid esters of hydroxyalkylamino-anthraquinones |
-
0
- DE DENDAT41728D patent/DE41728C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2415377A (en) * | 1942-05-11 | 1947-02-04 | Ici Ltd | Sulfuric acid esters of hydroxyalkylamino-anthraquinones |
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