DE15853C - Schmiervorrichtung für Dampfcylinder und Zapfenlager - Google Patents

Schmiervorrichtung für Dampfcylinder und Zapfenlager

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DE15853C
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DE
Germany
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steam
lubricating device
piston
journal bearings
steam cylinders
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DENDAT15853D
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Original Assignee
L. E. MÜHLAU in Würzen i. S
Publication of DE15853C publication Critical patent/DE15853C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid
    • F16N7/32Mist lubrication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1881 ab.
Diese Schmiervorrichtung soll leicht erkennen lassen, wie viel Schmierstoff sie noch enthält, und eine gleichmäfsige und stetige, nach dem Bedürfnifs leicht regulirbare Zuführung des Schmierstoffes und höchste Ersparnifs an letzterem bewirken.
Auf dem Flantsch A, welcher in seiner Mitte die Ausflufsöffhuiig / hat, ist das Gefäfs B mit vier Schrauben befestigt und trägt den mit drei Schrauben befestigten Deckel C. In dem genau cylindrisch gebohrten Gefäfs B befindet sich der Kolben D, dessen Stange α zum Zwecke des Füllens innen hohl ist. Aeufserlich ist dieselbe mit Schraubengewinde und einer Führungsnuth b versehen. Der Körper c des Kolbens D ist mit der Kolbenstange α fest verbunden, während der Körper d, durch die Mutter f und den Keil g gehalten, auf der Kolbenstange α verschiebbar ist. Zwischen die Kolbenkörper c und d ist ein Ring e von öldichtem Gummi eingelegt und durch Anziehen der Mutter/ fest an die innere Wandung des Cylinders B geprefst. Auf der Kolbenstange α befindet sich der mit Gewindezapfen versehene Knopf h, welcher die Füllungsöffnung der Kolbenstange a verschliefst.
Zwischen dem Gefäfs B und dem Deckel C liegt das Schneckenrad E. Es ist in seiner Bohrung mit demselben Gewinde wie die Kolbenstange α versehen und hat den Zweck, durch seine Umdrehungen den Kolben D zu· verschieben. Das Schneckenrad E liegt mit der einen Seite der Nabe am Deckel C dicht an, mit der anderen Seite ist es in der Aussparung k geführt. Zur Fortbewegung dient die daneben eingelagerte Schnecke, mit der Welle F aus einem Stück bestehend, auf welcher sich eine Schnurscheibe G befindet. Der auf dem DeckelC angebrachte Riegel H wird in die Führungsnuth b der Kolbenstange α geschoben und durch eine Schnepperfeder i darin festgehalten, damit die Kolbenstange α sich nicht mit dem Schneckenrade E um ihre eigene Axe drehen kann, sondern fortgeschoben wird.
Auf der Kolbenstange α sitzt, mit dem Keil m befestigt, das Handrad J, mit welchem der Kolben D, wenn der Riegel H aus der Führungsnuth b gezogen ist, durch Drehung schnell auf- und abwärtsbewegt werden kann. In den Flantsch A ist an der Ausflufsöffnung / ein Ab7 sperrhahn K eingeschraubt, an welchen sich das Schmierleitungsrohr L anschliefst. Dieses Rohr kann auf den vorhandenen Schmierkanälen befestigt werden.
Der Kolben D wird nach Mafsgabe der Geschwindigkeit nach unten geschoben und preist so den Schmierstoff gleichmäfsig durch das Schmierleitungsrohr L nach seinem Bestimmungsort. Die Regulirung der Geschwindigkeit der Schnurscheibe geschieht durch eine den Antrieb gebende Stufenscheibe mit beliebig vielen Abstufungen. Um im Bedarfsfalle augenblicklich gröfsere Mengen Schmiere durch dieses Schmierleitungsrohr zu drücken, wird der Riegel H aus der Führungsnuth b gezogen und der Kolben D mit dem Handrade J nach unten gedreht. An dem höheren oder niederen Stande der Kolbenstange α ist sofort zu erkennen, wie viel Schmierstoff das Gefäfs B noch enthält.
Bei Dampfcylindern, deren Kolben nicht direct von der oberen Wandung des Cylinders aus geschmiert werden können, wendet der Erfinder
eine Düse zum Einspritzen der Schmiere mittelst Dampfes an, Fig. 6. Die mit dem seitlichen Stutzen ο versehene Düse M ist in einem Deckel des Dampfcylinders oder an einem anderen passenden Orte so eingeschraubt, dafs die Axe derselben nach der Mitte der oberen Wandung gerichtet ist. Auf dem seitlichen Stutzen ο ist das Schmierleitungsrohr L, an dem Ende p der Düse M ein direct mit dem Dampfkessel bezw. dem Hauptdampfrohr verbundenes Dampfrohr N von ca. ίο mm lichter Weite verschraubt. Die Düse M ist, wie auch der Stutzen o, in ihrer ganzen Länge durchbohrt, und diese Bohrung ist am Ausgangsende η im Dampfcylinder nur ca. 2 mm weit.
Sobald der Dampf aus dem Dampfcylinder auf der Seite abgeht, an welcher die Düse M befestigt ist, strömt durch dieselbe vom Dampfrohr N her ein dünner Dampfstrahl in den Cylinder, den durch den Stutzen ο zugeflossenen Schmierstoff mit fortreifsend und staubförmig an die obere Cylinderwandung spritzend, von wo er nach allen Richtungen durch den Kolben der Maschine vertheilt wird.

Claims (2)

P at ent-An Sprüche:
1. Eine durch Riemen- oder Schnurtrieb bewegte Schmiervorrichtung mit einem durch Gummi oder ein anderes geeignetes Mittel gedichteten Kolben, dessen Stange mit Führungsnut]} versehen und zum Zwecke des Füllens innen hohl ist.
2. Die Vertheilung bezw. Zerstäubung des einem Dampfcylinder zugeführten Schmierstoffes mittelst eines Dampfstrahles, wie gezeichnet und beschrieben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT15853D Schmiervorrichtung für Dampfcylinder und Zapfenlager Active DE15853C (de)

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