DE157451C - - Google Patents
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- DE157451C DE157451C DENDAT157451D DE157451DA DE157451C DE 157451 C DE157451 C DE 157451C DE NDAT157451 D DENDAT157451 D DE NDAT157451D DE 157451D A DE157451D A DE 157451DA DE 157451 C DE157451 C DE 157451C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D27/00—Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting
- B22D27/09—Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting by using pressure
- B22D27/11—Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting by using pressure making use of mechanical pressing devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 157451 KLASSE 31 c.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung dichter
Stahlgußblöcke nach der Patentschrift 126491
und besteht in einem dem Vorgange des Strangpressens ähnlichen Verdichten kleiner
Metallblöcke. Nach vorliegendem Verfahren wird diese Pressung so weit fortgesetzt, bis
der Block am engeren Ende der sich verjüngenden Form austritt. Die Arbeit selbst
erfolgt für sehr kleine Blöcke in einer Stufe, insofern das geringe Gewicht der letzteren
auf ihr schnelles Festwerden rechnen läßt, während für schwerere Blöcke die Arbeit in
zwei Stufen vollzogen wird, indem das Gießen und das Verdichten bis zum Festwerden in
einer ersten Presse mit zwei Kolben, und sodann das Ausstoßen des Blockes in einer
zweiten Presse mit langem Kolbenhub stattfindet.
Dieses für ganz schwere Blöcke infolge der hierfür erforderlichen allzu großen Kraft
wirtschaftlich ungünstige Verfahren bietet für kleine Blöcke den großen Vorteil, daß
das ziemlich sorgfältig vorzunehmende und lange andauernde Herausnehmen des Blockes
aus seiner Form in Wegfall kommt und dadurch wesentlich an Zeit erspart wird, wobei
die Blöcke noch eine bessere Verdichtung erfahren.
Für die praktische Ausführung der Erfindung kann man eine Vorrichtung verwenden,
die ähnlich der in der Patentschrift 126491
oder 149691 beschriebenen ist, oder eine Presse, bei welcher die Form wagerecht liegt.
Es empfiehlt sich jedoch, eine Vorrichtung zu wählen, welche das' Vorschieben und das
Verdichten des Blockes in senkrechter Richtung ermöglicht, wobei sich dann der größere
Querschnitt der Form oben und der kleine Querschnitt unten befindet, eine Anordnung,
welche das leichtere Auffangen des Blockes bei seinem Austritt aus der Form ermöglicht.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Pressenanordnung zur Ausführung des vorstehend
gekennzeichneten Verdichtungsverfahrens in zwei Arbeitsvorgängen oder zwei Zeitabschnitten.
Das Gießen erfolgt dann in der ersten Presse A dergestalt, daß das flüssige Metall
oder der Block α in der Form b mit seinem unteren, schwächeren und als Auflage dienenden
Ende auf einem beweglichen Boden aufruht. Dieser (hier das obere Ende des Kolbens c eines hydraulischen Zylinders d bildende)
Boden ist von solcher Widerstandsfähigkeit, daß er das Metall zu tragen vermag, aber sich in senkrechter Richtung von oben
nach unten bewegen kann, wenn auf das dickere Ende des Blockes α ein starker Druck
ausgeübt wird. Das Verdichten des Blockes erfolgt dann dadurch, daß mittels des Zylinders
e der Presse auf das obere Ende des Blockes α ein Druck ausgeübt wird, der genügt,
um den Block zu zwingen, in ähnlicher Weise in den Hohlkegel einzudringen, wie
wenn (wie es bei der Presse nach der Patentschrift 126491 der Fall ist) die Form ihr
dickeres Ende unten und ihr schwächeres Ende oben hat, wobei im übrigen der Arbeitsvorgang
derselbe bleibt.
Nach diesem ersten Vorgang nimmt man, nachdem das Metall annähernd hart ge-
(2. Auflage, ausgegeben am 23. September igoj.)
worden ist, die den Block α enthaltende Form b aus der Presse heraus, und bringt
das Ganze unter eine zweite Presse B mit langem Kolbenhub.
Der Kolben f dieser Presse, der im Querschnitt kleiner als das engere Ende der
Form b ist, stützt sich auf das dicke Ende des schon erhärteten Blockes und schiebt ihn
in dem Hohlkegel weiter vor sich her, bis
ίο er aus der engeren, unten liegenden Öffnung
der Form austritt. Währenddessen wird die Form b durch eine geeignete, in der Zeichnung
nicht angegebene Vorrichtung von der Seite her gehalten und verriegelt, um sie gegen Verschiebung zu sichern.
Bearbeitet man Blöcke von sehr geringem Querschnitt, deren Erhärten fast augenblicklich
erfolgt, so kann man beide Arbeitsvorgänge in einen einzigen zusammenlegen und ohne die Presse A arbeiten. Man füllt in
diesem Falle die Form b mit dem engeren Ende nach unten an, während sie auf einem
eine Unterlage bildenden ebenen Metallkörper aufruht. Man nimmt dann die den Block in
sich schließende Form in senkrechter Lage fort und setzt sie unter eine Presse (z. B. B),
wobei das engere Ende immer nach unten gerichtet ist, und drückt dann mittels eines
mechanisch angetriebenen Kolbens auf das stärkere, obere Ende des Blockes, um das
Metall zu verdichten und es aus der unteren, engeren Öffnung des Hohlkegels heraustreten
zu lassen.
Claims (3)
1. Verfahren zum Verdichten kleinerer Stahlgußblöcke in einer sich verjüngenden
Form, dadurch gekennzeichnet, daß vermittels Kolbendruckes der Block so durch eine sich verjüngende Form gepreßt wird,
daß er aus dem engeren Ende derselben austritt.
2. Ausführungsform des Verfahrens gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zusammendrücken des Blockes und das Durchpressen desselben durch die Form bei der Herstellung kleinerer Blöcke
durch eine einzige Presse bewirkt wird.
3. Ausführungsform des Verfahrens gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zusammendrücken des Blockes in einer ersten Presse, das Durchpressen derselben durch die Form bei der Herstellung
größerer Blöcke durch eine zweite Presse bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157451C true DE157451C (de) |
Family
ID=423721
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157451D Active DE157451C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157451C (de) |
-
0
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