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Bandlaufwerk Die Erfindung betrifft Bandaufzeichnungs- und -wiedergabegeräte,
insbesondere eine Vorrichtung zur Regelung der Zugspannung des von der Abwickelspule
an der Kopfanordnung vorbei zu der Aufwickelspule transportierten Bandes.
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Eine gewisse Regelung der Zugspannung in Bandlaufwerken ist dadurch
erzielt worden, daß die Aufwickelspule'mit einer vorherbestimmten Drehzahl angetrieben,
auf die Abwickelspulb eine vorherbestimmte Bremskraft ausgeübt, und das Band zwischen
den Spulen mit federbelasteten Spannarmen straff gehalten wurde. Zu einer genaueren
Regelung, 1"rie sie besonders-bei Geräten in Studioqualität erforderlich ist, sind
Einrichtungen zur Veränderung der Drehzahl des Aufwicke18pulenantriebs und der auf
die Vorratsspule ausgeübten bremskraft in Abhängigkeit von dem jeweiligen Bandzug
zwischen den Spülen entwickelt worden, Die;Erfindung d-Chafft nun ein verbessertes,
System zur Durchführung diese:r Funktionen mit verbesserten Ergebnissen. DaäRegelsystem
gemäß der Erfindung gewährleistet bei einfacher
Kohstruktion eine
sehr zuverlässige und empfindliche Bandzug-, regelung. Das System ist mit besonderem
Vorteil auf'umsteuerbare Bandlaufwerke anwendbar, weil ein und derselbe Mechanismus-zur
2teuerung der auf die eine Spule ausgeübten liremskraft bei der Bewegung des Bandes
in einer #NLichtung und zur Steuerung des Aufwickelmo-ments dieser Spule
bei der Bewegung des Bande.s in der anderen Richtunr-- venjendet wird. Beim jirisetzen,
Leenden.und Umsteuern-der bewegung-ist de-r -Libergang sehr-glattg.und selbst bei
schnellen hichtungsveränderungen wird der B and.zug innerhalb von angemessenen Grenzen
gehalten. Erfindungsgemäß ist auf dem uhassis des Bandgeräts eine Übertragungsseheibe
drehbar gelagert, die mit dem Chassis durch eine Kupplung, verbunden ist, die eine
Drehung der -u-bertragungsscheibe in einer Richtung verhindert. Zwischen der Übertragungsscheibe
und der bandantriebsrolle ist eine weitere-Richtungskupplung angeordnet, die eine
Drehung der Bandantriebsrolle in der genannten Richtung unabhängig von der Ubertragungsscheibe
gestattet und eine Mitnahme der Ubertragungsscheibe mit der Bandantriebsrolle bei
deren Drehung in der entgegengesetzten Richtung bewirkt. Um die Spulenantriebsscheibe
und die Übertragungsscheibe läuft ein lireibriemen herum, dessen Zugspannung mit
Hilfe einer Regeleinrichtung eingestellt wirdg die in Abhängigkeit voi! dem Bandzug
gesteuert wird.
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' ie -Treibriemen-verbunden ist, als nn die Spuleg mit welcher der
Aufwickelspule dient, dreht die.Bandantriebsrolle die ubertra--gungsscheibeg von
der über den Treibriemen und die Spulenan-. triebsacheibe die Aufwickelspule ange
trieben wird. tyenn die
Laufrichtung des Bandes umgesteuert wird,
so daß die Spule als Ab#,-iiekelspule dient, "-iird die Übertragungsscheibe gegen
eine Drohung gehalten, so daß die Spulenantriebsscheibe infolge der Reibung zwischen
dem Treibriemen und der Übertragungsscheibe gebremst vird. In beiden Betriebsarten
bewirkt die Elegeleinrichtung, daß die Zugspannung des Treibriemens bei abnehmendem
Bandzug-erhöht und bei zunehmendem Bandzug herabgesetzt wird. Dc.durch wird der
,-,"chlupf so verändert, daß die Bremskraft oder die Antriebsgeschwindigkeit entsprechend
dem CD Bandzug verändert wird.
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Um eine Steuerung der Antriebsdrehzahl und der Bremswirkung an beiden
Spulen zu ermöglichen, ist mit der anderen Spule -eine ähnliche 4no-,-dnung mit
einer übertragungsscheibe und einem Treibriemen verbunuen, die durch eine weitere
Regeleinrichtung in Abhängigkeit von dem Bandzug zwischen der Bandantriebsrolle.
und der anderen Bandspule gesteuert wird. In einer Ausführungsform der Erfindung
werden zwei getrennte Bandantriebsrollen verwendet, die je eine eigene -ibertragungss6heibA
haben. In einer anderen AusfUhrungsform wird eine einzige Bandantriebsrolle mit
z".-,rei ibertragungsscheiben ver1.,Vendet.
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In beiden Ausf-'-[hrungsformen ist zwischen der rechten und linken
Regeleinrichtung vorzugsweise eine solche Wirkungsverbindung vorhanden, daß eine
Veränderung des Bandzuges auf der einen Seite des Laufwerkes nicht nur eine Korrektur
der Antriebsdrehzahl oder der Bremskraft auf der betreffenden Seite be-virkt, sondern
auch auf der anderen Sei-te des Laufwerkes eine Verstellung
der,
Antriebes oder der Bremsung im Sinne der erforderlichen Korrekturen einleitet.
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AusfUhrungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnungen
ausführlich-beschrieben.
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Fig. 1 zeigt schaubildlich ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Bandaufzeichnungs- und -wiedergabe gerätes, dasmit der erfindungsgeinäß en-Bandzugregelung
versehen ist.
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ölig. 2 zeigt in einer Draufsicht'einen Teil des Gerätes--nach Fig.
19 wobel Teile des dehäuses entfernt sind, damit die Bandzugregelung erkennbar
ist.
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Fig. 3 zeigt- in einem Vertikalschnitt entlang de-r Linie
3-3
in ilig. 2-deüs Bandlaufwerk mit der Ausbildung der Bandantriebsrolle
und anderer 'ojinzelheiteii der Bandzugregelung.
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14#ig. 4 zeigt in einer Draufsicht, von der Linie 4-4 in Fig.
3
gesehen, die Verbindungen zwis--hen der rechten und linken Bandzugregelung.
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l'ig. 4a zeigt in einem Schnitt entlang der Linie 4a-4a der -#Ig.
4 die Lagerung des Verbindungshebels in dem Chassis. #Fig.-5 zeigt schaubildlich
eine mechanische Regeleinrichtung zum 3ins,tellen des Treibriemenzuges in Abhängigkeit
vom Bandzug--,gowie einen Teil des dämpfenden Verbindungssystems.-i 1 ' z«
Fig. 6 zeigt scheinatisch die FunktIonsbeziehungen zwischen den
#Uementen
des Landlaufwerkes und der Bandzugregelung..
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Pig. 7 zeigt einen Vertilcalschnitt', durch die Bandantriebsrolle
und die Bandspulen einer abgetinderten AusfU.hrungsform des erf.indungsgemäßen Bandlaufwerkes
mit Bandzugregelung, 1"-obei nur eine einzige Bandantriebsrolle verwendet wird.
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ilig. 8 zeigt schematisch die Funktionsbeziehungen zwischen
deri 21ementen des 3andlaufwerkes und der Bandzugregelung nach Fig. 7.
Eachstehend
17 -,-,iird die _-:-"rfindung beispielsweise anhand eines Video--dandaufzeichnungsgeräts
erläutert. Die Anwendung des #2rfindungsgedankens ist jedoch nicht auf #iideo-Banda'ufzeichnungsgeräte
eingeschränkt.
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Das in 2zig.
1 gezeigte AusfUhrungsbeispiel eines Video-Eand"
aufzeichnungsgerats besitzt ein Üehäuse 2, auf dem zwei Bandspulen 4 und
6 angeordnet iind. Das Band
8 führt von der linken -,)pule 4 an einer
Führungsrolle 9-vorbei, um den Stift
10 eines Bandspannarms und eine weitere
Führung:3rolle 1-2 herum, an einer Z.,opfanordnung 14 vorbei, um eine Bandantriebsrolle
16 herum, an einem 2'-Iührungs,stift
18 vorbei und um eine dritte
Führungsrolle 20 herum und wird dann wendelförmig ui eine Abtasttrommel 22 herum-gewickelt.
vorn oberen 12eil der Abta",ttrommel läuft das band um eine Führung.",rolle 23 herum,
an einem anderen 11lÜhrungsstift 24 vorbei, um eine z-,##ieite Bandantrieb",rolle
26 herum, an einer zweiten Kopfan,irdnung,
28 vor-bei, um eine weitere
-illiihi:,uiig1,-rolle
30 und deri
52 eines zweiten Bandopanriarrns
her-um uhid
| an*einer weiteren --i#"ührungsrolle 34 vorbei auf die rechte
#,-'pule |
| 6. Die rechte Spule 6 und die ihr zugeordneten
i#lemente :-,ind |
| gegenüber den links an,-eordneten -Li-lerilenten erhöht angeordnet, |
| -eil das Jand 8 auf der ,ibtasttron,1-Tiel
28 form1U |
| w -jend lP** |
| läuft. 1-.#'jinzelheiten der a-btasttromniel 22 sind in der
Llat#-,nt- |
| an.meldun- 43 602 VIIIa/21al anger,-eben. |
| beim Vorlauf drehen oich die bandantriebsrollen 16 und
26 im |
| Gegensinn des Uhrzeigers, so daß das '.'U-and von der linken
oder |
| Abwickelspule 4 zur rechten oder £,ufwickele---oule
6 gezogen wird. |
| Der Antrieb der Bandantriebsrollen kann umgesteuert werden,
so |
| daß sich die Eandantriebsrollen im ührzeigersinn drehen und |
| das j3and von der rechten '.-pule 6 zu der linken Spule
4 bewegen. |
| jetzt i3t die rechte Spule die Ab#,.rickels.-.#ule und die
linke |
| SDule die Aufwickelspule. |
| Zunächst wird anhand der 2iguren 2 und j die linke Antriebs- |
| und Spannanordnung beschrieben. Unterhalb der "'z'ehäusedeckä
40 |
| sind eine obere 'Piontageplatte 42 und eine untere i,.ontager)latte |
| 52 angeordnet. Die beiden zlatten gehören zum uhassis
des Ge- |
| rätes und sind starr mit dem Gehäuse verbunuen. Die rechte |
| Bandspule 6 sitzt abnehmbar auf einer Nabe
36, die über die |
| Gehäusedecke 40 aufwärts vorsteht und ist mit dieser 1,fabe
dreh- |
| fest verkeilt. Zwischen der Gehäusedecke 40 und der oberen |
| iviontageplatte 42 ist eine Spulenantriebsscheibe
38 angeordnet, |
| die durch einen Hals 44 mit der ilabe 36 einstückig
verbunden |
| ist-.., -Die. aus der -L'Iabe und der Antriebsscheibe bestehende
kLn- |
| h L von Kugollagern 4-6 drehbar auf einer |
| ilfe |
| gelagert, die an der oberen ..ontageplatte 42 befestigt |
| ist-und sich durch den :Ials A-4 aufwärts erstreckt. |
| #)ie Landantriebsrolle 26 ist oberen '_':jnde einer
vertikalen |
| belle 50 befestigt, die sich ab-..-iärts durch die Gehäusedecke |
| 40-und die !.-'ontageplatten 42 und 52 erstreckt. jie
Hollenwelle |
| CD |
| 50 ist in den ri.ont,.-itrepla'Uten i.,iit 54 drehbar
gela- |
| LD |
| Gert, die in einem rohrförmiLgen Lagergehäuse 56 angeordnet |
| sind,-das v#"ei 21ansche 56 und 60 hat'. -jiese
sind mit der obe- |
| ren und unteren ,ontageiDlatte 42 bzvi. 52 verbunden.
Am unteren |
| 'nde der 1--,.olle« nvr elle 5u ist eine Riemenscheibe
62 befestigtg |
| die durch einen --#:reib.L-ie-,nen 64 mit der .:"'iemenscheibe
66'eines |
| 68 in Verbindung steht, der an der Unterseite der |
| unteren 1.Iontageplatte 52 an einem Tragstück 70'aufgehängt
ist. |
| 7-0 |
| Der 1,- tor 68 ist vo"zugsl"ielse ein umsteuerbarer
Gleichstrom- |
| motor, der bei niedriger und hoher Drehzahl ein hohes Drehmoment |
| erzeugt, so da ß das Gerät in beiden I'_ichtungen mit
niedriger |
| Drehzahl für die Aufzeidu-iung und Jiedergabe und mit-hoher
Dreh- |
| zahl zum -#.ückspulen betrieben werden kann. Oberhalb der Hie- |
| rienscheibe 62 ist auf der RollenvTelle 50 eine-Schwungmasse
72 |
| angeordnet, welche die Drehzahl der Bandantriebsrolle stabili- |
| siert. Die Bandantriebsrolle 26 ist auf ihrer Umfangsflä
ehe |
| mit einem -Reibungsbelag 74 versehen, der an dem Band
8 angreift |
| und es an der rotierenden Bandantriebsrolle vorbeizieht. |
| Auf der Oberseite der oberen Liontageplatte ist d ie
Rollenwelle |
| 50-koaxial von einer ibertragungsscheibe 76 umgeben,
die ein- |
| stückig mit einem langgestreckten Bund 78 versehen ist,
der |
| sich längs der Welle 50 abwärts er-streckt. Die Llertragungs- |
scheibe
76 und die Spulenantriebsseheibe
38
sind durch einen Treibriemen
80 verbunden, der um sie herumläuft.
Die Übertra-' gungsscheibe
76 ist mit der Rollenwelle
50 durch eine
Hichtungs-oder Ulerholkupplung
82 verbunden, die bei im Gegänsinn des Uhrzeigers
laufender Rollenwelle eingerückt ist und die'Übertragungsscheibe dann im Gegensinn
des Uhrzeigers mitnimmt. Dagegen gestattet die Kupplung 82 eine von der Übertragungsscheibe
unabhängige Drehung der Rollenwelle im Gegensinn des Uhrzeigers. Die Richtungskupplung.82
wird nicht ausführlich beschrieben, weil sie im Erandel erhältlich ist. Sie besteht
z.B. aus einer Rollkupplung-(cup roller clutch), wie sie von der Firm Torrington
Company, Bearings Division, Torrington, (Connecticut, USA), verkauft wird. Beispielsweise
sind die Serien 22 oder RCB geeignet. Kurz gesagt, hat eine
d erartige Rollkupplung
einen Außenmantel, der an der Übertragungsscheibe
76 angreift, und mehrere
Lagerrollen, die an der "1,"l"elle
50 angreifen und sich frei dreheng wenn
die V.,'elle
50 im,-Uhrzeigersinn rotiert. 1"'-.,lenn die Welle
50
im-Gegensinn des Uhrzeigers rotiert, werden die Rollen zwischen der '"elle
und auf der Innenseite des Außenmantels vorgesehenen z#.'chrägflächen eingekeilt,
so daß sich die Rollen nicht drehen können, und die 'Jelle
50 formschlüssig
mit der Ubertragungsscheibe
76 verbunden ist, die jetzt-mit der gelle im
Gegensinn des Uhrzeigers umläuft. Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung ist der
-Begriff 2ichtungskupplung jedoch nicht auf derartige Rollkupplungen eingeschränkt,
sondern umfaßt dieser Begriff alle Kupplungen, die eine freie Drehung der 'dielle'50
unabhän ig
9 'C2 von der Übertragungsscheibe
76 in einer Richtung
gestatten
und
eine Iditnahme der übertragungsseheibe
76 durch die Welle
50
in der entgegengesetzten 1.:1,ichtung bewirken.
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Eine Hülse 86 sitzt lose in einer die iylontageplatte*4-2 durchsetzenden
Öffnung und wird gegen eine Drehung relativ zu der Niontageplatte durch einen Stehbolzen
90 gehalten, der in einen radialen Schlitz des Hülsenflansches eingreift.
Zwischen dem Bund 78 der Übertragungsscheibe und der flülse 86 ist
eine zweite Richtungskupplung 84 angeordnet. Jede Exzentrizität der Richtungskupplungen
8.2 und 84 wird infolge der losen Passung der Hülse 86 aufgenommen.
Die zweite Richtungskupplung 84 ist klei" ner als die erste und gestattet eine freie
Drehung der Übertragungsscheibe 76 gegenüber der iNlontageplatte 42, verhindert
dagersinn. gegen eine Drehung der Übertragungsscheibe im Uhrzei Gemäß Fig, 29
3 und 5 ist der rechte Bandspannarm 94 ein Teil einer mechanischen,Regeleinrichtung
95 zum Einstellen der Zugspannung des Treibriemens 80 in Abhängigkeit
von Veränderungen .der Zugspannung des-Bandes 8. Der Bandspannarm 94 ist
an einem langen Schwenkzapfen-96 befestigt, der in zwei Hülsenlaryern
98
drehbar gelagert ist. Diese sind an der oberen kontageplatte 42 bzw. der
unteren Ihlontageplatte 52 befestigt. Am freien Ende des Bandspannarms 94
ist ein Stift 32 vorgesehen, der sich durch einen Schlitz 100 der
Gehäusedecke aufwärts erstreckt (siehe Fig. 1) und an dem Band
8 angreift. Nlit-Schrauben 104 ist an dem Bandspannarm 94 ein Riemenspannarm
102 befestigt, der sich von der Achse des Schwenkzapfens 96 auswärts erstreckt.
An dem freien Ende des Riemenspannarms 102 ist eine Rolle 108 aufgehängty
die an dem Treibriemen 80 angreift, welcher die Übertra:
gungsscheibe
76 und die Spulenantrieb.,1 sche ibe 38 verbindet,. Dadurch wird die
Zugspannung des mireibriemens 80 eingestellt. '."'enn sich der Riemenspannarm
102 in der --u-ndstellung seiner im Gegensinn des Uhrzeigers erfolgenden 3ewegung
befindet, ist der.T.reibriemen. 80 entspannt.und-so lose, daß er auf der
ubertragungsscheibe 76 frei schlupft. In diesem zustand ist. daher die Spulenantriebsscheibe
38 effektiv nicht mit der ibertragungsscheibe 76 gekuppelt. Bei einer
Bewegung des Arms 102 im Uhrzeigersinn nimmt die Zugspannung des Treibriemens
80 zu und der Schlupf ab. Vorzugsweise hat der Treibriemen auch dann noch
einen gewissen Schlupf an der Ubertragungsscheibe 76, wenn sich der 2,iemenspannarm
so weit wie möglich im Uhrzeigersinn bewegt hat. Die Vorspannung des Treibriemens
80 kann mit Hilfe der verstellbar gelager ten iiolle 11,0 eingestellt
werden, die an dem Treibriemen angreift. Es hat aich als zweckmäßig erwiesen, eine
Übertragun gsscheibe 76 aus nichtrostendem Stahlund einen Treibriemen
80 aus einem 2olyestermaterial zu verwenden, das unter der -i'i.arke "-T#"lylar"
verkauft wird.
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An dem unteren Teil des Ochwenkzapfens 96 ist ein 'x#.urbelarm
112 befestigt, der sich in d -er entgegengesetzten ',-ichtung erstreckt wie
der Hiemenspannarm 102 und mit dessen äußerem Ende' eine Zugfeder 114'verbunden
ist. 'afie nachstehend beschrieben istg trachtet die Feder 1149 den rechten f.urbelarm
112 und mit ihm den Hiemensp , annarm, 102 und den bandspannarm 94. im Uhrzeigersinn
zu bewegen.
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der linken Spulennabe 361 und der L-cheibe 381 bestehendE
Die aus xi
Anordnung, die aus der Bandantriebsrolle.16 und der
Ubertragungsscheibe 761 bestehende Ano-rdnung und die aus'dem Treibriemen
801 und.der mechanischen Hegeleinrichtung 951 bestehende Anordnung
sind zu den.vors tehend beschriebenen, auf der rechten Seite vorgesehenen entsprechenden
Anordnungen spiegelbildlich. Jabei sind jedoch die-linke Hollenwelle 50'
und der Schwenkzapfen 961 kürzer, weil der linke Teil der Gehäused.ecke 401
knapp über der-unteren Lontageplatte 52 liegt. Auf der linken Seite fehlt
daher die obere üontageplatte 42 und sind jene T,eile, die auf -der rechten Seite
in der oberen Platte montiert sind,-in der unteren 21atte angeordnet. 3:,in und
derselbe aotor 68 treibt beide Bandantriebsrollen über einen Treibriemen
116, der um-Hiemenscheiben 118 herumläuft, die an den auf den beiden
--.ollen-viellen angeordneten Sch,.1;ungmassen- 72 vorgesehen Sand. .an kann
aber auch für jede Bandantriebsrolle einen eigenen iotor# verwenden. Ja die linke
Seite zur rechten spie:,elbildlich-istg -,vird die linke.Iibertragungsscheibe
761
von der linken Rollenwelle 501 im Uhrzeigersinn angetrieben, vährend
die linke Lbertragun,gsscheibe 76" gef#en eine -urehung im jegensinn des uhrzeigers
gehalten wird.
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,nachstehend wird die -##lirkungsv"reise der vorstehend beschriebenen
Teile der Vorrichtung anhand.der Fig.. 6 erläutert. Diese Figu:i# ist nur
schematisch. Sie ist. weder maßstabgerecht noch vollständig.
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Es sei zunächst angenommen, daß der Motor 68 so eingeschaltet
wird, daß er die Bändantriebsrollen 16 und 26 im Gegensinn des Uhrzeigers
dreht. Die rechte Bandspule 4 dient jetzt als Aufwickelspule und die linke Spule
-ls Abwickelspule, weil sich
das Band 8 von links nach rechts
bewegt. Zunächst sei die rechte-Hälfte des laufwerkes betrachtet. In der angenommenen'
Betriebsart ist die- Richtungskupplung 82 eingerückt, so daß die Übertragungss-cheibe
76 von der Hollezwelle 50 im Gegensinn des Uhrzeigers angetrieben
wird..Infolge der Drehung der Ubertragungsscheibe 76 erhält die Bandspule
6 von dem Treibriemen 80 einen Antrieb im Gegensinn des Uhrzeigers,
so daß das Band 8 auf die Spule 6 aufgewickelt wird.
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'Jenn sich die Aufwickelspule 6 zu schnell dreht, nimmt der
Bandzug zwischen der rechten Bandantriebsrolle 50 und der rechten Spule
6 zu. Infolgedessen wird der rechte Bandspannarm 94 gegen die 'lirkung der
Feder 114 im Gegensinn des Uhrzeigers verjchwenktg so daß der Bandzug abnimmt. ii-lit
dem Bandspannarm 94 bewegt sich auch der Rierhenspannarm 102 im Gegensinn des Uhrzeigers,-.so
daß der Yon der Rolle 108 auf den Treibriemen ausgeübte Druck nachläßt. Infolge
der Herabsetzung der Zugspannung des Treibriemens 80-nimmt dessen Schlupf auf der
ro-CD tierenden bbertragungsscheibe 76 zu, so daß die Drehzahl der Aufwickelscheibe
38 und der Aufwickelspule 6 abnimmt.
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1,7enn dagegen der Schlupf so groß ist, daß sich die Aufwickelscheibe
38 nicht schnell genug dreht-, nimmt der Bandzug zwischen der Bandan
. triebsrolle 26 und der Aufwickelspule 6 ab, so daß das Band
8 schlaff läuft. Der Bandspannarm 94 dreht sich dann im Uhrzeigersinn uni
den Schwenkzapfen 96, so daß das Band wieder gespannt wird; gleichzeitig
erhöht die Riemenspannrolle 108 die Zugspannung des Treibriemens
80. Infolgedessen wird
der Schlupf des Treibriemens
80 an der rotierenden Übertragungsseheibe 76 herabgesetzt und damit-die
Drehzahl der Aufwickeispule 6 erhöht. In der Praxis wird bald ein Gleichgewichtszustand
erreicht, in dem in dem rechten Bandteil eine gewählte Zugspannung aufrechterhalten
wird.
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Beim Betrieb in der Gegenrichtung werden die Bandantriebsrollen
16 und 26 im Uhrzeigersinn angetrieben, so daß die rechte Spule
6 als Abwickel-spule wirkt und das Band 8 von rechts nach links läuft.
Dabei bleibt die rechte Übertragungsscheibe 38 still stehen, weil sie von
der Richtungskupplung 84 gegen eine Drehung im Uhrzeigersinn gehalten wird. Das.von
der Abwickelspule 6'angezogene Band übt auf diese Spule ein Drehmoment aus, so daß
sich die Spule 6 dreht, wobei der Treibriemen 80 auf der stillstehenden
Ubertragungsscheibe 76 schlupft. Infolge der Reibung zwischen dem Treibriemen
8 und der Übertragungsscheibe 76 ist eine Bremskraft vorhanden, die
der Drehung der Bandspule 6
einen I.'iiderstand entgegensetzt und.zwischen
der Spule und der Bandantriebsrolle 26 einen Bandzug aufrechterhält. 'Jenn
sfeh die rechts angeordnete Abwickelspule zu schnell dreht, läuft das Band zu schnell
von der Spule ab und nimmt der Bandzug zwischen der Abwickelspule 6 und der
Bandantriebsrolle 26 ab. Infolgedessen dreht sich der rechte Bandspannarm
94 unter der Wirkung der Feder 114 im Uhrzeigersinn um den Schwenkzapfen
96
herum, damit das Band straffer gespannt wird. Mit dem Bandspannarm 94 dreht
sich auch der-Riemenspannarm 102 im Uhrzeigersinn, do daß die Rolle 108 stärker
gec.,en den Riemen 80 gedrückt und'dadurch der Riemenzug erhöht wird. Infolgedessen
wird die
Reibung zwischen der stillstehenden, re-chten,ibertragungsscheibe
76 und dem rechten Treibrierien 80 und-damit die Bremskraft erhöht,
so daß sich die Abwickelspule 6 langsamer dreht. j -ß der Bandzug Benn dagegen
die Bremskraft zu stark ist, so du.
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zwischen der rechts angeordneten *ib,#"ickelspule 6 und der
Bandantri--bsrolle 26 zu hoch wird, bewegt der Bandzug den Bandspannarm 94
im Gegensinn dös Uhrzeigers. Dabei be"#regt sich auch die-Riemenspannrolle
108 im Gegensinn des Uhrzeigers um den Sch::wenkzapfen 96, so daß
die Spannung des Treibriemens 80 und damit auch die Reibung zwischen dem
Treibriemen 80 und der stillstehenden Uhertragungsscheibe 76 und die
3remskraft herabgesetzt werden.
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Die linke Hälfte des Laufwerkes hat dieselbe 'Jirkungsweise wie die
rechte Hälfte. '"enn sich die Bandantriebsrollen 16 und 26
im Uhrzeigersinn
dreheng so daß die linke Bandspule 4 als Aufwickelspule dient, treibt die im Uhrzeigersinn
rotierende Bandantriebsrolle 16 über die linke Übertragungsscheibe
761 die Aufwickelspule 4 an. Die Drehzahl der Aufwickelspule wird gesteuert,
indem die Spannung des Treibriemens 801 in Abhängigkeit von der Zugspannung
des Bandes 8 zwischen der linken Bandantriebsrolle 16 und der linken
bpule 4 in der vorstehend fÜr die rechte Hälfte des laufwerkes beschriebenen ieise
verändert wird. Dabei werden natürlich der Landspannarm 941 und der Riemenspannarm
1021 zum Erhöhen der Drehzahl der Aufwickelspule im Gegensinn des Uhrzeigers und
zum Herabsetzen der -urehzahl im Uhrzeigersinn verschwenkt- Wenn die -bandantriebsrollen
16
und 26 im Liegensinn des Uhrzeigers rotieren,
so daß,die linke Spule 4 als Abwickelspule dient, hält die Richtungskupplung 84'
die linke übertragungsscheibe 761 geg-en eine.Drehung fest, so daß durch
die -,-'Leibung zwischen der Übertragungsscheibe 761
und dem Treibriemen
801 die Ab1.-jickelsPule 4 gebremst wird.
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Zur Regelung der -bremskraft wird die Bandspannrolle 1081 durch
die mechanische Receleinrichtung in Abhängigkeit von der Spannung des Bandes
8 bewegt.
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bei einer Abnahme der bandmenge auf der Abwickelspule und einer Zunahme
der bandmenge auf der iiuf#vickelspule muß die Drehzahl der Abwickelspüle zunehmen
und die Drehzahl, der Abwickelspule abnehmen. ilerner erfolgt eine ständige Abnahme
der Länge des Hebelarms, mit dem der Bandzug an der Abwickelspule angreift, während
ständig eine Zunahme der Länge des Hebelarms erfolgt, über den die Aufwickelspule
einen Zug auf das Band ausübt. TrotzIdem wird der bandzug relativ konstant gehalten,
vieil jeder 3andspannarm und die ihm zugeordnete Riemenspannrolle zusammen eine
Regeleinrichtung bilden, mit welcher die-auf die Aufwickelspule ausgeübte Bremskraft
und dau Dre-hmoment der Aufwickelspule in Abhängigkeit von dem Bandzug geregelt
werden.
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Gemäß Fig. 4 und 4a sind die Belastungsfedern 114 und 1141 durch einen
Verbindungshebel 120 verbunden, der in der Mitte zwischen den Angriffsstellen der
Federn 114 und 1141 durch ein ,4ie t 122 auf der unteren 21atte 52 schwenkbar
gelagert ist. Zwischen dem einen "nde des Hebels 120 und der iviontageplatte ist
eine dritte Feder 124 angeordnet-i welche die Belastungsfedern 114 und 1141
unter
Llug hält. iiie" -wedern 114 und 1141 bewe--en die 'u#"apfen 10
(D und'32
der .-,ühla'rme und die Eiemenspannrollen 108 und 1081 ge,en das -.DI#,nG
8 bzw. die Riemen 80 und 301. InfolLge der Verbindung der .:edern
114 und 1141 durch*den Hebel 1-20 sind die rechte und die linke Regeleinrichtung
95 und 95' so miteinander verbunden, daß eine Bewegung der einen Regeleinrichtung
eine Beviegung der anderen 'Legeleinrichtung beWirkt.
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Jetzt sei ",iieder die Fig. 6 b'etrachtet. enn sich das -band
beispielsweise von der linken eipule 4 zu der rechten Spule 6 bewegt und
infolge einer dnregelmäßigkeit an der linken Spule de-r Bandzug auf der linken beite
kurzzeitig erhöht wird, schwenkt der linke Bandspannarm-941 im uhrzelgersinn, so
daß die Zugspannung wieder herabgesetzt wird. Durch diese Bewegung Wird auf die
linke Delastungsfeder 1141 ein Zug ausgeäbt und der Verbindungshebel 120 im Uhrzeigersinn
ver,#---chvie-nkt, so daß die Zugspannung der rechten Belastungsfeder 114- und des
rechten Bandteils he#rabgesdtzt wird.
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lJenn dagegen der Bandzug auf der linken Seite kurzzeitig abnimmt,
-,3o daß sich dev linke Bandspannarm 94 ab#xiärtsbewegt, bewirkt die Federanordnung,
da'ß der rechte Bandspannarm 94 abwärtsge#-Ichwenkt und dadurch der Bandzug auf
der rechten Seite erhöht wird. Jede Bewegung des rechten Bandspannarms 94 be-#.-iirkt
in gleicher Weise eine Bewegung des linken Bandspannarms 94', so daß-bei jedem kurzzeitigen
Nachlassen des Bandzuges auf der einen Seite der Bandzug auf der anderen Seite schnell,
erhöht und bei jeder ki)rzzeitigen Zunahme des Bandzuges auf der
| einen Seite der Bändzuz- auf der anderen Seite ---chnell herab- |
| C> |
| gesetzt #--#,ird. Infolge die2er Anordnung werden die Bandzugwerte |
| C> CD |
| auf äntgegenge--etzten Jeiten des Laufwerkes aufeinander ab-,e- |
| stimmt. Es hat sich in der Praxis als möglich erwiesen, unab- |
| hängig von kurzzeitigen Veränderungen de-0 Bandzuges auf der |
| einen oder anderen Seite den Bandzug an der Abtasttr ommel
in, |
| wezentlichen konstant zu halten. |
| Die beiden mechanischen Regeleinrichtungen sind miteinander |
| C> |
| ferner durch eine Dämpfungseinrichtung verbunden, die am besten |
| in Fig- 4 und 5 gezeigt ist. Auf der Unterseite des
rechten |
| Kurbelarms 112 ist mit einem Zapfen 128 ein Dämpferhebel
126 |
| schwenkbar gelagert. Der Zapfen 128 durchsetzt die Hitte
des |
| Hebels 126 und des Kurbelarms 112. Eine langgestreckte,
#,;tarre |
| CD |
| c2! |
| Stange 130 i,#t am einen Ende bei 131 mit dem
Ende des Eiebels |
| 126 verbunden. Die "-3.tange i.-,t im Bereich des Angriffspunktes |
| der Belastungsfeder 114' mit der linken Regeleinrichtung ver- |
| bunden. J:,#in #;toßdämp.fer 1i2 besitzt einen Kolben 134,
der mit |
| dem enderen -,-'J'nde des Dämpferhebels 1296 verbunden
ist, und einen |
| Zylinder 136, Ü-er durch ein Tragstück 138-mit der unteren
',Ion- |
| tageplatte 52 des Chas,1-,is fest verbunden Der Stoßdämpfer |
| 132 dämpft eine Bewegung des Kolbens 134 nach rechts
in ---ölig. |
| 4 und 5 und gestattet eine freie Bewegung des Kolbens
nach |
| links. Derartige einseitig #,-,rirkende Stoßdämpfer sind bekannt |
| und genormt im 1'1,'an(Iel erhältlich. Ihre Ausbildung wird,daher |
| nicht ausfUhrlich beschrieben. |
| Wenn sich der -rechte Bandspannarm-94 zum üpannen des Bandes
im |
| Uhrzeigersinn bewegt und daher auch der rechte IX-urbelaria#
112 |
| irr, 'Lihrzeiger"inn sclr#ienk-t, be-,äegt sich der Schwenkzapfen
12u |
| in Pig. 4 und 5 nach links. Da :Jich der Kolben 154
in dem |
| 2:ylinder 136 frei nach links beviegen -..iird der Dämpfer- |
| hebel 126 nur im des Uhrzei--rers -um die-Anlenkc-,telle |
| 131 an der '.'tange 130 verschvienkt, die .'-.tan.-1,e
e-b--r nicht "Ter- |
| schoben. '.#'enn sich dage--en der linke Bandspannar#-ii zul.i
. pan- |
| nen des Bandes im Gegensinn des Uhrzeigers be-..ie;--.'" wird
die |
| Stan-e 130 von dem linken il"urbelarm 112 nach rechts
be-,-.,e;r7t. ja- |
| durch vi-Ird jedoch nur der Dämpferhebel 126
im Gegensinn des |
| Uhrzeigers um-den Schwenkzapfen 128 bewegt, aber keine
lirk-ung |
| auf die rechte Regeleinrichtung aus--7edbt, der |
| tD |
| kolben 134 sich nach linIcs be#,-ieg'u. |
| A - enn 3ich dagegen bei einer hrhöhung des Eandzuges
der rechte |
| Bandspannarm 9-4 schnell im Gegensinn ".Les UIL--zeigers von
##em |
| Band. weg beviegt, s-ch enkt der rechte- #-'.U.-belar##p 112
im Gegen- |
| sinn des Uhrzeigers, so da3, der Schwenkzapfen 128 nach
recht-s |
| be#.#iegt #-"ird. Dp. der i.-olben 154 der be#,ie" ung
nach rechts einen |
| -iderstand -ntge--ensotzt, seh-#..--ienkt der #)är-pf--rliebel
126 im |
| Gegenbinn des Uhrzeiger"-. um das Ende 140 des -,z#--O-lbens
134, so |
| daß die starre otanjL;-e 13U nach recht-:- gezogen wird.
Durch die |
| C> |
| Bewegung aer #Stange nach rechts wird die linke Regoleinrichtung |
| .im-Gegensinn des,uhrzeigers versch-.",renkt, so
da3 del, linke -Land- |
| spannarm 0341 den D'and zug und damit aLicl #,Ilie Zug-,pannung
des |
| linken Treibriemens 801 erhöht und die Aufwickelspule
4 be- |
| schleunigt wird. "*enn sich dage-ben der linke Bandspennarm
941 |
| bei einer schnellen Erhöhung des -bandzuges auf der linken
Sei-- |
| t(##_s(#hiiell-im Uhrzeigersinn bewegt, wirddie Stange
130 nach |
| links verschoben. _#a der i.Lolbe.". 154 einer -üel;iegiing
nach rechts |
| einen i-ider,-,l,#-ind entf#---;,_-"-,Dnsetzt, --rcht sich
der Däin-Pferliebel |
| 126 ii- .-1i-"zc-iizersinn um das i,olbei-lpnde 140
herum, bo da.-3 der |
| z--pfen 128 und die rc-cht.(:-3 tc-uere4ilriel--tun.#-
im uhrzei- |
| CD |
| -ersinn #,_ver,eil, ."er Dan.,zug auf de, rechten Seite er- |
| höht und die rechte Spule be.chleunizIt wird. |
| Die dämpfend wirkende Verbindungseinrichtung ist beim Inbetrieb- |
| setzen oder Ulästeuern des !3andlauf"-.erkes vo--teilhaft.
aenn das |
| gung von links nach rechts plötzlich |
| -jand z.". nac#" einer Bewe" |
| um-esteuert wird, verhindert das #3eharrungsvermögen, des Eauf- |
| werkes, da."-die rechte Bandspule sofort umgesteuert wird und |
| die II',unktion einer Abwickels-.#Dule- übeTnimm.t. Lie auf
der rechten |
| #,eite befindliche Abwickelspule bewegt sich entweder noch
im |
| GeE,eiq..2inn de-, 'ihrzeigers oder nicht schnell genug.im
Uhrzeigsr- |
| sinn, so da!3 der 1#andzug auf der rechten Seite schnell
zu- |
| nim,.it. -Lnfolgedessen wird- die recIlte ---.e--eleinrichtung
05 und |
| übew die Dänpfungseinrichtung auch die linke Regeleinrichtung |
| 95' im Gegensinn des Uhrzeigers verschwenkt. Die linke
Band- |
| spule, die jetzt als ;#.uf"-,.,ickels-Pule wirken soll,- ist
aber no'ch |
| -nicht vollständig von der -ulrehung im Gegensinn des Uhrzeigers |
| in,die Drehung im UhrZeigersinn bzw. aus der Abwickelspulen- |
| funktion in die Aufwickelspulenfunktion umgesteuert worden. |
| Die linke Regeleinrichtung wird jedoch von der -\Terbindungs- |
| stange 130-im -%X'egensinn des Uhrzeigers versch",ienkt, so
daß |
| die Zugspannung des linken Treibriemens 801 erhöht und
unter |
| der idirkung der im Uhrzeigersinn rotierenden -u--bertragungs- |
| .,cheibe 761 die Umsteuerüng der linken c)pule beschleunigt
vTird. |
| Der im Gegensinn des Uhrzeigers verschwenkte, linke Bandspann- |
| arm erhöht den auf der linken #3eite infolge der verzögerten |
| Umsteuerunc der Spule herabgesetzten Bands.ug. |
| CD |
| Durch das gedämpfte Verbindungssystem wird somit bei der Um- |
| steuerung oder beim inbetriebsetzen oder Anhalten des Lauf- |
| werkes ein glatterer -iber"--,ang erzielt. Ferner wird das
Lauf- |
| werk durch den Stoßdämpfer 132 stabilisiert, so daß
die liegel- |
| einrichtungen bis zum,-.11:3#irre.ich.en des Gleichgewichtes
nicht zu |
| lenge pendeln. |
| CD |
| Jenn die Anstellbewegung eine.-3 der beiden Bandspannarme an
das |
| Band nicht wie beim Inbetriebsetzen oder Umsteuern des Lauf- |
| werkes relativ schnell, sondern langsam erfolgtg dämpft der |
| .#itoßdämpferkolben 134 die Bewegung. Der Lolben bewegt sich
da- |
| gegen in den Zylinder 1i6 unter Aufnahme der Bewegung
langsam |
| nach rechtG, so daß die Verbindungsstange 130 die andere
Regel- |
| einrichtung nicht verschwenkt. |
| Die Länge a jeden r,-urbel-ärm-s-112 und 112 --u-nu#d-e-s-#Dämpferhebels- |
| 126 beträgt das Doppelte des--Abstandes-b-zwis-chen
dem,-rechaten |
| Schwenkzapfen 86 und -dem SchvTenkzapfen 128
des Däulpferhebefs.------ |
| Der Abs-ta-nd-ly-l---t--,--,leich dem Abstand b zwischen
dem bchwenk- |
| zapfen 128 des Däinpferh#-b-e-ls-ünd--aer-St-ange--1-3-0.----'YV-enn--da-he--r------ |
| -au-f----a-en linken i,-urbelarm 1121 ein -ürehmoment 11.a
im Uhrzeiger- |
| -sinn ausgeü#btv#lird, hat die auf die Stange 130 und
auf das Ende |
| 131 des Dämpferhebels 126 ausgeübte Kraft den
Viert 11. Wenn da- |
| ge.en dasselbe Drehmoment f.a oder F.2b im Gegen,-inn
des Uhr- |
| zeigersauf den rechten Kurbel.arm 112 ausgeübt wirdg
hat die |
| auf den Schvienkzapfen 128 ausgeübte Kraft den 'Jert
2-21. Beim |
| Ausüben eines gegebenen Drehmoments auf den rechten Sch-wenk- |
| Zapfen 96 ist daher -die auf den "3)ch#rienlczap-L'en-
128 ausgeitbte |
| Kraft doppelt so groß wie die Kraft, die auf Ulie Verbindungs- |
| stelle 151 ausgeübt ."iird, wenn dasselbe Drehmoment
--7.uf den |
| linken chl"ienkzapfen ausgeübt wird. Der Elebelarm zwischen
der |
| Verbindungsstelle 151 und dem c,;toi3dämpfiar ist jedoch
doopelt |
| so lang der Hebelarm zv"rischen dem Schwenkzapfen
128 und |
| Gem #;toßdämpfer, so daß bei einem gegebenen Drehmoment immer |
| dieselbe Kraft auf den Stoßdämpfer ausgeübt #,--iird, unabhängig |
| davon, ob das Drehmoment auf den Schivenkzapfen 96 oder
den |
| -'chwenkzapfen 0.61 ausgeübt wird. Der Stoßdämpfer setzt
daher |
| der Bewegung beider Reggleinrichtungen denselben -,11iderstand |
| entgegen. |
| G |
| Fig. 7 und 8 zeigen eine andere Ausführungsform
der Erfindung. |
| Diese Ausführungsfo--M unterscheidet sich von d--r AusfUhrungs:- |
| CD |
| form nach Figg. 1-.6--vor allem dadurch, daß anstelle
von zwei |
| e |
| :::Ua-n-d-a-n--tr- #e-b-arollen nur eine einzige Bandantr i#7er-Wen__: |
| ------------------ |
| --det-W*- |
| Gemäß'Fig. 7 ist die Bandantriebsrolle 200 auf einer
vertikalen |
| 'Jelle 202- montiert, die drehbar in Kugell-a-ge#rn-2,314#gelagert
ist |
| Die Kugellager 204 sind in einem rohrförmigen Lagergehäuse
20(#- |
| angeordnet. Dieses besitzt einen Flansch 208, der an der-ilon- |
| tageplatte 210 de,-" Chas.sis anliegt und an die-.-ier#-l#-1-atte
be'- |
| festigt ist. In der ',.iähe des oberen _',ndes der Hollenwelle
202 |
| ist eine Richtungskupplung 212 angeordnet, mit deren Hilfe |
| eine obere ibertragungsscheibe 214:.auf der '-,Velle montiert
ist. |
| Die* Kupplung 212 gestattet eine Drehung der 'L'Lol'! enwelle
202 |
| im Gegensinn des U.,-.rzeic-ers unabhänr-,i g von de.r
'.bertragung-.,- |
| scheibe 214 und bewirkt eine '1,-#itnahme der #J-bertragungs2cheibe |
| 214 durch die ----",ollen#ifelle 202, vienn sich diese im Lihrzeiger- |
| sinn dreht. ziv."ischen einem Bund 218 der -u'ber-'u-ragungs--cheibe |
| 214 und dem Lagergehäuse ist- eine z-.;eite I`#lichtungskupplung |
| CD |
| 216 angeordnet, die eine» Drehung der oberen -L'iber-tragun#rsschei- |
| be im Gegensinn des Uhrzeigers -verhindert-. |
| Auf dem unteren Teil der Rollenwelle 202-is-t eine untere -,7ber- |
| tragungsscheibe 220 mit li'.ilfe einer -Richtungskupplung 222
mon- |
| tiert, die eine Drehung der -"#,;oll-en#rielle im Jhrzei-ersinn
un- |
| abhängig von der unteren "bertragungssgheibe 220 gestattet
und |
| eine iiIitnahme der unteren #bertragungs-scheibe durch die
im |
| Gegensinn-des Uhrzeigers rotierende Rollenwelle be,.#rirkt.
Zwi- |
| sehen der unteren-lUfbertragungsscheibe 220 und dqm iiagergehäuse |
| -2#0( ist#--eine weitere Richtungskupplung 224 angeordnet,
C-Lie eine |
| Drehung |
| 'er unteren ubertragungsscheibe im Gegensinn des Uhr- |
| zeigers verhindert. |
| Die linke--Bandspüle 226 ist auf einer Habe 228 aufgesetzt
und |
| drehfest mit ihr verb--Mden. Von der 1,1 abe
228 ab#.,iärts erstreckt |
| sich eine "jelle 230, die drehbar in nicht gezeigten
Lagern |
| eines Grleitlagergehäuses 252-gelagert ist. Das La17ergehäuse |
| 2i2 i--,#t mi# einem Flansch 254 an der 1.Iontageplatte 210
befe- |
| #,tigt.....it der ,elle 230 i.-,t-eine.Bandsp ulens
cheibe 256 ver- |
| -bun(,','#-,n, die durch einen Treibriemen 238 r.,iit. der
oberen #lbertra- |
| gungsgciieibe 214 verbun,Len ist.- |
| Die rechte Bz"nCi#"1)iile 240 ist -1)enf,##ll"-# drehfest mi-t
einer |
| 'leitlagergehäuse 244 dreh- |
| -.abe 24-2 verbunde-,i die in einem CT |
| bar :#,elage2t ist. ---)as Gehäuse 244 ist auf _ier 1.Iontageplatte |
| 210 be-L'estig-1*. Die rjehte Spulen,.7iolle 246 durchsetzt
das Gleit- |
| la--er,#eIlit)se 2-44 ulid'4L t "--.n unte,-en -3nde drehfest
mit |
| iner .pizleiiah4.--,"ieb,-#sclieibe 248 verbunden. Die --pulenantrieb;,- |
| ,-2olie-Ibe 248 un- die untere -.#bz-,rtracun,-r-sci--ei.be
220 sind dui-C'L-i |
| u |
| einen um -;ie heruinlaufcn-d#M Treibriemen 25;0 vei-1)un,V-,.en. |
| de" |
| _#ollein-"elle ist ein -.1:1>lektromoto:-# verbun,-"en, der
in ge- |
| ei-,neter 'Teise an dem Chassis b--fe--tigt ist und die -.Eollen- |
| welle wahlweise in der einen oder analeren ---icht".ing dreht. |
| `ig ö' i-3t auch die ':ölig. 8 keine Konstruktions- |
| "#benso wie die |
| zeichnuni-, ze i"-t :ie nur schemü.tisch die_P--unktions- |
| bezi-e.'Liungen- z",ji--#,clien den verichiedenen Teilen. Gemäß-
Fig. 8 |
| eInric-Iatung 252 bzw. |
| besitzen die linke und die rechte |
| 2#i4 je einen _i3and"pan-iiarm 256, einen Riemenpannarm
258 und |
| eine --##.iemenäpannrille 260. Die ',irkungsve,rbifidung>der
Regel- |
| einrichtungen 252 und 254 mit den Ti;-ei'briemen
238 und 250 und |
| dem band 262 ist im viesentlighen-dieselbe wie in der
Ausfüh- |
| rungsform nach den !Figuren 1 bis 6. |
-aenn sich die Bandantriebsrolle 200 beim-Vorlauf im Gegensinn des Uhrzeigers dreht,
verhindert die -Hichtungskupplung
216
eine Drehung der oberen Ubertragungsseheibe
214 und wird die links angeordnete Abwickelspule
226 durch die Reibung zwischen
demlinken Treibriemen
258 und der stillstehenden, oberen
tragungsscheibe
214 gebremst. Die Bremskraft wird von der linken Regeleinrichtung
252 in
2..bhängilvkeit von dem jandzug Luf der linken Seite in der -vorstehend an'L--land
der Jliguren r
1 - 6 beschriebenen `%-leise zesteuert. 'Gleichzeitig wird
die untere bertragungsscheibe 220 -von-der Hichtungskupplung 222 im Gegensinn des
Uhrzeigers angetrieben, so daß mit 1--,ilfe des CD rechten Treibriemens 250-die
rechts angeordnete Aufwickelspule 24U angetrieben wird. Die Zugspannung des rechten
Treibrie.Mens. 250 wird von der rechten -,1,1.e.. -eleinrichtung 254 in Abhängigkeit
von dem Bandzug auf der rechten Seite in der vorstehend beschriebenen "-eise gesteuert.
-
iienn sich die bandantriebsrolle 200 im 'Uhrzeigersinn dreht, so daß
die Ab#,-iickelspule rechts und-die Aufwickelspule links angeordnet ist, steuert
die Regeleinrichtung 252 liber den linken Treibriemen 2-98 die,£'-Lntriebsd,-ehzahl
der linken Spule in i£bhängigkeit von dem Bandzug und die RLegeleinrichtung 254
über den rechten Treibriomen 25U die auf die rechte Bandspule ausge-Ubte Bremskraft.
-
"iie in Fig. 8 schematisch dargestellt ist, bei#litzt die Ausführungsform
nach Fig. 7 und 8 ferner ein elastisches Verbindungssystem 264 und
ein dämpfendes Verbindungssystem 266. Oiese Systeme haben dieselben Ilunktionen
wie*die anhand der Figuren 1 - 6 beschriebenen. 'v'-eränderungen des Bandzuges
auf-einer Seite beeinflussen daher die#Regeleinrichtung für die entgegengesetzte
Seite wie in der vorstehend beschriebenen Ausfährune;-sform.