DE157281C - - Google Patents

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DE157281C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J5/00Mechanical working of cork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 157281 KLASSE 3Sg.
Korklagen bestehen.
° 14. Dezember 1900
Es ist bekannt, bei der Herstellung undurchlässiger Korkscheiben (Dichtungseinlagen) zwei oder mehrere dünne Korklagen mit zueinander versetzten Poren unter Zwischenlage eines Bindemittels zu einer Platte zu vereinigen, aus welcher die runden Korkscheiben ausgeschnitten werden. Diese Platten würden bisher gewöhnlich derart hergestellt, daß man auf eine stärkere Grundplatte beiderseits je eine Deckplatte aufklebte und sodann die Platten durch Pressen vereinigte. Ferner ist es bekannt, wasserundurchlässige Gegenstände derart herzustellen, daß Korkabfälle mittels eines geeigneten Bindemittels zu Blöcken beliebiger Form verarbeitet werden, aus denen die Gegenstände herausgeschnitten werden können. Beim Erfmdungsgegenstand wird eine größere Anzahl von Korkscheiben, deren Stärke etwas kleiner als die halbe Stärke der herzustellenden Korkscheibe ist, unter Zwischenlage von Bindemitteln zu einem Block vereinigt und sodann der Block durch parallele, durch jede zweite Korkscheibe geführte Schnitte in Platten zerlegt. Dies hat den Vorteil, daß es bei derselben Stärke der zu erzeugenden, aus drei Lagen zusammengesetzten Korkscheibe nicht mehr erforderlich ist, Korkscheiben anzuwenden, welche bloß ein Drittel oder ein Viertel der Korkscheibenstärke besitzen; die dünnen Deckplatten werden nämlich bei dem verbesserten Verfahren durch Zerschneiden einer Korkscheibe erhalten. Überdies genügt ein einziges Pressen zur Herstellung einer größeren Anzahl von Platten. Infolge der Nachgiebigkeit des Blockes und der Anwendung stärkerer Korkscheiben durchdringt das Bindemittel die einzelnen Korklagen nicht mehr vollständig, so daß die Platten nach dem Zerschneiden des Blockes reine Korkflächen zeigen und das Bindemittel mit dem Inhalt des abzudichtenden Gefäßes nicht in Berührung kommt.
In beiliegender Zeichnung zeigt
Fig. ι den Block,
Fig. 2 die zusammengesetzte, durch Zerschneiden des Blockes erhaltene Platte,
Fig. 3 und 4 zwei Korkscheiben.
Die Korkrinde wird in dünne Korkscheiben 2 geschnitten, deren Stärke etwas kleiner als die halbe Stärke der herzustellenden zusammengesetzten Korkscheibe ist. Die Scheiben 2 werden unter Zwischenlage eines Bindemittels 3 (wasserdichter Kitt) zu einem Block vereinigt, und zwar dreht man die
einzelnen Lagen beim Aufeinanderlegen derart, daß die Poren nicht übereinander liegen. Der Block wird dann unter eine Presse gebracht und unter Druck mit oder ohne An-Wendung von Hitze ausgetrocknet, bis die Lagen fest miteinander durch den wasserdichten Kitt verbunden sind. Durch parallele, durch jede zweite Korklage geführte Schnitte wird der ausgetrocknete Block in ίο Platten (Fig. 2) zerlegt, von denen jede, mit Ausnahme der ersten und letzten Platte, aus drei Lagen besteht. Aus diesen Platten werden schließlich die Korkscheiben (Fig. 3 und 4) in der üblichen Weise ausgeschnitten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Kork scheiben, die aus mehreren zusammen- < geklebten Korklagen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine größere Anzahl von Korklagen, deren Stärke etwas kleiner als die halbe Stärke der herzustellenden zusammengesetzten Scheiben ist, zu einem Block vereinigt und den getrockneten Block durch parallele, mitten durch die Korklagen geführte Schnitte in Platten von gewünschter Stärke zerlegt, aus denen die Scheiben in bekannter | Weise ausgeschnitten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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