DE157124C - - Google Patents

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DE157124C
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piston
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casting
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

PATENTAMT.
ΛΙ157124 KLASSE 15 c.
\^orliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Gießen von Stereotypplatten und bezieht sich auf Verbesserungen der den Pumpenkolben bewegenden Maschinenteile.
Die Erfindung bezweckt, die die Pumpe bewegende Vorrichtung in solcher Weise zu verbessern, daß die Gießkammer während jedes Arbeitsganges vollständig mit Metall gefüllt wird; sie macht es möglich, das
ίο Metall, nachdem es in die Gießkammer gepumpt worden ist, in solcher Art zusammenzupressen, daß die Außenfläche der Stereotypplatte genau und gleichmäßig hergestellt wird und daß etwaige undichte Stellen wieder ausgefüllt werden.
Die Erfindung umfaßt eine Pumpenantriebsvorrichtung, bestehend aus einem Daumen, durch welchen dem Kolben zuerst die Bewegung erteilt wird, die das Metall auf die vorteilhafteste Art in die Gießkammer fließen läßt, und die ihm sodann eine langsame Bewegung erteilt, durch welche der nötige Druck auf das Metall ausgeübt wird. Die Erfindung umfaßt ferner eine Vorrichtung, in welcher der die Pumpe in Bewegung setzende Hebel so verstellt werden kann, daß der Kolben der Pumpe je nach Bedürfnis schneller oder langsamer bewegt wird.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung für die Pumpe für das geschmolzene Metall, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 zeigt Zubehörteile der Pumpe in Draufsicht.
Die Pumpe P ist in dem Schmelzgefäß 60 an der neben der Gießkammer liegenden Seite angebracht. Diese Pumpe besteht aus einem Zylinder 66, von dem sich ein Rohr 422 nach oben erstreckt. Das Auslaßrohr 422 reicht bis über den Spiegel des in dem Gefäß 60 befindlichen Schmelzgutes. Zwisehen dem Auslaßrohr 422 und der Gießkammer ist ein Verbindungsrohr T eingeschaltet. Die zur Verbindung der Pumpe mit dem Rohr T dienenden Teile liegen oberhalb des Spiegels des in dem Gefäß 60 befindlichen Schmelzgutes; die Pumpe kann mithin bequem auch dann zwecks Vornahme von Reparaturen o. dgl. herausgenommen werden, wenn das Schmelzgut sich in geschmolzenem Zustande befindet. Zur Gradführung dient ein Gleitstück 67, welches in senkrechten Führungen beweglich ist. An diesem Gleitstück hängt die Kolbenstange 68, deren unteres Ende den Kolben 69 trägt, welcher zweckmäßig aus Guß oder einem sonst geeigneten Metall besteht und mit einer oder mehreren Ringnuten versehen ist. Diese Nuten dienen zur Abführung von Schlacke und sonstigen Unreinigkeiten. Die untere Fläche 424 des Kolbens ist abgeschrägt. Hierdurch wird erreicht, daß bei Abwärtsbewegung des Kolbens die unter ihm befindliche Schlacke, da sie leichter als das Schmelzgut ist, nach der Seite des Kolbens hin abfließt. Der obere Teil 425 des Pumpenzylinders 66 ist nach innen zu verjüngt gestaltet, um ein Ansammeln von Schlacke oder sonstigen Unreinigkeiten in dem oberen
Zylinderteil zu verhüten. Die Mündung dieses verjüngten Zylinderendes bildet gleichzeitig die Einlaßöffnung 90; sie ist mit einem Ventil 91 versehen, welches den Austritt von Schlacke und Unreinigkeiten gestattet.
Die Kolbenstange 68 ist durch einen Zapfen mit einem Gelenkglied 70 verbunden, dessen oberes Ende durch einen Zapfen 71 an den doppclarmigen Hebel 72 angelenkt ist, dessen Achse 73 in dem Maschinengestell gelagert ist. Die Antriebswelle 74 trägt die Hubscheibe J für den Antrieb der Pumpe. In einer Nut dieser Hubscheibe läuft die Rolle 75, die an einem Hebel 76 angebracht ist, welcher durch eine Stange jy und den Arm 78 mit einer Welle 79 verbunden ist. Letztere trägt einen rahmenförmigen Hebel 80, der durch einen Zapfen 81 mit einem doppelarmigen Glied 82 verbunden ist, dessen Arme 83 mit Zugstangen 84 zusammenwirken, deren Enden durch Zapfen 85 mit dem Hebel 72 in Verbindung stehen. Der Zapfen 85 gleitet in einer Schleife 86. Auf die Stangen 84 sind Federn 87 aufgeschoben, deren Spannung durch Muttern 88 regelbar ist. Die Enden der Stangen 84 sind durch ein Verbindungsstück 89 miteinander verbunden.
Der Hebel 80 ist mit dem Teil 82 einstellbar verbunden, wodurch es ermöglicht wird, dem Preßkolben einen größeren oder kleineren Hub zu erteilen, um mehr oder weniger Metall in die Gießkammer einzupumpen. In dem rahmenförmigen Hebel 80 ist ein Gleitstück angeordnet, das einen Stift 81 trägt, welcher den Hebel 80 mit den beiden Armen des Teiles 83 verbindet. Das Gleitstück ist durch Schrauben 428 einstellbar, die mit Muttern 429 versehen sind.
Durch diese Einrichtung" kann der Hub des Pumpenkolbens für den vorbenannten Zweck eingestellt werden.
Die zum Antrieb der Pumpe dienende Hubscheibe J hat eine eigenartige Gestaltung in der Weise, daß bei einer Drehung derselben von dem Radius 434 bis zu dem Radius 435 der Arbeitshub des Kolbens erfolgt, der das Schmelzgut in die Gießkammer befördert. Bei der Drehung der Hubscheibe von dem Radius 435 bis zu dem Radius 436 erfolgt eine geringe Aufwärtsbewegung des Kolbens, da die Größe des Radius etwas zunimmt. Infolgedessen erteilt die Hubscheibe dem Pumpenkolben zunächst einen schnellen Hub, um das Schmelzgut in die Kammer zu befördern, und alsdann eine langsame Bewegung, welche ausreichend ist, um den Druck während des Erstarrens der Platte aufrecht zu erhalten. Hierdurch wird ein scharfer Abdruck auf der Platte erzielt. Bei der Drehung der Hubscheibe von dem Radius
436 bis zu dem Radius 437 wird der Kolben bis zu der für den nächsten Arbeitsgang erforderlichen Stellung gesenkt. Während der Drehung der Hubscheibe von dem Radius
437 bis zu dem Radius 434 bleibt der Kolben in seiner tiefsten Stellung, so daß eine neue Beschickung in den Pumpenzylinder einfließen kann.
Bei der praktischen Ausführung der Maschine beträgt der Winkel zwischen den Radien 434 und 435 900, zwischen 435 und 436 iio°, zwischen 436 und 437 700 und zwischen 437 und 434'900.

Claims (1)

  1. 75 Patent-Anspruch :
    Einrichtung zum Gießen von Stereotypplatten mit einem mittels eines Steigrohrs mit der Gießkammer verbundenen, in einem Schmelzgefäß befindlichen Zylinder und einem in diesem beweglichen Kolben zum Einpumpen des flüssigen Metalls, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkolben derart durch eine Hubscheibe o. dgl. angetrieben wird, daß er zunächst eine rasche Bewegung zwecks Einpumpens von geschmolzenem Metall in die Gießkammer erhält und alsdann langsam in gleichem Sinne weiter bewegt wird, um den Druck in der Gießkammer während des Erstarrens gleichmäßig zu erhalten, worauf der Kolben in seine Anfangsstellung zurückkehrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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