DE1569472B2 - Verwendung einer Polystyrollösung zum Wasserdichtmachen und Verstärken von Papier oder Pappe - Google Patents

Verwendung einer Polystyrollösung zum Wasserdichtmachen und Verstärken von Papier oder Pappe

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Description

(1) Xylol 5 kg
Methylenchlorid 1 kg
Weichmacher . .0,03 kg
Polystyrol 1 kg
(2) Xylol ..".' 8kg
Perchloräthylen 3 kg
Polystyrol ..... 1 kg
auflösend wirkende
Lösung (Lösungsmittel)
auflösend wirkende
Lösung (Lösungsmittel)
Die vorstehend angegebenen Polystyrol-Grundlösungen werden je nach ihrem Verwendungszweck, vorzugsweise nach dem Verdünnen mit einer zusätzlich auflösend wirkenden Lösung (Lösungsmittel), verwendet.
Die so hergestellten Polystyrollösungen lassen sich in wirksamer Weise sowohl für die Verarbeitung von Papieren, für die Verstärkung von Wellpappe als auch für die Verklebung, Abdichtung und Verstärkung von sonstifen faserartigen Produkten verwenden. Die Polyfty Ollösung kann ferner durch Zugabe eines bestimmten Farbstoffes gefärbt werden.
Werden die erfindungsgemäßen Polystyrollösungen beispielsweise zur Verstärkung von Wellpappe verwendet, dann ist die vorstehend unter (1) angegebene Lösung vorzuziehen, die mit einem Weichmacher zur Erhöhung der Kerbschlagzähigkeit, Bruch-, Druck- und Biegefestigkeit versetzt wurde. Zur VerTabelle I
Stärkung einer Wellpappe werden beispielsweise 7 kg der Polystyrol-Grundlösung mit 8 kg der auflösend wirkenden Lösung (Lösungsmittel) vermischt; die Pappe wird 50 Sekunden lang in die Lösung eingetaucht und anschließend 20 Stunden lang getrocknet. Dabei erhält man eine zähe Wellpappe.
Vergleichsbeispiel 1
Bei verschiedenen Prüfungen, die an der Wellpappe
ίο vorgenommen wurden, die mit der Polystyrollösung erfindungsgemäß behandelt worden war, hat sich gezeigt, daß diese verstärkte Pappe billiger ist und bessere Eigenschaften besitzt, als die bisher hergestellten ähnlichen Pappen.
Dabei wurden die Bruch- und Kerbschlagfestigkeiten von zwei Wellpappen bestimmt, die aus einer äußeren Schicht, einem Kern und einer inneren Schicht bestanden; eine der beiden Pappen war mit der Polystyrollösung erfindungsgemäß verstärkt worden, während die andere nicht behandelt worden war. Ferner wurden die Druckfestigkeiten von zwei Kartons mit einer Abmessung von 585 X 290 χ 273 mm bestimmt, von denen der eine aus einer verstärkten Wellpappe und der andere aus einer handelsüblichen Wellpappe hergestellt worden waren. Die bei diesen Prüfungen erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammengefaßt:
Zahl der Probestücke
Verstärkt
1 2
Nicht verstärkt
1 2 3
Druckfestigkeit Maximum 14,4 14,1 14,4 10,4 10,8 11,0
(cg/cm2) Minimum 12,6 12,6 12,5 8,0 8,2 8,1
Durchschnitt 13,4 13,3 13,2 9,38 9,17 9,38
Gesamtdurchschnitt 13,3 9,31
Kerbschlagzähigkeit Maximum 73,0 74,0 74,0 54,0 58,0 54,0
(kg/cm2) Minimum 65,0 67,0 66,0 47,0 48,0 48,0
Durchschnitt 69,4 69,4 70,1 51,1 54,8 51,9
Gesamtdurchschnitt 69,6 52,6-
Druckfestigkeit Druckbelastung (kg) . ; .- 480 540 480 270 300 270
Ausmaß der Eindrückung (mm) , 16 14 15 14 18 16
r Durchschnittliche Druckbelastung , 500 kg 247 kg
Durchschnittliches Ausmaß 15 mm 16 mm
der Eindrückung ι'·· '■■';''■'
Bemerkungen: ';:- ' ':'-J-
(1) Aufgetragene5'Menge .......;. 60 g/m2 "
(2) Wassergehalt Verstärkt . .-'·.. ;■/ 10% :; l-'· ; ;/ . r "?? nicht verstärkt.. 1,5% V;.;
Darüber hinaus wurde eine Lösung nach einem Verfahren der Japanischen Pharmazeutischen Gesellschaft geprüft, die durch Auslaugen der Oberfläche der verstärkten Pappen? mit 2 ml einer 4°/0igen Essig·^ säure; pro lern2; Oberfläche: erhalten worden wan Dabei wurde festgestellt, daß diese Lösung keine arsenhaltige Substanzen, kein Blei und keinen Formaldehyd enthielt.
Vergleichsbeispiel 2
Zum Nachweis des erfindungsgemäß erzielten technischen Fortschrittes gegenüber dem Stand der 'Technik wurden Papierprüfstücke in Polystyrol- lösungen eingetaucht, die als Lösungsmittel entweder .■;;Λnur.·-.eine einzige Verbindung (Stand der Technik) oder; ein Lösungsmittelgemisch (erfindungsgemäß) enthielten. Dann wurden die Eigenschaften der so behandelten Papierproben (Zugfestigkeit, Reißfestigkeit, Biegefestigkeit) miteinander "verglichen."
A) Durchführung der. Versuche . , ; f
?.öl. Prüfstücke: ein 20 χ.25 cm großes Stück aus .mittelstarkem Papier zur Verwendung als Wellpappe "(Gewicht 145"g/m2). ,'"""
2. Prüfverfahren: das Prüfstück wurde etwa 15 bis 20 Sekunden lang in eine Polystyrollösung eingetaucht, die eine der nachfolgend angegebenen Zusammensetzungen aufwies, dann wurde das Prüfstück aus der Lösung herausgezogen, mit einer Quetschwalze aus-
gedrückt, 24 Stunden lang getrocknet und dann untersucht. ,
3. Meßwerte: Maximum, Minimum und Mittelwert der Messung bei jedem der 10 Prüfstücke und Zunahme gegenüber dem nicht behandelten Papier mittlerer Stärke.
4. Verwendete Lösungsmittel:
Lösungsmittel ;·'"■.
HMethylenchlorid/XyloPA* Erfindungs- Perchloräthylen/Xylol
gemäß ~Methyläthylketon/Xylol
Gewichtsverhältnis
1/5
1/5
Vergleichsversuch
_1-Komponenten-Lösungsmittel ρ Xylol
—— Methyläthylketon
— Perchloräthylen
nicht behandeltes Papier "mittlerer Stärke
B) Prüfergebnisse
Die bei den durchgeführten Vergleichsversuchen erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II zusammengestellt.
C) Zusammenfassung
1. Die erfindungsgemäß verwendete Lösung mit der Lösungsmittelmischung ist dem Vergleichsbeispiel deutlich überlegen.
2. Bei Verwendung von Xylol oder Methylenchlorid
allein als Lösungsmittel bringt die Lösung schlechter in das Papier ein, und der Überzugsfilm von Polystyrol wird auf der Oberfläche des Papiers gebildet, er ist deshalb leicht abtrennbar, wenn das Papier gebogen wird,. und seine Biegefestigkeit und Reißfestigkeit
sind schlechter. .
3. Die Verwendung von Perchloräthylen als alleinigem Lösungsmittel liefert eine hochviskose Lösung, diese dringt schlechter in das Papier .ein, und auf der Oberfläche des Papiers kann kein gleichmäßiger FiImüberzug erhalten werden.
Tabelle II Erfindungsgemäßer Versuch i Perchlor- i Methyl i Vergleichsversuch i Methyl
äthylketon
i Perchlor
äthylen
i nicht i
Lösungsmittel Methylen- äthylen/Xylol
(1:5)
äthylketon/
Xylol
(1:5)
h h
(Mischungsrate) chlorid/Xylol
(1:5)
8,3 h 7,7 h 7,4 5,3 5,5 5,7 4,2
h 6,5 6,5 6,3 einzelnes Lösungsmittel 4,0 9,2 4,1 9,5 4,4 3,1
Richtung 7,3 11,6 7,1 10,6 7,0 Xylol 4,4 7,5 4,6 7,7 5,0 behandeltes
Papier mitt
lerer Stärke
3,8
Zugfestigkeit (kg) 11,4 192 10,1 187 9,2 184 h 116 8,2 : 121 8,8 132 h 100
Max. 10,1 10,7 10,1 119 127
Min. 11,0 3,52 155 3,59 146 3,23 8,8 2,80 3,02 3,12 7,5 2,20
M : 159 2,80', 2,88 2,93 6,2 2,04 3,08 2,38 3,10 2,50 5,2 .1,97
A, 3,28 3,58 3,25 3,34 3,13 7,8 2,55 2,28 2,54 2,40 7,72 6,9 2,05
Reißfestigkeit (kg/cm2; 3,53 -160 2,89 158 2,84 153 113 124. 2,64 124 2,70 133 100 100
Max. 3,00 3,23 ■3,18 .135 148
Min. .1Y. :·".■■■ 3,39 166 163 2,75 2,15
m\ -': 174 2,30 1,75
Δ-'-1':'-'---- 7 '.'■■ 2,56 1,95
-131 100
Biegefestigkeit (Anzahl der Biegungen) Max. : 83 71 85
Min; 49 45" - :51:
M^ : 7 ■' . υ 63 56 68
Ά---'- "■■ · 393 509 : 425
. 87 69' 38: 35 54. 24 35 25 :24 Λ 15
49 45 17 ; 12 23 ;:7 16 11 γ11; 3
65 55 26 19 34 15 23 18 167 11
406 500 162 173 212 136 144 164 -100 100
M = Mittelwert,
Δ == Zunahme gegenüber dem nichtbehandelten Papier mittlerer Stärke, h = in Längsrichtung,
i = in Querrichtung.

Claims (1)

1 2
ist, die in einem bestimmten Verhältnis zueinander Patentanspruch: vorliegen.
Gegenstand der Erfindung ist daher die Verwendung
Verwendung einer Polystyrollösung, deren Lö- einer Polystyrollösung der eingangs angegebenen sungsmittel ein Lösungsmittelgemisch aus Xylol 5 Zusammensetzung zum Wasserdichtmachen und Ver- und Methylenchlorid, Methyläthylketon oder Per- stärken von Papier oder Pappe, chloräthylen ist und bei dem das Verhältnis von Mit rHilfe ,der erfindungsgemäß verwendeten PoIy-
Xylol zu den anderen Lösungsmittelbestandteilen styrollösüng': ist' es möglich, die Wasserdichtheit und 5:1 bis 2 beträgt, zum Wasserdichtmachen und die physikalischen" Eigenschaften, insbesondere die Verstärken von Papier oder Pappe. 10 Festigkeit, von damit behandeltem Papier oder
behandelter Pappe wesentlich zu verbessern. Dies zeigen die Ergebnisse der weiter unten beschriebenen Vergleichsversuche mit einer unbehandelten Pappe und mit einer mit einer Polystyrollösung mit nur einem 15 einzigen Lösungsmittel behandelten Pappe. Ein weiterer.
Vorteil, der erfindungsgemäß gegenüber den bisher
bekannten Behandlungslösungen erzielt werden kann, besteht darin, daß erfindungsgemäß minderwertigere Ausgangsmaterialien behandelt werden können, wobei 20 dennoch ein Endprodukt erhalten wird, das sich durch eine hohe Wasserdichtheit und gute Festigkeits-
Die Erfindung betrifft die Verwendung einer Poly- eigenschaften auszeichnet. So ist es beispielsweise styrollösung, deren Lösungsmittel ein Lösungsmittel- erfindungsgemäß möglich, minderwertiges Papier, z. B. gemisch aus Xylol und Methylenchlorid, Methyläthyl- regeneriertes Papier aus Altpapier bzw. Abfallpapier, keton oder Perchloräthylen ist und bei dem das 25 erfindungsgemäß zu behandeln, wodurch dessen Verhältnis von Xylol zu den anderen Lösungsmittel- Festigkeitseigenschaften und dessen Wasserdichtheit bestandteilen 5:1 bis 2 beträgt, zum Wasserdicht- beträchtlich verbessert werden können. Solche erfinmachen und Verstärken von Papier oder Pappe. dungsgemäß behandelten Unterlagen- bzw. Einlagen-Es ist bekannt, daß Papier oder Pappe durch papiere könneil dann als solche oder für die Her-Behandeln mit Polystyrollösungen wasserdicht ge- 30 stellung von Wellpappe mit ausgezeichneten Festigmacht und verstärkt werden kann. Diese bekannten keitseigenschaften verwendet werden. Behandlungslösungen, in denen das Polystyrol in Durch die erfindungsgemäße Verwendung lassen
einem einzigen Lösungsmittel gelöst ist, haben jedoch sich Papier und Pappe auf sehr wirksame und dennoch den Nachteil, daß in der Oberfläche eines derart technisch einfache Art und Weise behandeln, wodurch behandelten Papiers oder einer derart behandelten 35 ihre Wasserdichtheit und ihre Festigkeitseigenschaften, Pappe feine Risse auftreten und daß die dabei ent- insbesondere ihre Zugfestigkeit, ihre Reißfestigkeit stehenden Polystyrolüberzüge sich leicht von der und Bindungsfestigkeit, in bemerkenswerter Weise Unterlage ablösen, wenn diese gebogen oder gekrümmt verbessert werden. Aus einem solchen Material läßt wird. sich eine ausgezeichnete Wellpappe herstellen. Der
Es ist ferner bereits bekannt, daß zur Herstellung 40 Anwendungsbereich der vorliegenden Erfindung ist von Beschichtungslösungen thermoplastische Kunst- nahezu unbegrenzt, da bei allen Papier- und Pappenstoffe, insbesondere Vinylchloridharze, in aus zwei oder herstellern bereits seit langem ein Bedürfnis nach mehreren Komponenten bestehenden Lösungsmittel- einem Behandlungsverfahren besteht, mit dessen gemischen aufgelöst werden können (vergleiche z. B. Hilfe es möglich ist, auch minderwertiges Papier und ^ Guamm-Sommer, »Die Lösungsmittel und 45 Abfallpapier, insbesondere regeneriertes Papier, so zu 1} Weichmachungsmittel« 1958, S. 107,126,139 und 287, behandeln, daß es wiederverwendet werden kann, die USA.-Patentschriften 3112 287, 30 43 714, Wenn eine Polystyrollösung der eingangs geschilder-
30 35 007, 29 41974, 28 25 709, 27 83 165, die bri- ten Zusammensetzung erfindungsgemäß bei der Vertischen Patentschriften 9 76 424, 9 06 565 und H. F. arbeitung von Papier, beispielsweise zur Verstärkung Payne, »Organic Coating Technology«, Bd. I, 1954, 50 von Wellpappe, oder als Klebe- oder Überzugsmittel S. 451, 503 und 549). Die auf diese Weise erhaltenen verwendet wird, treten auf den so verstärkten, verkleb-Beschichtungslösungen eignen sich jedoch nicht zum ten oder beschichteten Oberflächen keine Risse auf, Beschichten von Papier und Pappe, um dessen (deren) und die so behandelten Substrate behalten ihre physikalische Eigenschaften, insbesondere die Festig- vorteilhaften Eigenschaften über lange Zeitspannen keitseigenschaften und die Beständigkeit gegen das 55 hinweg bei. ■ : .
Eindringen von Wasser, zu verbessern. Die erfindungsgemäß verwendete Polystyrollösung
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die bei der kann gewünschtenfalls einen geeigneten Weichmacher Behandlung von Papier und Pappe mit den bekannten enthalten. Als besonders gut geeignet hat sich ein solcher Beschichtungslösungen auftretenden Nachteile zu ver- Weichmacher erwiesen, der durch Zugabe eines meiden und insbesondere eine Möglichkeit auf zu- 60 Emulgiermittels, im wesentlichen eines nichtionischen zeigen, mit deren Hilfe es möglich ist, Papier und oberflächenaktiven Mittels, zu einem flüssigen oder Pappe auf wirksamere Art und Weise wasserdicht zu festen Paraffin und anschließendes Erhitzen und machen und zu verstärken. Abkühlen der erhaltsnen Mischung hergestellt worden
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe dadurch ist.
gelöst werden kann, daß man zum Behandeln von 65 Nachfolgend ist eine beispielhafte Zusammenset-Papier oder Pappe eine Polystyrollösung verwendet, zung einer erfindungsgemäß zum Wasserdichtmachen in der das Polystyrol in einem aus bestimmten Korn- und Verstärken verwendeten Polystyrollösung angeponenten bestehenden Lösungsmittelgemisch gelöst geben:
DE1569472A 1964-12-29 1965-12-23 Verwendung einer Polystyrollösung zum Wasserdichtmachen und Verstärken von Papier oder Pappe Expired DE1569472C3 (de)

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FR1461289A (fr) 1966-12-10
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