DE1561C - Rinsatzläufchen mit Stahlpatrone für Hinterlader - Google Patents
Rinsatzläufchen mit Stahlpatrone für HinterladerInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/10—Insert barrels, i.e. barrels for firing reduced calibre ammunition and being mounted within the normal barrels
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
1S77.
. JOS. ANSORG in WÜRZBURG.
Einsatzläiifchen mit Stahlpatrone für Hinterlader.
Einsatzläiifchen mit Stahlpatrone für Hinterlader.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. December 1877 ab.
Dieses Einsatzläiifchen mit der dazu gehörenden Stahlpatrone ist speciell für alle Arten Rückoder
Hinterladungsgewehre mit sogen. Central-Zündung verwendbar. Es ist in seiner Dimension
bezw. Dicke genau nach dem Patronenlager und der Kaliberweite desjenigen Gewehres
abzudrehen, in dessen Laufe es. eingeschoben und verwendet werden soll, um in Verbindung
mit diesem als Zimmergewehr benutzt werden zu können. Das Einsatzläiifchen ist von Gufsstahl
und aufsen an seinem Vordertheil mit einem 2 % cm langen Kupferring umspannt, damit
die Gewehrläufe, besonders mit Zügen versehene, durch das Einführen und Herausnehmen
des Läufchens nicht beschädigt werden können, Fig. i.
Fig. 2 zeigt das Einsatzläiifchen, vom Patronenlager gesehen, mit angedrehter Krempe, die
den nöthigen Widerstand gegen das Anschlagen des Zündstiftes ermöglicht, und Fig. 3 dasselbe
von der Mündung aus gesehen.
Die Stahlpatrone, Fig. 4 und 8 (Längendurchschnitt) zu dem Einsatzläufchen gehörend, ist ein
Cylinder mit Krempe, der in dem hinteren Theile eine Höhlung für einen im Innern einzuschraubenden
Zündkegel c, Fig. 8, auf der entgegengesetzten Seite eine Kammer d zum Einsetzen
des Geschosses hat. Fig. 5 veranschaulicht die Stahlpatrone mit dem in die Höhlung derselben
eingeschraubten Zündkegel und Fig. 6 dieselbe mit Vorderansicht der Kammer, in welche die
Kugel eingelegt wird. Hauptbedingung der Kugelkammer der Stahlplatte ist, dafs solche
ganz central mit der Seele des Einsatzläufchens steht und in die für sie bestimmte Ausbohrung
vollkommen hermetisch schliefst, indem hierdurch einer der Sicherheit des Schusses nachtheiligen
Entweichung der Gase vorgebeugt wird.
Fig. 7 stellt das Einsatzläiifchen im Längendurchschnitt dar; dasselbe zeigt im Innern
den kurzen, weiten hinteren Theil zur Aufnahme der Stahlpatrone α und das mit Haarzügen
gezogene Kaliber b desselben.
Fig. 9 repräsentirt das fertig geladene Einsatzläufchen im Längendurchschnitt mit eingeschobener
Stahlpatrone; letztere mit Zündhütchen e ohne allen Pulverzusatz und Kugel/
versehen und am hinteren Theile vermittelst Zündstift g zur Entladung fertig.
Die Ladung des oben beschriebenen Einsatzläufchens beruht, wie auch die Construction
desselben auf dem neuen Systeme des Erfinders und wird auf folgende Weise bewerkstelligt;
Man öffnet die Kammer bezw. den Verschlufs eines beliebigen Hinterladungsgewehres mit centraler
Zündung, schiebt alsdann das Einsatzläiifchen in den Gewehrlauf, setzt das Zündhütchen
auf den Zündkegel der herausgenommenen Stahlpatrone und das Kügelchen mit leichtem Fingerdruck in die Kugelkammer derselben
fest. Die auf diese Weise adjustirte Stahlpatrone wird nunmehr in die Höhlung des
Einsatzläufchens eingeschoben und das Gewehr geschlossen, wonach dasselbe zum Schusse
fertig ist. Nach Abgabe desselben und Wiederöffnung des Verschlusses wird die leicht einliegende
Stahlpatrone an der daran befindlichen Krempe mit dem Fingernagel aus dem Einsatzläufchen
wieder herausgezogen, um aufs neue adjustirt und wie oben beschrieben schufsfertig
gemacht zu werden.
Diese einfache, neue Construction ist vermöge ihrer Billigkeit, hinsichtlich der Herstellungskosten
und Ladung, aufserordentlicher Trefffähigkeit bis zu ca. dreifsig Schritten Distanz und
bequemen, praktischen Handhabung als Hinterladungs-Zimmer-Gewehr,
für jeden Jagd- und Scheibenschützen, besonders Militär, von grofsem Vortheil. Es wird durch Anwendung des oben
beschriebenen Einsatz-Läufchens hauptsächlich die Möglichkeit geboten, mit jedem beliebig zu
führenden Centralfeuer-Gewehr in beschränkteren Räumlichkeiten jede erforderliche Uebung im
Schiefsen sich anzueignen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1561T | 1877-12-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1561C true DE1561C (de) |
Family
ID=70861116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1561DA Expired - Lifetime DE1561C (de) | 1877-12-29 | 1877-12-29 | Rinsatzläufchen mit Stahlpatrone für Hinterlader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1561C (de) |
-
1877
- 1877-12-29 DE DE1561DA patent/DE1561C/de not_active Expired - Lifetime
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