DE15583C - Verfahren zur Herstellung metallener Stacketstangen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung metallener StacketstangenInfo
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- DE15583C DE15583C DENDAT15583D DE15583DA DE15583C DE 15583 C DE15583 C DE 15583C DE NDAT15583 D DENDAT15583 D DE NDAT15583D DE 15583D A DE15583D A DE 15583DA DE 15583 C DE15583 C DE 15583C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F25/00—Making barbed wire
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in einem neuen Verfahren zur Herstellung metallener Stacketstangen
oder Zaundrähte, welche mit Stacheln oder Spitzen versehen sind, um das Vieh von den Einzäunungen
fern zu halten.
Es werden zunächst dem Bandeisen ähnliche Metallstreifen in möglichst grofsen Längen
ausgewalzt. Die verschiedenen Querschnitte dieser Metallstreifen sind in der Zeichnung dargestellt.
Die in Fig. 1 im Querschnitt dargestellte Stange ist durch Fig. 2 in der Längenansicht
gezeichnet; sie hat zu beiden Seiten der Länge nach zwei Verstärkungsrippen α α. Diese
Verstärkungsrippen bilden die eigentlichen Stacketdrähte. Mittelst einer besonderen Maschine wird
der Metallstreifen zwischen den Verstärkungsrippen α α in gewissen regelmäfsigen Entfernungen
ausgestanzt, derart, dafs an jeder den Draht bildenden Verstärkungsrippe in gleichmässigen
Abständen Stacheln oder Spitzen d d stehen bleiben und während derselben Operation aus
einem Metallstreifen durch Theilung desselben zwei Metalldrähte, jeder mit einer Reihe Stacheln
versehen, entstehen. Dieses ist durch Fig. 3 veranschaulicht.
Die an den Drähten zu beiden Seiten der Länge nach befindlichen saumartigen Ansätze b b
dienen zur Versteifung derselben.
Nachdem der Streifen, wie beschrieben, ausgestanzt und in zwei Drähte verwandelt ist, erfolgt
die Drehung derselben, wodurch der Draht dann schraubenförmig erscheint und das Ansehen
der Fig. 4 erhält. Das Drehen hat den Zweck, dem Draht nach allen Seiten hin eine
absolut gleichmäfsige Steifheit und Widerstandsfähigkeit zu geben und die Spitzen nach allen
Seiten hin zu richten.
Stacketdraht mit zwei Reihen Spitzen wird aus bandeisenförmig gewalzten Metallstreifen,
die durch Fig. 5 im Querschnitt und Fig. 6 in der Längenansicht gezeichnet sind, hergestellt.
Nach dem Ausstanzen erhält dieser Stacketdraht das Ansehen der Fig. 7 und nach dem Drehen
dasjenige der Fig. 8. Die Verstärkungsrippen können entweder auf beiden oder auch nur auf
einer Seite des Streifens angebracht sein. Sie können rund, quadratisch oder von sonstiger
Form sein. Auf die letztere kommt es dabei weniger an.
Ferner kann nach diesem Verfahren Stacketdraht, welcher durch Ausstanzen mit Stacheln
(Spitzen) versehen wird, aus flachen Metallstreifen gebildet werden. Fig. 9 zeigt den Querschnitt
des Streifens und Fig. 10 die Längenansicht desselben nach dem Stanzen. Die Metallstreifen
können auch den durch Fig. 11 und Fig. 12
dargestellten Querschnitt erhalten. Letztere beiden Querschnittsformen ergeben bei dem
fertig ausgestanzten und gedrehten Stacketdraht die Längenansicht nach Fig. 13. Das Ausstanzen
geschieht mittelst einer von dem Erfinder besonders construirten Maschine, welche
mit grofser Geschwindigkeit arbeitet. Diese Maschine giebt einer Anzahl Stempel, welche
das Ausstanzen besorgen, die regelmäfsige auf- und niedergehende Bewegung und führt den
auszustanzenden Metallstreifen unter denselben in der nöthigen Geschwindigkeit fort.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Das Verfahren der Darstellung von Stacketdraht mit ausgestanzten Stacheln oder Spitzen und zwar im speciellen:a. Das Auswalzen von Metallstreifen, welche der Länge nach auf beiden Seiten oder auch nur auf einer Seite mit einer oder mehreren Verstärkungsrippen versehen sind;b. das Ausstanzen der Metallstreifen, wodurch dieselben mit Stacheln oder Spitzen versehen werden;c. das Drehen der Stacketdrähte, wodurch dieselben ein schraubenförmiges Ansehen bekommen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15583C true DE15583C (de) |
Family
ID=292611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15583D Active DE15583C (de) | Verfahren zur Herstellung metallener Stacketstangen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15583C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1033626B (de) * | 1956-10-05 | 1958-07-10 | Keller & Knappich Ges Mit Besc | Verfahren zum Herstellen von Stachelbaendern |
| DE1040940B (de) * | 1957-05-02 | 1958-10-09 | Keller & Knappich Ges Mit Besc | Mit Stacheln ausgeruestete Drahtspirale |
| DE1085329B (de) * | 1953-02-14 | 1960-07-14 | Oskar Kluge | Verfahren zum Herstellen eines Stacheldrahts aus bzw. mit einer Seele aus kunststoffummantelten Metalldraht |
| WO2000001501A1 (en) * | 1998-07-03 | 2000-01-13 | Holfeld, Brenda, Margaret | Material for barriers |
-
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085329B (de) * | 1953-02-14 | 1960-07-14 | Oskar Kluge | Verfahren zum Herstellen eines Stacheldrahts aus bzw. mit einer Seele aus kunststoffummantelten Metalldraht |
| DE1033626B (de) * | 1956-10-05 | 1958-07-10 | Keller & Knappich Ges Mit Besc | Verfahren zum Herstellen von Stachelbaendern |
| DE1040940B (de) * | 1957-05-02 | 1958-10-09 | Keller & Knappich Ges Mit Besc | Mit Stacheln ausgeruestete Drahtspirale |
| WO2000001501A1 (en) * | 1998-07-03 | 2000-01-13 | Holfeld, Brenda, Margaret | Material for barriers |
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