DE155339C - - Google Patents

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DE155339C
DE155339C DENDAT155339D DE155339DA DE155339C DE 155339 C DE155339 C DE 155339C DE NDAT155339 D DENDAT155339 D DE NDAT155339D DE 155339D A DE155339D A DE 155339DA DE 155339 C DE155339 C DE 155339C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • F04F1/16—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped characterised by the fluid medium being suddenly pressurised, e.g. by explosion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Explosionswasserheber, welcher durch elektrolytisch gebildetes Knallgas betrieben wird und sich dadurch besonders auszeichnet, daß das zum Betriebe erforderliche Knallgas im Heber selbst erzeugt wird und der Gaserzeugungsraum, Arbeitsraum und Windkessel zu einem Ganzen vereint sind, wodurch die Anwendung von Gaszuleitungsrohren nach
ίο dem Pulsometer vermieden, die Zuführung der schwer zu isolierenden Induktionsleitung überflüssig wird und das Aufstellen einer besonderen elektrischen Batterie in Wegfall kommt. Außerdem wird ein Teil des zur Bildung des Knallgases dienenden Stromes nach der Induktionsspule geführt, und dort durch einen im Innern des Arbeitsraumes angeordneten, von dem steigenden oder fallenden Wasserspiegel beeinflußten Schwimmer die Zündung des Knallgases bewirkt.
In der Zeichnung bedeuten
Fig. ι einen senkrechten Schnitt,
Fig. 2 einen Einzelteil im senkrechten Schnitt,
Fig. 3 einen wagerechten Schnitt nach A-B, Fig. 4 einen wagerechten Schnitt nach C-D. Die Vorrichtung besteht aus einem zy: linderförmigen Körper, welcher aus drei Abteilungen zusammengesetzt ist.
Abteilung A dient als Zersetzungszelle zur Erzeugung des Knallgases. In derselben befinden sich das Elektrolyt und die Elektroden e, zu welchen der elektrische Strom bei f eintreten kann.
Abteilung B bildet den Arbeitsraum, in welchem die in A erzeugten Gase sich sammeln und durch die in den abgedichteten Raum D
eingebaute Zündspule E zur Entzündung gebracht werden.
Abteilung C dient als Windkessel.
An den Arbeitsraum B schließt sich das Saugrohr gx mit dem Saugventil hl einerseits und das Druckrohr g2 mit dem Druckventil h'2 andererseits an. Die Regulierung des Gaszuflusses von A nach B, sowie die Zündung erfolgt selbsttätig und wird bewirkt durch den Schwimmer F, welcher (Fig. 3) ringförmig um den Behälter D angeordnet ist und mit dem Hahn K, welcher in das Gaszuführungsrohr r eingesetzt ist, in Verbindung gebracht werden kann. Dieser Schwimmer ruht zu Anfang, also wenn sich in B keine Flüssigkeit befindet, auf dem Ansatz i (Fig. 1), wobei der Hahnhebel z'1 von dem Schwimmer befreit ist und durch eine Feder I gehalten wird. Der Hahn K ist bei dieser Hebelstellung geöffnet, desgleichen der Kontakt der von der Hauptleitung sich abzweigenden Primärleitung für die Zündspule bei m, welcher beim Bewegen des Hebels il durch dessen Verlängerung 0 und Stift o1 geschlossen wird.
Nach Schließen der Hauptstromleitung ρ findet in A die Wasserzersetzung statt; die dabei sich bildenden Gase steigen durch das Rohr r nach B und werden hier von Hand so lange entzündet, bis diese Abteilung durch die Vakuumbildung sich mit der zu fördernden Flüssigkeit auf eine bestimmte Höhe gefüllt hat.
Infolge Ansteigens der Flüssigkeit steigt auch der Schwimmer F, und die an demselben angebrachte Nase 5 gleitet über den Hahnhebel il. Das Knallgas drückt nun, da es sich fortwährend bildet, einen kleinen Teil
der im Räume B befindlichen Flüssigkeit in die Steigeleitung', wodurch der Schwimmer F fällt. In einer gegebenen Stellung des Schwimmers wird der Gaszufluß von A durch Schließen des Hahnes K unterbrochen und gleichzeitig der Kontakt bei in für die Zündspule geschlossen , worauf die Zündung bezw. die Explosion erfolgt, welche einen weiteren Teil der Flüssigkeit aus B nach oben treibt. Infolge der nun eintretenden Luftleere wird Flüssigkeit durch Ventil h1 nach B angesaugt, der Schwimmer F hebt sich demgemäß wieder bis zur bestimmten Höhe, öffnet Hahn K und Kontakt in, worauf der Vorgang sich wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Explosionswasserheber, dadurch gekennzeichnet, daß in einer im Förderraum angeordneten Kammer (A) auf elektrolytischem Wege Knallgas gebildet wird, welches zunächst das in die Explosionskarnmer (B) angesaugte Wasser in die Steigeleitung drückt, wodurch ein Schwimmer (F) bei seinem Sinken einen im Innern des Explosionsraumes angeordneten Funkeninduktor in Tätigkeit setzt, welcher das in der Explosionskammer angesammelte Knallgas entzündet, um die Flüssigkeit zum Steigerohr hinauszutreiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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