DE1552829B2 - Einrichtung zum absenken und in schlagstellung bringen der baeren eines gegenschlaghammers zum beschicken und werkzeug wechsel - Google Patents
Einrichtung zum absenken und in schlagstellung bringen der baeren eines gegenschlaghammers zum beschicken und werkzeug wechselInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/20—Drives for hammers; Transmission means therefor
- B21J7/22—Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
- B21J7/34—Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operating both the hammer and the anvil, so-called counter-tup
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Description
.. Es zeigt ...·..
F i g. 1 einen Längsschnitt des Gegenschlaghammer gemäß Linie A -B in Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenschlaghammer
gemäß Fig. 1 und
F i g. 3 ein Hydraulikschema des Gegenschlaghammers gemäß Fig. 1.und 2.
Der in den Zeichnungen dargestellte Gegenschlaghammer besitzt eine Zylinderplatte 1, zwei Ständer 2,
la und eine Bodenplatte 3. Vier Zuganker 25 verbinden die Zylinderplatte 1 und die Bodenplatte 3
über die Ständer 2,2 α kraftschlüssig. Ein oberer,
treibender Bär 4 läuft mit einem Stufenkolben 5 in einem Zylindereinsatz 6 a eines ' Zylinders 6. Ein
unterer Bär 7 läuft mit einem Kolben 8 in einem Zylinder 9 an der Bodenplatte 3. Im oberen Bär 4
befinden sich zwei Zylinderbohrungen 10,10 a, die auf zwei als Plungerkolben dienenden Verbindungsrohren 11,11 α laufen. Diese Verbindungsrohre 11,
11 a sind an Kanäle 12 und 12 α in der Bodenplatte 3 angeflanscht, die unter den Kolben 8 des unteren
Bären 7 führen.
In Fig. 2 sind zwei Druckgaszylinder 13, 13a sichtbar, die zwei Plungerkolben 14,14 α aufnehmen,
die auf den treibenden, oberen Bär 4 drücken und in F i g. 1 nicht sichtbar sind. In der Bodenplatte 3 ist
ein Anschluß 16 für eine Arbeitsleistung 27 für Drucköl von einer Hauptpumpe vorgesehen, die zu
einem Ventil 17 auf der Zylinderplatte 1 und einem Einlaßventil 18 an der Bodenplatte 3 führt. Ein ringkanalartiger
Einlaß 6 b liegt zwischen Zylinder 6 und Zylindereinsatz 6 a und führt unter den Stufenkolben
5. An diesen Einlaß 6 b sind zwei Schlagventile 19,19 a angeschlossen. Das Ventil 17 ist direkt mit
dem Schlagventil 19 verbunden, so daß beide Schlagventile und der Einlaß 6 a mit der Arbeitsleitung 27
verbunden sind. Ein Ablaßventil 17 a am Kanal 12 der Bodenplatte 3 ist direkt mit einer Rücklaufleitung
26 verbunden. Zwei Auffangbehälter 20, 20 α nehmen
das öl aus den Schlagventilen 19,19 α und dem
Ventil 17 auf. Die Auffangbehälter 20, 20 a sind über Standrohre, die die Höhe des Ölspiegels in diesen
Behältern bestimmen mit der Rücklaufleitung 26 zu einem nicht gezeigten Hauptbehälter, auf dem die
nicht gezeigte Hauptpumpe angebracht ist, verbunden.
Eine Steuerölpumpe 21 mit Ε-Motor, ein Akku 22 dieser Anlage sowie ein Aggregat 24 für Multischlagsteuerung
sind vorgesehen. Ein in hoher Position angeordneter Schalter 33 wird vom oberen Bären 4 angefahren. Ein in tiefer Position angeordneter
Schalter 34 wird vom unteren Bär 7 angefahren. Ein Oberwerkzeug 35 ist am oberen Bär 4 und ein entsprechendes
Unterwerkzeug 36 am unteren Bär 7 angebracht.
Ein Vorsteuerschieber 28 steuert das Ablaßventil 17 und ein Vorsteuerschieber 28 α das Ablaßventil
17 a. Ein Vorsteuerschieber 28 b steuert das Einlaßventil 18 und gleichzeitig einen Kolben 29 des Multischlagaggregates
24, der die Förderleistung von zwei Plungerpumpen dieses Aggregates abschaltet· In der
Steuerölleitung vor dem Kolben 29 ist ein Steuerschieber 30 eingebaut, der manuellen Einzelschlag
ermöglicht.
Das Multischlagaggregat 24 besteht aus einem Ε-Motor, der ein stufenloses hydraulisches Getriebe
antreibt. An dieses Getriebe ist die Nockenwelle der beiden Plungerpumpen (vorzugsweise Einspritzpumpen
ohne Rückschlagventil) angeflanscht. Statt der beiden Plungerpumpen kann auch ein nockengesteuerter
hydraulischer Ventilschieber oder ein hydraulischer Drehschieber eingebaut werden, der
aus der Steuerölleitung oder von einer eigenen Pumpe mit Drucköl für das Öffnen der Schlagventile
versorgt wird. · ·.-·-.
Der Funktionsablauf des Gegenschlaghammers mit Multischlagsteuerung ist folgender: Die in F i g.\ ger
zeigte Stellung ist die unfallsichere Ruhestellung, in der der Gegenschlaghammer beschickt oder ein
Werkzeugwechsel vorgenommen wird. Die» für das Arbeiten des Hammers erforderliche Steuerölpumpe
21, die nicht gezeigte Hauptpumpe und das Multischlagaggregat 24 laufen. Das vom Vorsteuerschieber
28 gesteuerte Ventil 17 ist infolge einer eingebauten Feder geöffnet, da der Vorsteuerschieber 28 stromlos
ist, also kein Steueröl liefert. Die von den Plungerpumpen des Multischlagaggregates 24 betätigten
Schlagventile 19,19 a öffnen und schließen im Takt der Drehzahl der Nockenwelle dieser Pumpen. Das
hydraulische System des Hammers ist infolge des geöffneten Ventils 17 drucklos, so daß keine Bewegung
erfolgt. Es kann in dieser Stellung auch kein Schlag erfolgen, wenn irgendein Ventil versagt, eine
Leitung platzt oder Erdschluß oder Kurzschluß in den elektrischen Schaltgeräten und Leitungen erfolgt.
Erst wenn das Ablaßventil 17 durch den Vorsteuerschieber 28 geschlossen wird und das Einlaßventil 18
durch den Vorsteuerschieber 28 b geöffnet wird und damit gleichzeitig durch den Kolben 29 die Plungerpumpen
des Multischlagaggregates 24 auf Null-Fördermenge gedrückt werden, wodurch das öffnen der
beiden Schlagventile 19,19 α verhindert wird, erfolgt der Druckaufbau im System, der den unteren Bär 7
über den Kolben 8 aufwärts bewegt, wobei nur ein Druck von 12 bis 15 atü für das Heben erforderlich
ist. Je nach Höhe eines eingelegten Rohteils wird der obere Bär 4 mitgenommen, wobei dann der Einlaß
6 b zum Stufenkolben 5 frei wird und dieser ebenfalls
Drucköl erhält. Dieses Anfahren kann zum Entzundern oder Verformen des Rohteils benutzt werden,
da es beliebig wiederholt werden kann. Nach Erreichung der Schlagstellung, die durch den versetzbaren,
verstellbaren Schalter 33 eingestellt worden ist, wird beim Anfahren des treibenden oberen Bär 4
das eigentliche Spannen für den Schlag eingeleitet, indem er über den Steuerschieber 28 das Einlaßventil
18 schließt, so daß der untere Bär 7 nicht weiter angehoben wird, sondern bei der nun weiter vor sich
gehenden Aufwärtsbewegung des oberen Bär um den gleichen Weg zurückfällt. Da vom Vorsteuerschieber
28 b gleichzeitig der Kolben 29 des Multischlagaggregates 24 vom Drucköl entlastet wird, drückt die
Feder ihn zurück, und die Plungerpumpen des Multischlagaggregates gehen auf die eingestellte Fördermenge
und öffnen und schließen im Takte der Nockenwelle die Schlagventile 19,19 α. Nun erfolgt
im Takt dieser Welle Schlag auf Schlag, bis der Vorsteuerschieber 28 von Hand oder automatisch
betätigt das Ventil 17 öffnet. Da dann gleichzeitig der Vorsteuerschieber 28 α mit angesprochen wird, öffnet
das Ablaßventil 17 α in der Bodenplatte 3, so daß der obere Bär 4 und der untere Bär 7 sich abwärts
bewegen. Der Stufenkolben 5 des oberen Bär 4 schließt zuerst den Einlaß 6 b ab, wird vom verbliebenen
Ölpolster abgefangen, und setzt dann auf der Führungs- und Dichtungsbüchse im Zylinder 6
auf. Der untere Bär 7 fällt weiter, so daß sich Ober-
werkzeug 35 und Unterwerkzeug 36 trennen, Und schließt durch Anfahren «des ebenfalls verstellbaren
oder. versetzbaren Schalters 34 über den Vorsteuerschieber 28a das Ablaßventil 17 ά, so daß auch dieser
Bär vom verbleibenden Öl in der hydraulischen Kopplung abgefangen wird. Damit ist wieder die
Ruhestellung für das Beschicken oder den Werkzeugwechsel erreicht.
Über das Vörsteuerveniil 30, das den Kolben 29 verschiebt ürid damit die Fördermenge der Plungerpumpen
des Multischlagaggregates 24 auf Null drückt, werden die Schlagventile 19,19 α nicht mehr
geöffrietj so daß kein Schlag mehr erfolgen kann; Hiermit kann während des Schlageris der Multischlag
ausgeschaltet und Einzelschlag ausgeführt werden.' Die Schlagleistung je Schlag wird durch den
Gasdruck in dem Zylinder 6 bestimmt, der stufenlos eingestellt werden kann, so daß auch die Schlägleistung
des Gegenschlaghammers je Schlag für einen bestimmten Schmiedevorgäng vergrößert oder Verkleinert
werden kann. Die Schalter 33, 34 sind; 33 nach unten bzw. 34 nach oben, Verstellbär, um den
Abstand der Bären 4*7 in Ruhestellung der Höhe
o des Röhteils oder vorgeformten Teils anpassen zu
können. Dadurch ist es möglich; den Leerlaufweg
bis zum Anfahren des oberen Bär 4 soweit zu kürzen,
daß gerade "noch ein bequemes Einlegen und das
eventuelle Auswerfen möglich ist;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
Druckmittel mittels des Stufenkolbens nicht abge-
Patentanspruch: sperrt. Es ist aber denkbar, eine solche Absperrung
durch genügend weites Absenken des Stufenkolbens,
Einrichtung zum Absenken und In-Schlagstel- d.h. des oberen Bären, zu erreichen.
lung-Bringen der Bare eines Gegenschlagham- 5 Es sind mehrere Ausführungen von druckgasmers zum Beschicken und Werkzeugwechsel, bei hydraulischen Gegenschlaghämmern bekannt, besondem der obere Bär zum Schlag durch Druckgas ders als Hochenergiemaschinen. Diese mit Druckgas im geschlossenen Kreislauf getrieben wird, der oder Druckluft in geschlossenem Kreislauf (kompriuntere Bär über einen an diesem angebrachten mieren — expandieren) arbeitenden Gegenschlag-Kolben zum Gegenschlag vom oberen Bär mittels io hammer speichern die Schlagenergie, indem elektrischeiner hydraulischen,-Kopplung bewegt wird, ein hydraulisch komprimiert (gespannt) wird, während an dem oberen Bar angebrachter Stufenkolben die Schlagleistung durch Expansion des Gases oder in einem Zylinder verschiebbar ist, ein in diesem der Druckluft erfolgt. Alle bisher bekannten Gegen-Zylinder vorgesehener Einlaß für den oberen schlaghämmer können nur beschickt werden, wenn Bären anhebendes Druckmittel mittels des Stufen- 15 der Bär oder die Bären in Schlagstellung stehen, kolbens durch Absenken des oberen Bären ab- Der Werkzeugwechsel kann ebenfalls nur in dieser schließbar und bei in Schlagstellung befindlichen Stellung vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgrün-Bären offen ist und eine ein Ladeventil aufwei- den ist daher für den Werkzeugwechsel eine mechasende Druckölzufuhr von einer Hauptpumpe her nische Verriegelung vorgeschrieben. In der Praxis vorgesehen ist, dadurch gekennzeich- 20 wird diese Einrichtung, da sie von Hand ein- und net, daß in der Ölzuführleitung (16) zum Kop- ausgerückt werden muß, entweder nicht benutzt oder pelkreis ein über Vorsteuerschieber (28 b) betätig- es wird vergessen sie einzurücken. Sie ist nur eine bares Einlaßventil (18) vorgesehen und das in der bedingte Sicherheit, da mit menschlichem Versagen ölzuführleitung (16) zum Ladekreis befindliche gerechnet werden muß.
lung-Bringen der Bare eines Gegenschlagham- 5 Es sind mehrere Ausführungen von druckgasmers zum Beschicken und Werkzeugwechsel, bei hydraulischen Gegenschlaghämmern bekannt, besondem der obere Bär zum Schlag durch Druckgas ders als Hochenergiemaschinen. Diese mit Druckgas im geschlossenen Kreislauf getrieben wird, der oder Druckluft in geschlossenem Kreislauf (kompriuntere Bär über einen an diesem angebrachten mieren — expandieren) arbeitenden Gegenschlag-Kolben zum Gegenschlag vom oberen Bär mittels io hammer speichern die Schlagenergie, indem elektrischeiner hydraulischen,-Kopplung bewegt wird, ein hydraulisch komprimiert (gespannt) wird, während an dem oberen Bar angebrachter Stufenkolben die Schlagleistung durch Expansion des Gases oder in einem Zylinder verschiebbar ist, ein in diesem der Druckluft erfolgt. Alle bisher bekannten Gegen-Zylinder vorgesehener Einlaß für den oberen schlaghämmer können nur beschickt werden, wenn Bären anhebendes Druckmittel mittels des Stufen- 15 der Bär oder die Bären in Schlagstellung stehen, kolbens durch Absenken des oberen Bären ab- Der Werkzeugwechsel kann ebenfalls nur in dieser schließbar und bei in Schlagstellung befindlichen Stellung vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgrün-Bären offen ist und eine ein Ladeventil aufwei- den ist daher für den Werkzeugwechsel eine mechasende Druckölzufuhr von einer Hauptpumpe her nische Verriegelung vorgeschrieben. In der Praxis vorgesehen ist, dadurch gekennzeich- 20 wird diese Einrichtung, da sie von Hand ein- und net, daß in der Ölzuführleitung (16) zum Kop- ausgerückt werden muß, entweder nicht benutzt oder pelkreis ein über Vorsteuerschieber (28 b) betätig- es wird vergessen sie einzurücken. Sie ist nur eine bares Einlaßventil (18) vorgesehen und das in der bedingte Sicherheit, da mit menschlichem Versagen ölzuführleitung (16) zum Ladekreis befindliche gerechnet werden muß.
Ventil (17) über Vorsteuerschieber (28) betätigbar 25 Aufgabe der Erfindung ist es, einen Gegenschlagist,
sowie ein über Vorsteuerschieber (28 a) be- hammer der anfangs genannten Art mit durch Abtätigbares
Auslaßventil (17 d) im Koppelkreis vor- senken in Ruhestellung bringbaren Bären derart zu
gesehen ist, und der Vorsteuerschieber (28 b) des gestalten, daß die Bären bei Verbringung in die Ruhe-Einlaßventils
(18) durch vom oberen Bären (4) stellung selbsttätig gedämpft aufsetzen und rasch
in oberer Stellung betätigbaren, gegebenenfalls 3° wieder aus der Ruhestellung in die Schlagstellung
höheneinstellbaren Schalter (33), sowie der Vor- bringbar sind. Es geht der Erfindung also um eine
Steuerschieber (28 a) des Auslaßventils (17 a) rasche Abwicklung und teilweise Automatisierung
durch vom unteren Bären (5) in unterster Stellung des in Ruhestellungbringens der beiden Bären und
betätigbaren, gegebenenfalls höheneinstellbaren ihres wieder in Schlagstellungbringens.
Schalter (34) schaltbar sind. 35 Die Erfindung sieht hierzu eine Einrichtung der
Schalter (34) schaltbar sind. 35 Die Erfindung sieht hierzu eine Einrichtung der
anfangs genannten Art vor, die dadurch gekennzeichnet ist, daß in der ölzuführleitung zum Koppel-
kreis ein über Vorsteuerschieber betätigbares Einlaßventil vorgesehen und das in der Ölzuführleitung zum
40 Ladekreis befindliche Ventil über Vorsteuerschieber
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ab- betätigbar ist sowie ein über Vorsteuerschieber be-
senken und In-Schlagstellung-Bringen der Bären tätigbares Auslaßventil im "Koppelkreis vorgesehen
eines Gegenschlaghammers zum Beschicken und ist, und der Vorsteuerschieber des Einlaßventils
Werkzeugwechsel, bei dem der obere Bär zum Schlag durch vom oberen Bären in oberer Stellung betätig-
durch Druckgas im geschlossenen Kreislauf getrieben 45 baren, gegebenenfalls höheneinstellbaren Schalter,
wird, der untere Bär über einen an diesem ange- sowie der Vorsteuerschieber des Auslaßventils durch
brachten Kolben zum Gegenschlag vom oberen Bär vom unteren Bären in unterster Stellung betätigbaren,
mittels einer hydraulischen Kopplung bewegt wird, gegebenenfalls höheneinstellbaren Schalter schaltbar
ein an dem oberen Bär angebrachter Stufenkolben sind.
in einem Zylinder verschiebbar ist, ein in diesem 50 Bei einem erfindungsgemäßen Gegenschlaghammer
Zylinder vorgesehener Einlaß für den oberen Bären werden das Beschicken und der Werkzeugwechsel
anhebendes Druckmittel mittels des Stufenkolbens nicht in der Schlagstellung sondern in der Ruhe-
durch Absenken des oberen Bären abschließbar und stellung vorgenommen. In dieser Stellung wird der
bei in Schlagstellung befindlichen Bären offen ist und Stufenkolben des oberen Bären im Zylinder abge-
eine ein Ladeventil aufweisende Druckölzufuhr von 55 stützt, dessen Einlaß vom Stufenkolben verschlossen
einer Hauptpumpe her vorgesehen ist. ist, so daß auch bei Schaltfehlern oder Versagen der
Bei einem bekannten (französische Patentschrift Steuerventile kein Schlagen erfolgen kann. Erst nach
871) Gegenschlaghammer dieser Art läßt sich Anheben des unteren Bären wird der Einlaß vom
bekanntlich (deutsche Patentschrift 1 116 510) an der Stufenkolben wieder geöffnet, so daß erst dann ein
hydraulischen Kopplung ein Ventil vorsehen, um 60 Spannen und Schlagen erfolgen kann. Die beiden
Leckölverluste durch Zufuhr von öl zu ersetzen. Bären werden nicht nur über Ablassen von öl aus
Leckölverluste in der hydraulischen Kopplung führen dem Koppelkreis beide in ihre unterste Stellung ab-
dazu, daß der obere Bär dem abgesenkten unteren gesenkt sondern auch durch Zufluß von öl in den
Bären näher steht als wenn keine Leckölverluste Koppelkreis aus der abgesenkten Stellung in ihre
vorhanden sind. Durch Zufuhr von Öl wird der obere 65 Schlagstellung gedrückt. Dabei wird der untere Bär
Bär wieder in seine richtige Schlagstellung gebracht. gedämpft in seine Ruhestellung gefahren.
Bei Betrieb des bekannten Gegenschlaghammers wird In den Zeichnungen ist ein Gegenschlaghammer
der Zylinder-Einlaß für den oberen Bär anhebendes gemäß der Erfindung beispielhaft dargestellt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0050488 | 1966-10-20 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1552829A1 DE1552829A1 (de) | 1970-04-23 |
| DE1552829B2 true DE1552829B2 (de) | 1972-03-02 |
Family
ID=7103835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661552829 Withdrawn DE1552829B2 (de) | 1966-10-20 | 1966-10-20 | Einrichtung zum absenken und in schlagstellung bringen der baeren eines gegenschlaghammers zum beschicken und werkzeug wechsel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1552829B2 (de) |
-
1966
- 1966-10-20 DE DE19661552829 patent/DE1552829B2/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1552829A1 (de) | 1970-04-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |