DE154703C - - Google Patents

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DE154703C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • G03B23/04Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement
    • G03B23/046Picture changing devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

PATENTAMT.
M 154703 KLASSE 42/i.
Die vorliegende Erfindung" betrifft eine Bilderwechselvorrichtung für Stereoskope und ähnliche Schauapparate mit drehbarem Bilderkästchen, sowie einer die Längsverschiebung des letzteren und die Entnahme der Bilder regelnden Hubscheibe.
Es sind zwar bereits für Magazinkameras bestimmte Plattenwechselvorrichtungen bekannt geworden, bei denen durch Drehen des
ίο Magazins die Platten einzeln behufs Belichtung in einen Rahmen gebracht und danach durch Zurückdrehen des Magazins wieder in dasselbe zurückgeführt werden; andererseits ist es auch bei Wechselvorrichtungen für photographische Platten nicht mehr neu, die Entnahme der einzelnen Platten, sowie das Fortschalten des Plattenmagazins nach derselben vermittels einer Hubscheibe zu bewerkstelligen. Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung darin, daß die Längsverschiebung des Bilderkästchens und die Entnahme der Bilder mit einfachen Mitteln ohne Verwendung komplizierter Hebelsysteme erfolgt, so daß Brüche
a5 der einzelnen Teile nach Möglichkeit vermieden werden und ein sicheres Arbeiten der Vorrichtung gewährleistet ist. Zu diesem Zwecke ist eine Hubscheibe mit konzentrischen Stufenflächen versehen, die derart mit Federklinken zusammenwirken, daß während des Kippens des Bilderkästchens die eine Klinke die das zu betrachtende Bild in der Schaustellung haltenden Greifer und die andere einen Hebel verstellt, durch den nach der Rückbeförderung des betrachteten Bildes in das Bilderkästchen die Fortschaltung des letzteren erfolgt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an einem Stereoskop veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Stereoskop,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach der Linie A-B von Fig. i,
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie C-D von Fig. ι und
Fig. 4 ein ähnlicher Schnitt wie Fig. 3, nur ist hierbei der Bildkasten zwecks Entnahme eines Bildes umgestürzt;
Fig. 5 zeigt in schaubildlicher Ansicht die Hubscheibe.
An einer rechteckigen Platte 10, die um ihre große Achse schwingbar mittels Drehzapfen 11 in zwei auf der Grundplatte 13 des Apparates befestigten Trägern 12 unterstützt ist, ist ein in seiner Längsrichtung verschiebbares Kästchen 14 mit Hilfe der über die Längsränder der Platte greifenden Winkel 16 aufgehängt, in welches die die Bilder in getrennten Falzen aufnehmende Lade 15 eingesetzt wird. Die beiden Winkel 16 auf der einen Seite tragen Rollen 17, die auf der Platte 10 entlang laufen, während die beiden gegenüberliegenden Winkel 16 eine doppelt gezahnte Schiene 18 halten.
Das Brettchen 10 ist etwa in seiner Mitte von einer den Durchtritt der einzelnen Bilder gestattenden Querspalte 20 durchbrochen und trägt oberhalb dieses Schlitzes 20 einen Rahmen 21 mit zwei !Fenstern 22, durch welche die beiden Teilbilder des ausgestellten Stereoskopbildes sichtbar werden.
Einer der Drehzapfen 11 trägt außerhalb des die Vorrichtung umschließenden Kastens 23 eine Kurbel 24, mittels der man die Platte 10
um ihre Längsachse drehen kann. In der Seitenwand des Kastens 23, den Fenstern 22 des Rahmens 21 gegenüber, sind die Okulare 25 angebracht.
Auf einem der Träger 12, zwischen ihm und dem Brettchen 10, ist eine Hubscheibe 26 befestigt, deren nach innen gerichtete Seitenfläche zwei konzentrische Stufenflächen 27 und 28 besitzt (Fig. 5). Auf dem Brettchen 10 sind in ihrer Längsrichtung verschiebbare Stangen 29 und 30 angeordnet, deren äußere Enden mit Federklinken 31,32 ausgestattet sind. In der Ruhelage stützt sich die Klinke.31 der Stange 29 gegen den untersten Teil der äußeren Hubfläche 2,7, während die andere Klinke 32 mit der vorspringenden mittleren Fläche der Scheibe 26, in welche die Abschrägung 28 eingeschnitten ist, in Berührung steht.
Gegen das innere Ende der Stange 29 wird durch eine Feder 33 ein Hebel 34 mit einer Federklinke 35 angedrückt, deren Spitze in die Seitenzähne 36 der Zahnstange 18 eingreift. Das innere Ende der Stange 30 teilt sich in zwei Querarme 40, die mit Stiften 41 versehen sind, welche in den zur Aufnahme des aus-
- gestellten Bildes dienenden Falz hineinragen, um dieses während der Betrachtung zu stützen.
Eine die Stange 30 umgebende Feder 45 strebt, die Klinke 32 in Stellung zu halten.
Ein Lauf rädchen 37 an einer starken Feder 38 greift zwischen die oberen Zähne 39 der Zahnstange 18, um das Kästchen 14 in fester Lage zu erhalten und immer eine genaue Überein-Stimmung' zwischen einer der Teilungen des Schubfaches 15 und dem Schlitz 20 in der Platte 10 zu sichern.
Will man das Bilderkästchen 14 zurückziehen oder es schnell vorschieben, so drückt man mittels eines Knopfes 43 an der Außen-. seite des Kastens 23 auf eine Stange 42, die an ihrem entgegengesetzten Ende einen Kegel 44 trägt, der bei seiner Verschiebung auf die Klinke 35 wirkt, das Rädchen 37 von der Zahnstange 18 abhebt und diese dadurch frei macht, was die Freigabe des Kästchens 14 zur Folge hat.
Die Gebrauchs- und Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Das mit Bildern beschickte Kästchen 14 wird in seine Anfangsstellung gebracht, indem man die Auslösestange 42 verschiebt und das Kästchen 14 auf der Platte 10 gleiten läßt; darauf dreht man die Kurbel 24, um die letztere zu kippen.
Gleich zu Beginn dieser Bewegung schwingt . die Klinke 32, die an der Scheibe 26 anliegt und zurückzubleiben trachtet, unter dem Drucke der Feeder 45 aus und die von der Stange 30 getragenen Stifte 41 treten aus dem Falz des Rahmens 21. Gleichzeitig wirkt die auf die Hubfläche 27 treffende Klinke 31 durch Vermittlung" der Stange 29 auf den Hebel 34, um diesen zu schwingen, die Zahnstange 18 um eine Teilung zu verschieben und ein Bild genau unter den Schlitz 20 in der Platte 10 zu bringen. Man dreht die Kurbel 24 weiter, bis die Platte 10 eine halbe Drehung geführt hat; kurz vor Beendigung dieser Kippbewegung fällt das Bild, welches mit dem Schlitz 20 gleichsteht, in den Rahmen 21. Zu derselben Zeit gelangt die Klinke 32 in den durch die Abschrägung 28 gebildeten leeren Raum und kehrt unter der Wirkung ihrer eigenen Feder in ihre Anfangsstellung zurück. Man führt nunmehr durch Drehen der Kurbel 24 in entgegengesetztem Sinne die Platte 10 ' in ihre normale Lage zurück. Vom Beginn dieser Rückbewegung an läuft die Klinke 32, da sie in dieser Richtung nicht schwingen kann, die schräge Fläche 28 hinauf und verschiebt die Stange 30, wobei die Feder 45 zusammengedrückt wird, was den Wiedereintritt der Stifte 41 in den Falz des Bildrahmens 21 veranlaßt. Hat die Platte 10 ihre ursprüngliche Lage wieder eingenommen, so steht auch! das Bild den Okularen 25 richtig gegenüber.
Auf Säulen 46,47 gelagerte Buffer bilden elastische Anschläge, welche die am Ende der go Bewegungen der Platte 10 etwa auftretenden Stöße dämpfen. Auf der Zahnstange 18 sind der Anzahl der Bilder entsprechende Teilstriche angezeichnet, die an einem an der Platte 10 befestigten, durch ein Fensterchen von außen sichtbaren Zeiger 48 vorüberlaufen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Bilderwechselvorrichtung für Stereoskope mit drehbarem Bilderkästchen sowie einer die Längsverschiebung des Kästchens und die Entnahme der Bilder regelnden Hubscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die mit konzentrischen Stufenflächen (27, 28) versehene Hubscheibe (26) mit Federklinken (31,32) versehen ist, von denen die eine (32) das Zurückziehen der das zu betrachtende Bild haltenden Greifer (41) bewirkt, während die andere (31) einen Hebel. (.34) verstellt, durch welchen nach der Rückbeförderung des betrachteten Bildes in das Bilderkästchen die Fortschaltung des letzteren erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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