DE15459C - Neuerungen an zusammenlegbaren Taschenlaternen - Google Patents
Neuerungen an zusammenlegbaren TaschenlaternenInfo
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- DE15459C DE15459C DENDAT15459D DE15459DA DE15459C DE 15459 C DE15459 C DE 15459C DE NDAT15459 D DENDAT15459 D DE NDAT15459D DE 15459D A DE15459D A DE 15459DA DE 15459 C DE15459 C DE 15459C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L21/00—Non-electric pocket lamps, e.g. lamps producing sparks
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1881 ab.
Die nachstehend beschriebenen Neuerungen an Taschenlaternen beziehen sich auf eine eigenthümliche
Einrichtung zum Oeffnen und Schliefsen derselben.
Aehnliche Taschenlaternen befinden sich in mehrfachen Ausführungen schon seit Jahren im
Handel; sie alle verfolgen aber nur das einseitige Princip, die Laterne mit Leichtigkeit zu
öffnen, während dem Laien es häufig schwer fällt, eine so nur durch einen Fingerdruck geöffnete
Laterne auch wieder zu schliefsen, da dies nur mit beiden Händen, und zwar in kunstgerechter Weise geschehen mufs. Diesen
Beschwerlichkeiten ist durch vorliegenden Mechanismus abgeholfen, weil dieselbe Hand, deren
Finger mit einem Druck die Laterne öffnet, auch wieder dieselbe vollständig schliefst, wenn
der Druck in entgegengesetzter Richtung ausgeführt wird.
Die Laterne besteht in der Hauptsache aus einem kastenförmigen Gehäuse, an welchem in
Scharnier eine feste Thür und zwei Rahmen für die Scheiben angebracht sind, derart, dafs
der Querschnitt derselben ein etwas verschobenes Viereck bildet, wenn sie geöffnet ist.
Fig. ι ist eine Ansicht der geschlossenen Laterne, bei welcher die hintere Thür, welche
den Verschlufs der Streichholzdose bildet, geöffnet ist,
Fig. 2 eine Ansicht der geöffneten Laterne,
Fig. 3 ein Schnitt nach A-B in der Fig. 4, Fig. 4 ein Schnitt nach C-D in der Fig. .2, Fig. 5 ein Schnitt nach E-F in der Fig. 2, wenn die Laterne halb zugemacht ist.
Fig. 3 ein Schnitt nach A-B in der Fig. 4, Fig. 4 ein Schnitt nach C-D in der Fig. .2, Fig. 5 ein Schnitt nach E-F in der Fig. 2, wenn die Laterne halb zugemacht ist.
Fig. 6 und 7 sind Details der Oeffnungs- und Schliefsvorrichtung.
Fig. 8, 9 und 10 stellen eine Modification des letztgenannten Mechanismus dar.
Den eigentlichen Kern der Laterne bildet ein aus Metallblech hergestellter Rahmen A,
an welchem auf jeder Seite eine Thür in Scharnier befestigt ist, und in welchem, wenn die
Laterne geschlossen ist, der ganze Mechanismus liegt.
In dem genannten Rahmen A ist durch Löthen ein Kästchen α befestigt, welches zur
Aufnahme von Zündhölzern dient und ungefähr die Hälfte des inneren Raumes einnimmt, Fig. 1
und 4. Die Reibfläche b für die Zündhölzer befindet sich gleichfalls an dem Kästchen a
im Innern des Rahmens.
Diese Seite des Rahmens A ist durch eine Thür c verschlossen, die, wie gesagt, in Scharnier
daran befestigt ist, und deren Verschlufs durch irgend eine bekannte Vorrichtung bewirkt werden
kann.
Auf der entgegengesetzten Seite ist gleichfalls ein Deckel d aus Metallblech an dem
Rahmen A in Scharnier befestigt, jedoch ist dieser mit keiner Verschlufsvorrichtung versehen.
An dieser letztgenannten Thür oder dem Deckel d ist ein Rahmen e in Scharnier beweglich
angebracht, in welchem eine durchsichtige Platte aus Glimmer oder Glas gehalten wird. An dieser ist ein gleicher Rahmen f in
Scharnier befestigt, der seinerseits ebenfalls am Rahmen A drehbar ist.
Wenn die Laterne geöffnet ist, bilden diese Theile de/ ein etwas verschobenes Viereck,
wie aus der Fig. 4 ersichtlich, während das Zu-
sammenlegen derselben, wie in Fig. 5 durch Pfeile angedeutet, geschieht.
Das Licht h sitzt in einer Hülse auf dem Hebel i, der in dem Punkt m auf einer besonderen
Platte k, welche in den Rahmen A eingelöthet ist, drehbar gehalten wird.
Hinter diesen Hebel i fafst eine flache Feder n, welche auf das rechtwinklig gestaltete hintere
Ende desselben so drückt, dafs er nach Art der Federmesserklingen aus einer Lage in die
andere gebracht werden kann und in jeder Endstellung sicher gehalten wird, Fig. 6 und 7.
Die kleine Lenkstange ο ist drehbar an dem
Hebel i befestigt, welche mit ihrem anderen Ende gleichfalls in Scharnier an dem Rahmen/
gehalten wird, derart, dafs beim Oeifnen der Laterne derselbe den Rahmen f nach aufsen
drückt, wodurch der Hebel i in die Fig. 6 gezeichnete Lage kommt, also dieselbe offen hält,
während, wenn die Laterne geschlossen werden soll, Fig. 5 und 7, die Lenkstange ο den Rahmen/
zurückzieht, wodurch sich dieselbe selbstthätig schliefst.
Die Bewegung des Hebels i geschieht durch einen Winkelhebel ß, welcher mit einem Stift r
versehen ist, der sich in einem Schlitz des Hebels i schiebt und sich um den Punkt s
dreht.
Bewegt man nun mit einem Finger den Hebel p nach aufsen, d. h. in die Stellung Fig. 4,
so drückt die Lenkstange 0 gegen den Rahmen /, wodurch sich die Laterne öffnet, während
bei entgegengesetzter Bewegung des Hebels p dieselbe geschlossen wird, indem der
genannte Hebel i vermittelst der Zugstange 0 den Rahmen / zurückzieht.
In Fig. 8, 9 und 10 ist eine Modification des eben beschriebenen Mechanismus dargestellt.
Der Hebel β' fafst hier mit einem Zapfen direct in einen Schlitz des Hebels i und bewegt
sich von oben nach unten, so dafs ebenfalls die beschriebenen Bewegungen des Hebels i
eintreten, wodurch die Laterne geöffnet oder geschlossen wird. Der Drehpunkt dieses Hebels
liegt bei x.
Beim Gebrauch der Laterne fafst man einfach den Rahmen A zwischen die Finger einer
Hand und bewegt mittelst eines derselben den Hebel / nach aufsen (bezw. bei der in Fig. 8,
9 und 10 gezeigten Modification den Hebel /'
nach unten), wodurch dieselbe geöffnet wird, während bei der umgekehrten Bewegung des
Hebels sich die Laterne schliefst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An zusammenlegbaren Taschenlaterhen der Hebel/ bezw./', welcher auf den um m drehbaren Lichthalter i einwirkt und durch Hinzufügung der Stange 0 und der Feder η sowohl zum Oeffnen als auch zum Schliefsen der Laterne geeignet ist.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15459C true DE15459C (de) |
Family
ID=292492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15459D Active DE15459C (de) | Neuerungen an zusammenlegbaren Taschenlaternen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15459C (de) |
-
0
- DE DENDAT15459D patent/DE15459C/de active Active
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