DE154237C - - Google Patents

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DE154237C
DE154237C DENDAT154237D DE154237DA DE154237C DE 154237 C DE154237 C DE 154237C DE NDAT154237 D DENDAT154237 D DE NDAT154237D DE 154237D A DE154237D A DE 154237DA DE 154237 C DE154237 C DE 154237C
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Germany
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line
compressed air
measuring
grease
lubricant
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N5/00Apparatus with hand-positioned nozzle supplied with lubricant under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
-Λ! 154237 KLASSE 47e. 2
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf fahr- oder tragbare Schmiervorrichtungen, bei denen zur Austreibung des Schmiermittels Druckluft benutzt wird. Sie verwendet das an sich bekannte Verfahren, ein Meßgefäß durch Stellungsveränderung eines Vielweghahnes erst zur Aufnahme und dann zur Abgabe von Öl herzurichten. Die Erfindung besteht darin, daß das Meßgefäß und der
ίο Vielweghahn an das Ende einer Doppelleitung für das Fett und die Druckluft gelegt ist, die aus biegsamem Stoffe (Leder, Gummi oder dergl.) besteht. Durch Umstellung des Hahnes wird entweder zur Füllung des Meßraumes die unter Luftdruckwirkung stehende Fettleitung auf den Meßraum geschaltet oder für die Entleerung, die Druckluftleitung. Infolge dieser Maßnahme wird einerseits die gleichmäßige, in ihrer Menge genau regelbare
Austreibung des Öles gesichert, andererseits . können die beim Schmieren erforderlichen Hahnumstellungen an der Schmierstelle selbst vorgenommen werden, ohne den durch das Hin- und Herlaufen zwischen ölbehälter und Schmierstelle sonst entstehenden Zeitverlust. In der Zeichnung ist eine derartige Schmiervorrichtung dargestellt. Fig. 1 gibt eine Gesamtansicht wieder; aus Fig. 2, 3 und 4 ist der Vorgang der Messung durch Darstellung des Meßraumes α nebst Hahnes h schematisch in vergrößertem Maßstabe ersichtlich. In Fig. ι bezeichnet b den Hauptbehälter, der zur Aufnahme der Schmiermasse dient. Er ist auf einem mit Rädern versehenen Untergestell befestigt und kann durch Hebelbremsung am Vorderrade festgestellt werden. Das Steigrohr c reicht in dem Behälter fast bis zum Boden, während sich außerhalb die Schmiermittelleitung d anschließt. Die zur Beförderung der Schmiermasse dienende Druckluft tritt durch die Rohrleitung e in der Pfeilrichtung in den Behälter ein. Von der Leitung e zweigt sich eine Druckluftleitung g ab, die mit der Schmiermassenleitung d in einen gemeinsamen Dreiweg- hahn h mündet. Dieser \veist als dritten Anschluß die Schmierdüse i auf und trägt das Gehäuse a. Fig. 2 zeigt die Stellung des Hahnes h beim Füllen des Meßraumes a mittels der durch die Leitung e auf die Schmiermasse geführten Druckluft. Die Schmiermasse fließt von b durch Steigrohr c, Leitung d zum Meßräum a, wobei die im Meßraum befindliche Luft durch irgend eine in der Zeichnung nicht wiedergegebene Einrichtung gleichzeitig mit dem Eintritt des Fettes entweicht. Durch Umstellung des Hahnes gemäß Fig. 3 wird der Hauptbehälter ausgeschaltet, hingegen das Zweigrohr g der Druckluftleitung mit dem Räume α und der Düse i verbunden, so daß die im Räume a befindliche abgetrennte Menge des Schmierstoffes durch die Düse i zur Verbrauchstelle gedrückt wird. Bei Stellung: des Hahnes nach
Fig. 4 ist der Hahn vollständig geschlossen. Es können mehrere Gefäße α von verschiedenem Fassungsvermögen vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Fahrbare Druckluftschmiervorrichtung mit einem durch Stcllungsänderung eines Vielweghahncs bald zur Aufnahme, bald zur Abgabe von Fett dienenden Meßraume, dadurch gekennzeichnet, daß der Vielwcghahn (h) und der Meßraum (a) an das Ende einer biegsamen Doppelleitung (d g) für das Fett und die Druckluft gelegt sind, so daß der Meßraum (a) .uis einem unter Druck, stehenden Vorratsbehälter durch die Leitung (d) gefüllt und die Füllung durch die aus der Leitung (g) zuströmende Druckluft zur Schmierstelle gedrückt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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