DE1536103C - Tragbeutel aus Folienmaterial - Google Patents
Tragbeutel aus FolienmaterialInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft einen Tragbeutel aus Folien- die Ausbildung und Verwendung eines Verstärkungsmaterial, z.B. Kunststoffolie, mit gefalteten und ver- ringes aus zwei Teilen, die von je einer Seite in alle
schlossenen Seiten- und Bodenteilen, der an seiner Fingerlöcher einführbar sind und mittels ineinander-Mündungsöffnung
eine Anzahl durch beide Seiten- greifender Buchsen zusammengehalten werden, kann
wände des Beutels hindurchgehender Fingerlöcher 5 der Tragbeutel dabei ganz mühelos geöffnet und veraufweist,
schlossen werden.
Tragbeutel der obengenannten Art sind bekannt In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können
und häufig an der Beutelmündung mit Verstärkungen die beiden Teile des Verstärkungsringes mittels eines
in Form von Griffen versehen, was jedoch die Her- biegsamen Verbindungssteges miteinander verbunden
stellung des Beutels wesentlich verteuert. Ein be- ίο sein, wodurch gewährleistet wird, daß beide Teile
kannter Plastikbeutel dieser Art ist so ausgebildet, miteinander zusammenhängen und der Verbindungs-
daß an dem einen Beutelende durch eine Längs- steg darüber hinaus auch zum Aufhängen des Beutels
Schweißnaht ein sich in Längsrichtung des Beutels im leeren oder gefüllten Zustand benutzt werden
erstreckender seitlicher Auslaßstutzen gebildet und kann. Es besteht so die Möglichkeit, den Tragbeutel
durch eine Querschweißnaht ein Griff mit Finger- 15 auch mit Gegenständen von größerem Gewicht zu
löchern gegen das Beutelinnere und den Auslaß ab- füllen und in Geschäften, Kaufhäusern, Supermärkten
getrennt ist. Dieser Plastikbeutel ist vorzugsweise für od. dgl. blickgerecht für den Käufer aufzuhängen,
den Transport von Heizöl für Ölofen vorgesehen und ohne daß dabei die Gefahr besteht, daß die einzelnen
ermöglicht über den Auslaßstutzen ein Entleeren Fingerlöcher aufgerissen werden. Die Randteile der
seines Inhaltes in den Tank eines ölofens. Ein Öff- 20 Mündungsöffnung können noch durch Umbiegen des
nen des Beutels im Bereich der Grifflöcher ist dabei Folienmaterials versteift sein.
nicht möglich, da durch die unter den Grifflöchern Die Erfindung wird nachstehend an Hand der
gelegene Querschweißnaht der Beutel in diesem Ab- Zeichnung noch näher beschrieben. In der Zeichnung
schnitt nach außen hin hermetisch abgeschlossen ist. zeigt
Bei anderen bekannten Beuteln ist in dem Vorzugs- 25 Fig. 1 einen für das Verschließen nach der Erfin-
weise verstärkten Mündungsrand des Beutels ein dung geeigneten Beutel in Seitenansicht,
längliches Loch vorgesehen, durch das man beim Fig. 2 perspektivisch den in Fig. 1 gezeigten
Tragen des Beutels vier Finger stecken kann. Ein Beutel an drei Fingern des Trägers hängend,
solches längliches Loch bewirkt jedoch eine ungün- Fig. 3 den Beutel von Fig. 2, jedoch teilweise zu-
stige Ausnutzung der Beutelstärke, da der am Mün- 30 sammengefaltet,
dungsrand entlang verlaufenden Randteil des läng- Fig. 4 einen vollständig zusammengefalteten und
liehen Loches am ehesten auseinandergezogen wird durch einen Verschluß nach der Erfindung ver-
und gegebenenfalls reißt, wenn der Beutel schwere schlossenen Beutel,
Gegenstände enthält. Ferner haben die bekannten F i g. 5 einen diametralen Schnitt durch den VerBeutel
der letztgenannten Art den Nachteil, daß die 35 schluß in größerem Maßstab, und
Beutelöffnung an den Enden des länglichen Loches Fig. 6 denselben Verschluß in Seitenansicht,
nicht schließt. In der Zeichnung ist mit 1 ein Beutel aus Folien-
Beutelöffnung an den Enden des länglichen Loches Fig. 6 denselben Verschluß in Seitenansicht,
nicht schließt. In der Zeichnung ist mit 1 ein Beutel aus Folien-
Darüber hinaus ist ein Plastikbeutel zur Aufnahme material, ζ. Β. Kunststoffolie, bezeichnet, dessen
bzw. zum Transport von Heizöl mit einem verschließ- Seitenränder 2 und dessen Boden 3 gefaltet, verleimt,
baren, einer Schmalseite des Beutels benachbarten, 40 geschweißt oder auf ähnliche Weise geschlossen sind
dem Ende einer Längsseite zugekehrten Auslaß be- und der mit einer Mündungsöffnung 4 zum Einlegen
kannt. von im Beutel zu tragenden Gegenständen 5 versehen
Ziel der Erfindung ist es, einen Tragbeutel aus ist.
Folienmaterial der eingangs beschriebenen Art zu In der Nähe der Beutelöffnung 4 sind eine Anzahl
schaffen, der im Bereich der Grifflöcher über seine 45 Fingerlöcher 6 vorgesehen, die durch die beiden
dort vorgesehene Mündungsöffnung befüllbar ist, wo- Seitenwände des Beutels gehen und so groß sind, daß
bei diese Mündungsöffnung nach dem Füll- oder der Träger ein oder mehrere Finger 7, 8, 9 und 10,
einem Entnahmevorgang in bequemer Weise wieder- z. B. wie in F i g. 2 und 3 gezeigt, stecken kann. Die
holt verschlossen werden kann. Anzahl der Fingerlöcher kann ungleich sein, und die
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Er- 5° Löcher sind vorzugsweise symmetrisch zur Mittelfindung
darin, daß zum Verschließen der Mündungs- linie 11 der Seitenwand angeordnet. In diesem Fall
rand mit den Fingerlöchern so gefaltet ist, daß alle kann man, wie in F i g. 2 gezeigt, den Mittelfinger 8
Fingerlöcher nebeneinander und in Deckung liegen in das mittlere Fingerloch und den Zeigefinger 7 und
und mit einem zweiteiligen Verstärkungsring ver- den Ringfinger 9 durch die beiden danebenliegenden
sehen sind, dessen mit Endflanschen versehene Teile 55 Löcher stecken. Möchte man die Beutelöffnung ohne
von je einer Seite in die Fingerlöcher einführbar und zusätzliche Maßnahmen vor eindringender Feuchtigdurch
ineinandergreifende Buchsen beider Teile zu- keit, z. B. Regen, schützen, kann man die Seitensammengehalten
sind. wände 2 des Beutels über die Seitenwände des Beutels
Durch diese Ausbildung des Tragbeutels wird falten und den Beutel, wie in Fig. 3 gezeigt, am
einerseits sichergestellt, daß der Verstärkungsring 60 Zeigefinger 7 und Ringfinger 9 tragen, aber der
ohne Beschädigung der Grifflöcher in dieselben ein- Träger kann natürlich auch irgendeine andere Kom-
gesetzt werden kann, und außerdem erreicht, daß der bination von Fingerlöchern und Fingern wählen, je
Beutel nach dem Einlegen des Füllgutes wieder ver- nachdem wie es im betreffenden Fall am bequemsten
schließbar ist, so daß das Füllgut nicht herausfallen ist.
kann, und zwar auch dann nicht, wenn der Beutel 5s Für ein möglichst dichtes Verschließen des Trag-
vom Träger abgelegt wird. Die Aufnahme des Beutels beuteis wird dessen Mündungsrand so gefaltet, daß
erfolgt dann mühelos durch Hindurchstecken eines sämtliche Fingerlöcher dicht nebeneinander und in
Fingers der Fland durch den Verstärkungsring. Durch Deckung liegen, wobei durch sämtliche Löcher ein
Verstärkungsring 12 mit einer mittleren Buchse 13 1 und zwei Flanschen 14 und 15 abnehmbar eingesetzt
ist, wie es in F i g. 4 gezeigt ist. Die innere lichte Weite des Verstärkungsringes kann so bemessen sein,
daß er sich an einen Finger hängen läßt. Der Ver- S Stärkungsring besteht aus zwei Teilen, derart, daß die
beiden Teile 12 a und 12 b von je einer Seite in ein oder mehrere Löcher eingeführt werden können. Der
Ring wird dabei durch Friktion zwischen den ineinander eingesetzten Buchsen 16 beider Teile zusammengehalten,
wie es in F i g. 5 gezeigt ist. Die beiden Teile 12 α und 12 b des Verstärkungsringes können
nach den F i g. 4 bis 6 mittels einer biegsamen Verbindungsstange 17 miteinander verbunden sein, die
zum Aufhängen des Beutels in leerem oder gefülltem Zustand benutzt werden kann.
Claims (3)
1. Tragbeutel aus Folienmaterial, z.B. Kunststoffolie, mit gefalteten und verschlossenen Seiten-
und Bodenteilen, der an seiner Mündungsöirnung
eine Anzahl durch beide Seitenwände des Beutels hindurchgehender Fingerlöcher aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschließen
der Mündungsrand mit den Fingerlöchern (6) so gefaltet ist, daß alle Fingerlöcher
(6) nebeneinander und in Deckung liegen und mit einem zweiteiligen Verstärkungsring (12) versehen
sind, dessen mit Endflanschen (14, 15) versehene Teile von je einer Seite in die Fingerlöcher
(6) einführbar und durch ineinandergreifende Buchsen (16) beider Teile zusammengehalten
sind.
2. Tragbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile des Verstärkungsringes
(12) mittels einer biegsamen Verbindungsstange (17) verbunden sind.
3. Tragbeutel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Fingerlöchern (6) versehenen
Randteile der Mündungsöffnung durch Umbiegen des Folienmaterials versteift sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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