DE1534852C - Schalttafel - Google Patents
SchalttafelInfo
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- DE1534852C DE1534852C DE1534852C DE 1534852 C DE1534852 C DE 1534852C DE 1534852 C DE1534852 C DE 1534852C
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Description
i 534
. Die Erfindung betrifft eine Schaltafel aus einem längs den Tafelrändern umlaufenden Versteifungsrahmen mit winkelförmigem Querschnitt, bei dem
der parallel zur Schalebene liegende und als Auflager für eine Schalhaut dienende kürzere Schenkel 5
des Winkels an der Innenseite des Versteifungsrahmens zur Bildung eines Falzes von der Schälebene
um die Dicke der Schalhaut, abgesetzt ist und dessen längerer, senkrecht zur Schalebene angeordneter
Schenkel im Bereich von an den Enden des Sehenkels angebrachten Verdickungen in Abständen Einkerbungen
für Abstandhalter aufweist, und aus der in den Falz eingelegten Schalhaut.
Schaltafeln dieser Art dienen zum Aufbau von Wandschalungen und können nicht ohne weiteres für
Deckenschalungen eingesetzt werden.
Bei Deckenschalungen ist es bekannt, Schaltafeln zu benutzen, die außer dem die Schalhaut einfassenden
Versteifungsrahmen einen zusätzlichen Rahmen von U-förmigem Querschnitt aufweisen, dessen einer ,20
Schenkel mit dem Versteifungsrahmen verschraubt ist. Der andere Schenkel ist mit in Abstand liegenden
Löchern versehen und wird auf von Stempeln getragene Schalungsträger mit I-Profü aufgesetzt, die ebenfalls
in ihren Flanschen mit Löchern versehen sind. Durch die miteinander fluchtenden Löcher werden
zum Festlegen der Schalungstafeln Stifte durchgesteckt, die zugleich auch durch die Kopfplatten der
Stempel hindurchgehen, auf die die Schalungsträger aufgelegt sind.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Schaltafel der eingangs genannten Art so auszubilden, daß
sie ohne einen zusätzlichen Rahmen als Deckenschalung auf von Stempeln getragene Schalungsträger
aufgesetzt und gegen Horizontalverschiebungen vorzugsweise mittels Stifte gesichert werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemiiß dadurch r
gelöst, daß im Bereich der Ecken der Schaltafel innerhalb der Höhe des Versteifungsrahmens an den
beiden Schenkeln kurze Auflagerstücke befestigt sind und daß die zur Schalebene parallele Fläche ■
des kurzen Auflagerstücks eine Stecköffnung aufweist.
Durch die Anbringung des Auflagerstücks mit der Stecköffnung kann eine Schaltafel der eingangs genannten
Art sowohl für Wandschalungen als auch für den bekannten Aufbau von Deckenschalungen
benutzt werden, was einen erheblichen Vorteil mit sich bringt.
Die Stecköffnung kann in Form eines nach den Längsseiten hin offenen Schlitzes oder als Loch vorgesehen
sein.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Schaltafel in Ansicht von unten,
Fig. 2 und 3 eine Seiten- und eine Stirnansicht der Schaltafel nach Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in
Fig. 1 und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Aufbaus
einer Deckenschalung, wobei die Teile zur besseren Übersichtlichkeit auseinandergezogen dargestellt sind.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Schaltafel besteht
aus einem längs den Tafelrändern umlaufenden Versteifungsrahinen
und aus der von Brettern gebildeten Schalhaut 5, die in Fig. 1 nicht dargestellt, jedoch
aus Fig. 5 ersichtlich ist. Der Verstcifungsrahnien
hat winkelförmigen Querschnitt, wobei sein parallel zur Schalebene liegender und als Auflager für die
Schalhaut 5 dienender kürzerer Schenkel 4 an der Innenseite liegt und zur Bildung eines Falzes von der
Schalebene um die Dicke der Schalhaut 5 abgesetzt ist (vgl. F i g. 4). Sein längerer, senkrecht zur Schalebene angeordneter Schenkel 2 weist im Bereich von
an seinen Enden vorgesehenen Verdickungen 12 in Abständen Einkerbungen 14 auf. Diese Einkerbungen
14 dienen bei senkrecht übereinander gesetzten Schaltafeln für Wandschalungen zum Durchstecken
von Abstandhaltern.
Innerhalb der Höhe des Versteifungsrahmens sind im Bereich seiner Ecken an den beiden Schenkeln 2
und 4 kurze Auflagerstücke 6 befestigt. Die zur Schalebene parallele Fläche derselben weist eine
Stecköffnung 8 auf, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel die Form eines nach den Längsseiten
des Versteifungsrahmens hin offenen Schlitzes hat.
Der Versteifungsrahmen enthält ferner Querstreben 10. In dem gegenüber den Verdickungen 12 zu
rückgesetzten Mittelteil 13 des Schenkels 2 sind in Abständen Schlitze 15 vorgesehen, in die zum Verbinden
der aneinander gesetzten Schaltafeln an ihren Längs- und Stirnseiten Klemmriegel eingesteckt werden.
Ferner ist der Mittelteil 13 in Abständen mit breiteren Schlitzen 16 versehen, um Klemmhaken anzusetzen,
mit denen die Schaltafeln bei Wandschalungen an senkrechten Rohrstutzen befestigt werden.
Die beschriebene Schaltafel ist in der üblichen Weise zum Aufbau von Wandschalungen benutzbar.
Sie kann aber infolge der Anbringung der Auflagerstücke 6 auch für eine Deckenschalung benutzt werden,
wie aus F i g. 5 hervorgeht. Die Deckenschalung ruht auf Stempeln 20, deren Kopfplatten 24 mit
Löchern 26 versehen sind. Die auf die Stempel 20 aufzulegenden Schalungsträger 30 in Form von
I-Trägern sind an den Enden im unteren und oberen Flansch ebenfalls mit Löchern versehen, die mit den
Löchern 26 fluchten. Die Auflagerstücke 6 mit den Stecköffnungen 8 fluchten beim Auflegen der Schaltafeln
ebenfalls mit den genannten Löchern, so daß durch die Stecköffnungen 8 der Schaltafeln, durch die
Löcher der Schalungsträger 30 und durch die Löcher 26 der Stempel 20 Stifte 28 durchsteckbar sind, die
die Schaltafeln und die Schalungsträger auf den Stempeln festlegen.
Claims (3)
1. Schaltafel aus einem längs den Tafelrändern umlaufenden Versteifungsrahmen mit winkelförmigem
Querschnitt, bei dem der parallel zur Schalebene liegende und als Auflager für eine
Schalhaut dienende kürzere Schenkel des Winkels an der Innenseite des Versteifungsrahmens zur
Bildung eines Falzes von der Schalebene um die Dicke der Schalhaut abgesetzt ist und dessen
längerer, senkrecht zur Schalebene angeordneter Schenkel im Bereich von an den Enden des
Schenkels angebrachten Verdickungen in Abständen Einkerbungen für Abstandhalter aufweist,
und aus der in den Falz eingelegten Schalhaut, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der F-'.tken innerhalb der Höhe des Versteifungsrahmens
an den beiden Schenkeln (2; 4)
kurze Auflagerstücke (6) befestigt sind und daß die zur Schalebene parallele Fläche des kurzen
Auflagerstücks (6) eine Stecköffnung (8) aufweist. 2. Schaltafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stecköffnung (8) die Form eines nach den Längsseiten des Versteifungsrahmens
hin offenen Schlitzes hat oder als Loch vorgesehen ist.
3. Schaltafel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,' daß in die Stecköffnungen (8)
auf Schalungsträgern (30) aufgesetzte Stifte (28) eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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