DE153136C - - Google Patents

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DE153136C
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tab
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borehole
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/62Drill bits characterised by parts, e.g. cutting elements, which are detachable or adjustable
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/22Rods or pipes with helical structure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ι ·
Im Grubenbetriebe ist es wünschenswert, Schlangenbohrer von rechteckigem oder doppelt keilförmigem Querschnitt so verlängern zu können, daß das Verbindungsstück ohne weiteres in das Bohrloch eintritt. Hierbei darf einerseits die zur Herausbeförderung des Bohrmehls aus dem Bohrloche dienende Schlangenwindung nur wenig unterbrochen, andererseits der freie Querschnitt des Bohrloches möglichst wenig verengt werden. Ferner darf eine unbeabsichtigte Lösung der Verbindung unter keinen Umständen im Bohrloche stattfinden, auch dann nicht, wenn der Bohrer sich festklemmt und rückwärts gezogen wird. Aus diesen Gründen macht eine geeignete Verbindung besondere Schwierigkeiten.
Es ist mehrfach versucht worden, die Verbindung der Schlangenbohrer nach Art eines Bajonettverschlusses vorzunehmen. Hierbei wird das eine Ende des Bohrers verdickt und mit einer Bohrung versehen, während das andere verjüngte Ende des Anschlußstückes in die Bohrung eingeführt wird.
Derartige Verbindungen sind einfach und empfehlenswert, wenn sie außerhalb des Bohrloches bleiben sollen. Innerhalb des Bohrloches angewendet, verengen sie dieses allzusehr, da die Verbindungsstelle zu dick wird.
Nach der vorliegenden Erfindung wird zur Erzielung der Kupplung ein einfacher dünner Ring mit einer dem Querschnitte der Schlangenbohrer entsprechenden Öffnung angewendet, in den die zu verbindenden Bohrenden beiderseits eingeführt werden.
Ein solcher Kupplungsring bietet zunächst den Vorteil, daß er aus besonders dafür geeignetem harten Material beschaffen sein kann, das sonst für Schlangenbohrer nicht verwendet wird. Der Ring kann also wesentlieh dünner als das verdickte Ende bei einem gleich widerstandsfähigen Bajonettverschluß ausfallen. Ferner läßt sich ein an beiden Enden offener Ring gut bearbeiten, so daß in ihm die erforderlichen inneren Ausfräsungen usw. mit leichter Mühe hergestellt werden können, was in dem verdickten, nur einseitig ausgebohrten Ende eines Bajonettverschlusses unmöglich wäre. Schließlich bleibt jedem der beiden zu verbindenden Bohrenden gegenüber dem kuppelnden Ringe eine besondere Bewegungsmöglichkeit, während bei dem Bajonettverschluß das kuppelnde, verdickte Ende fest mit der einen Stange verbunden ist. Da beide Enden untereinander sowohl als auch gegenüber dem Kupplungsringe sich verschieben können, lassen sich die für den Verschluß und die Lösung der Kupplung nötigen Bewegungen der einzelnen Teile auf einen kleineren Raum zusammendrängen als beim Bajonettverschluß. Die Kupplung wird also gedrängter.
Auf der Zeichnung ist die Kupplung gemäß der Erfindung veranschaulicht.
Es zeigt Fig. ι zwei miteinander gekuppelte Teile eines Schlangenbohrers.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die zwei Teile des Schlangenbohrers in auseinandergezogenem Zustand.
Die Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen den Kupplungsring in drei verschiedenen Ansichten und die
Fig. 7 und 8 sind zwei Schnitte nach den Linien A-B und C-D der Fig. 2 und 3.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, sind die beiden zu verbindenden Schlangenbohrerteile α und b mit vorspringenden Lappen c und d versehen. Der Lappen d trägt eine Nut e (Fig. 3), in welche die entsprechend geformte Kante des Lappens c (Fig. 2) eingreift. Die so entstehende Verbindungsfuge beider Teile α und b läuft nicht in der Richtung der Längsachse der zu verbindenden Teile, sondern steht im Winkel hierzu derart, daß die beiden Lappen c und d auf der sich zugekehrten Seite konisch verjüngt sind. Zur Verbindung der so zusammengefügten Teile α und b dient der übergeschobene Kupplungsring /, wie er in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellt ist. Die Bohrung des Kupplungsringes entspricht dem Querschnitt der zusammengefügten Lappen c und d. Im Lappen d ist eine Nut i angeordnet, in welche eine in den Ring eingesetzte Schraube k eingreift. Die Nut i ermöglicht
ein Auf- und Abschieben des Ringes auf dem Lappen d, wobei die Schraube k ein völliges Abziehen des Lappens d vom Ringe während der Bohrarbeit verhindert, wenn der Bohrer rückwärts gezogen wird. Behufs Kupplung wird der Ring_/ so weit als möglich vom Lappen d heruntergezogen und der Lappen c in den Ring eingeführt. Wenn man nun das Stück α mit dem Stück b nicht einen Winkel von i8o°, sondern von etwa 1500 bilden läßt, gleitet die abgerundete Ecke des Lappens c, die der Nase g gegenüberliegt, über die entgegenstehende Ecke des Lappens d hinweg und die Nase g greift in die Aussparung h. Sobald dies geschehen ist, kann man die beiden Stücke α und b in den gestreckten Winkel von i8o° zueinander bringen und die Verbindung beider Stücke durch Hinaufschieben des Teiles b mit dem Lappen d in den Kuppelring/zu einer starren
gestalten.
Die Entkupplung verläuft umgekehrt. Zuerst zieht man das Stück b so weit als möglich aus dem Ringe heraus. Durch Umknicken des Stückes α bis zu einem Winkel von etwa 1500 bekommt man den Lappen c über den Lappen d hinweg, so daß die Nase g aus der Aussparung h heraustritt und ein Abziehen des Stückes α erfolgen kann.
Bei der eigentlichen nach vorn gerichteten Bohrarbeit wird die Kupplung immer fester, da sich die keilförmigen Lappen c und d stets mehr in den Ring / hineinpressen. Die Entkupplung ist nur außerhalb des Bohrloches möglich, da im Loche die beiden Stücke a und b nicht bis zu einem Winkel von 1500 einknicken können. Die Lösung der Kupplung im Bohrloche ist also ausgeschlossen, selbst wenn sich der Bohrer festklemmt und rückwärts gedreht oder gezogen wird.
Als neu wird bei dieser Kupplung angesehen, daß die eben gedachte Wirkung durch einen einfachen Ring erzielt wird, in den beiderseits die Bohrenden mit einer gewissen Bewegungsfreiheit gegeneinander und gegenüber dem Ring hineingesteckt werden, ohne daß ein Anziehen oder Lösen von Befestigungsschrauben oder das Anbringen von Haltestiften notwendig ist. Damit die Herausbeförderung des Bohrmehls aus dem Bohrloche nicht unterbrochen wird, kann der Kuppelring/in bekannter Weise mit Rippen m bezw. η versehen werden, die den Windungen des Schlangenbohrers entsprechen.

Claims (1)

  1. 85 Patent-Anspruch :
    Kupplungsvorrichtung für Schlangenbohrer, bei der die zu verbindenden, mit keilförmigen Lappen versehenen Teile durch einen Kupplungsring zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsring (J) einerseits eine Aussparung (h), in welche ein Vorsprung (g) des Lappens (c) eingreift, und andererseits eine Schraube (k) besitzt, welche in eine Nut (i) des Lappens (d) eingreift, wobei eine Lösung der Teile nur dann möglich ist, wenn nach Zurückziehen des Lappens (d) der Bohrerteil (a) gegen die Richtung des Teiles (b) eingeknickt wird, der Lappen (c) über den Lappen (d) hinweggleitet und die Nase (g) aus der Aus-, sparung (h) tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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