DE152247C - - Google Patents

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DE152247C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

J ®* OCA
3iaii0iik S,x toiatnnk.
ι Vt Cl JpC.
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt die weitere Ausbildung der in einer Ausführungsform aus der Patentschrift 119788 bekannten Aufzieh- und Regelvorrichtung" für Sicherheits-Doppelrouleauverschlüsse von regelbarer Schlitzhöhe. Bei dieser Vorrichtung werden das Oberrouleau (das den Schlitz von oben begrenzt) und das Unterrouleau (das den Schlitz von unten begrenzt) durch zwei Zahnräder regiert, die koaxial zueinander angeordnet sind. Anschläge an diesen Antriebszahnrädern beschränken ihre gegenseitige Drehbarkeit auf ein der Schlitzhöhe entsprechendes Maß, wobei die Regelung der Schlitzhöhe durch Verstellen eines der Anschläge erfolgt. Der Handgriff zum Aufziehen ist an dem Antriebsrade des Unterrouleaus befestigt, so daß beim Aufziehen das Rad des Oberrouleaus (und dadurch dieses selbst) nur mitgenommen
und der Schlitz geschlossen durch die Öffnung hinaufgeführt wird. Bevor aber beim Ablaufen des Verschlusses der Schlitz in der Richtung abwärts die Öffnung wieder passiert, haben sich die Räder um den durch die Anschlage gegebenen Spielraum zueinander verdreht und dadurch den Schlitz geöffnet.
Bei der neuen Ausbildungsform der soeben erläuterten Aufzieh- und Regelvorrichtung erhält auch das Rad des Oberrouleaus einen Handgriff, so daß man durch Aufziehen an diesem Handgriff den eingestellten Schlitz in der Öffnung sichtbar machen kann,, sei es um lediglich nach Augenmaß seine Höhe zu beurteilen, sei es um die Angaben der Einstellskala über die Schlitzhöhe zu prüfen.
Die Handhabe am Antriebsrade des Oberrouleaus bietet zugleich — in Verbindung mit einer Einrichtung zum Aufheben des Eingriffs der beiden Anschläge, die beim Sichtbarmachen des eingestellten Schlitzes zusammenwirken — ein Mittel, um das Oberrouleau allein aufzuziehen und dadurch die volle Belichtungsöffnung freizumachen, z. B. für den Gebrauch der Mattscheibe oder für eine Zeitaufnahme unter Benutzung des Objektivdeckels als Verschlußvorrichtung.
In den Fig. 1 bis 3 sowie 4 bis 6 sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, beide in solcher Lage der Teile, wie sie zustande kommt, wenn man, am Handgriff des Antriebsrades des Oberrouleaus angreifend und das Rad im Sinne des eingetragenen Pfeiles drehend, den Schlitz von eingestellter Höhe in die Belichtungsöffnung bringt.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 bis 3 ist vorausgesetzt, daß bei abgelaufenem Verschluß die gegenseitige Lage des Ober- und des Unterrouleaus dem geschlossenen Schlitz entsprechen soll, damit beim Aufziehen sogleich beide Rouleaus ansteigen, daß ferner bei Beendigung des Aufziehhubes das Unterrouleau α bis zur Herstellung des Schlitzes von eingestellter Höhe zurücksinken soll, so daß beide Rouleaus bereit sind, auch den Belichtungshub gleichzeitig zu beginnen, und
daß schließlich am Ende des Belichtungshubes das Oberrouleau b noch um so viel tiefer fallen soll, als zum Wiederschließen des Schlitzes erforderlich ist.
Diese Forderungen werden durch folgende Mittel erfüllt. Das Antriebsrad c des Unterrouleaus α ist mit dem im Kamerarahmen d gelagerten Drehzapfen e und anch mit dem Aufziehknopf f fest verbunden. Zwischen
ίο diesem Knopf und dem Rade c ist auf der Nabe des letzteren das Antriebsrad g des Oberrouleaus b gelagert. Der in den festen Rahmen d geschraubte Stift h fängt beim Ablaufen des Verschlusses das Antriebsrad c des Unterrouleaus α an der Anschlagfläche i auf. In den Zwischenraum zwischen den Rädern c und g ragt aus dem Rade c der Anschlagstift k von rechteckigem Profil. Er begrenzt im Zusammenwirken mit den Anschlagen / und m (Fig. 3) des Antriebsrades g des Oberrouleaus b die gegenseitigen Bewegungen der Rouleaus. Der Anschlag m dient zur Schlitzverstellung. Er ist ,mit einem Flügelgriff versehen, um ihn je nach der gewählten Schlitzhöhe aus einem der Löcher n, als deren Anzahl drei angenommen ist, in ein anderes setzen zu können. Eine um den Zapfen e drehbare Feder ο legt sich mit ihrem gabelförmigen freien Ende auf den Flansch des Anschlagstiftes in, so daß dieser nicht herausfallen kann. Die Fang- und Auslösevorrichtung wirkt auf das Antriebsrad g des Oberrouleaus b. Sie besteht aus einem an diesem Rade angeordneten Sperrzahn ρ und einem drehbar am Gestell befestigten und federbelasteten Hebel q.
Die beschriebene Einrichtung ist nun zur Verwirklichung der gegenwärtigen Erfindung noch in folgender Weise vervollständigt. An dem Rade g ist ein' Handgriff r angebracht, mittels dessen der Verschluß in die dargestellte Lage übergeführt werden kann, in welcher sich die eingestellte Schlitzhöhe in der Belichtungsöffnung prüfen läßt. Ferner ist der Anschlagstift m an seinem wirksamen Ende mit einem Querschlitz (Fig. 2), an der Stelle aber, wo ihn die Feder 0 umfaßt, mit einem Vierkant versehen. Hebt man die Feder ο an und bringt sie dadurch außer Eingriff mit dem Vierkant, so kann man den Anschlagstift in um 900 drehen und ihn dann wieder durch Freigeben der Feder gegen Drehung sichern. Jetzt nimmt beim Drehen des Rades g im Sinne des Pfeiles der Anschlag m den schmalen Anschlag k nicht mehr mit, sondern läßt ihn durch seinen Querschlitz passieren. Das Unterrouleau α bleibt also in seiner unteren Lage, während man das Oberrouleau vollständig durch die Belichtungsöffnung führen kann, bis die Fang'-vorrichtung ρ q zur Wirkung kommt. Um den gewöhnlichen Zustand der Aufziehvorrichtung wiederherzustellen, mag man das Oberrouleau ablaufen lassen und dann den Anschlag m wieder um 900 verstellen.
In dem Beispiel Fig. 4 bis 6 ist die Erfindung auf eine Aufzieh- und Regelvorrichtung angewendet, bei der der Schlitz im abgelaufenen Zustande des Verschlusses wie im ersten Beispiel bereits geschlossen ist, aber auch im aufgezogenen Zustande noch geschlossen bleibt, während nach Auslösen des Verschlusses zunächst das Unterrouleau abzulaufen beginnt und das Oberrouleau erst nachfolgt, wenn die eingestellte Schlitzhöhe erreicht ist, worauf wiederum wie im ersten Beispiel das Oberrouleau so viel länger abläuft, als erforderlich ist, um den Schlitz zu schließen.
Für diese Bewegungsweise der Rouleaus sind folgende Mittel vorgesehen. Auf dem Drehzapfen e1 ist durch den- Splint s,, die im festen Rahmen d gelagerte Hülse t undrehbar befestigt, während durch denselben Splint das Antriebsrad gl des Oberrouleaus b starr mit der Hülse t verbunden ist. So ist auch das Rad g1 mit dem Zapfen e! undrehbar verbunden. Der Zapfen e1 trägt ferner drehbar das Antriebsrad cl des Unterrouleaus a mit dem Aufziehknopf f1. Ein im Rahmen d befestigter Stift h1 begrenzt beim Ablaufen des Verschlusses die Bewegung des Rades c1, indem dessen Zahn u gegen ihn stößt. Derselbe Zahn u bildet mit der Klinke ν zusammen die Fang- und Auslösevorrichtung für das Rad c1 und dient außerdem noch als einer der beiden Anschläge, durch deren Zusammenwirken mit dem Anschlagstift w des Rades g1 die gegenseitigen Bewegungen der beiden Rouleaus begrenzt werden. Der zweite Anschlag m1 des Rades c1 dient zugleich zum Verstellen der Schlitzhöhe und sitzt zu diesem Zweck mit seinem als Blattfeder ausgebildeten Ende drehbar auf der Nabe des Rades c1, so daß er sich in einen beliebigen der Ausschnitte n1 einsetzen läßt. Als Fangvorrichtung für das Antriebsrad g1 des Oberrouleaus b dient dessen Zapfen p1 in Verbindung mit der Klinke q1. Um beim Ablaufen des Verschlusses das Rad g' auszulösen, sobald durch das voreilende Unterrouleau α der Schlitz bis zur eingestellten Höhe geöffnet ist, ragt die Klinke q1 mit einer geneigten Fläche ihres freien Endes in die Bahn des äußersten Endes des Anschlages wz1, so daß sie von diesem aus dem Eingriff mit dem Zahn pl ausgehoben wird.
Behufs Anwendung der Erfindung auf die soeben beschriebene Einrichtung ist zunächst der mit dem Rade gl undrehbar verbundene Zapfen el mit einem knopfförmigen Handgriff r1 ausgestattet. Mittels dieses Knopfes
kann man durch eine Aufziehdrehung in der Richtung, die der Pfeil angibt, die ganze Vorrichtung in die gezeichnete Lage bringen, bei welcher der Schlitz in der eingestellten Höhe in der Öffnung sichtbar ist. Damit man auch das Oberrouleau allein aufziehen kann, ist der Zapfen e1 gegen den Druck einer Feder χ mittels Schlitzes y auf dem Splint 5· verschieblich gemacht und außerdem da, wo er das Rad c1 trägt, verjüngt. Man kann also, während das Rad gl durch seine starre Verbindung mit der Büchse t an axialen Verschiebungen verhindert ist, durch Ziehen an dem Knopf r1 das Rad c1 so weit zurückziehen, daß sein Anschlag m1 dem Anschlag w des Rades gl den Weg nicht mehr versperrt. Dreht man zugleich den Knopf r1 in der Pfeilrichtung, bis die Klinke q1 den Zahn/»1 gefangen hat, so hat man das Oberrouleau vollständig aufgezogen. Will man das Unterrouleau hierauf ebenfalls aufziehen (durch Drehen des Aufziehknopfes fl), so kann man dabei durch gleichzeitiges Ziehen an dem Knopf fl den Anschlag m1 wieder über den Anschlag w hinüberführen. Um im letzten Fall das Ziehen während des Drehens überflüssig zu machen und um zu ermöglichen, daß man durch bloßes Auslösen der Klinke q1 das allein aufgezogene Oberrouleau wieder ablaufen lassen kann, ist der Anschlag m1 auf seiner Hinterseite mit einer geneigten Fläche \ versehen, so daß der auf diese Fläche drückende Anschlag w ihn zurückdrängt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Aufzieh- und Regelungsvorrichtung für Sicherheits - Doppelrouleauverschlüsse mit regelbarer Schlitzbreite, bestehend aus zwei koaxial gelagerten Antriebsrädern für Oberrouleau und Unterrouleau mit Anschlägen, die Spielraum haben zur Wiederherstellung des beim Aufziehen geschlossenen Schlitzes, und von denen einer zur Regelung der Schlitzbreite verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch das beim Aufziehen des Verschlusses nur mitgenommene Antriebsrad (g, Fig. 1 bis 3; g\ Fig. 4 bis 6) des Oberrouleaus (b) mit Handgriff (V, Fig. 1 bis 3; r\ Fig. 4 bis 6) ausgestattet ist, um durch Drehen dieses Rades den eingestellten Schlitz in der Belichtungsöffnung sichtbar machen zu können.
  2. 2. Eine Ausführungsform der im Anspruch ι gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher der Eingriff der beiden Anschläge (m k, Fig. ι bis 3; wm1, Fig. 4 bis 6), die beim Sichtbarmachen des Schlitzes zusammenwirken, sich aufheben läßt, so daß durch Drehen des Antriebsrades (g, Fig. ι bis 3; g\ Fig. 4 bis 6) des Oberrouleaus (b) dieses Rouleau allein aufgezogen und dadurch die_ volle Belichtungsöffnung freigemacht werden kann.
  3. 3. Eine Ausführungsform der in den vorhergehenden Ansprüchen gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher zur Aufhebung des Eingriffs der Anschläge (w m\ Fig. 4 bis 6) das eine oder andere (cl) der beiden Antriebsräder axial gegen den Druck einer Feder (x) verschieblich ist.
  4. 4. -Eine Ausführungsform der in den vorhergehenden Ansprüchen gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher die beiden Anschläge (ppm1, Fig. 4 bis 6), die beim Herstellen der vollen Belichtungsöffnung durch axiale Verschiebung eines Antriebsrades (c1) außer Eingriff gebracht werden, auf ihren Rückseiten derart federnd und mit geneigter Fläche (\) zusammenwirken, daß beim nachfolgenden Aufziehen auch des Unterrouleaus (a) oder beim Wiederablaufenlassen des allein aufgezogenen Oberrouleaus (b) das axial verschiebliche Antriebsrad (c1) nicht wieder verschoben zu werden braucht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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